Ich bin gerade über einen ganz tollen Blog einer deutschen Autorin gestoßen, die wundervolle arabische Rezepte, vor allem aus Tunesien, präsentiert. Die Rzepte sind mit tollen Fotos mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen versehen. Sehr empfehlenswert, um sich einen Guster zu holen!
Hier geht's zum Blog Le Monde de Jacey
Kochen, Essen und Trinken sind drei Leidenschaften von mir. Also gebe ich mal so weiter, was in dem Teil meines Lebens, der sich mit "Nahrung" beschäftigt, so tut. Hier findet ihr Rezepte, Tipps und Anekdoten meiner Kocherlebnisse. Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen :)
Mittwoch, 8. Juni 2011
Dienstag, 7. Juni 2011
Die Guacamole - ein Zwiespalt
Mexikanisches Essen und Österreich sind zwei grundverschiedene Dinge, die nicht zusammenpassen. Während man für eine richtig leckere Guacamole auch richtig reife Avocados braucht, bekommt man in österreichischen Supermärkten eines ganz bestimmt nicht: reife Avocados. Auch wenn man zur Abwechslung mal welche erwischt, die weich sind, schmecken sie trotzdem nur mit viel Fantasie nach dem, was sie sein sollen.
Die logische Schlussfolgerung lautet: Dann eben keine Guacamole, Liptauer ist schließlich auch gut und Bärlauchaufstrich hat sogar die gleiche Farbe.
Jetzt ist es aber so, dass ich nach meiner Zeit in Südkalifornien mexikanisches Essen einfach nur himmlisch finde. Das ist in Kalifornien ja auch ziemlich einfach. Die Hälfte der Einwohner sind Mexikaner, wiederum davon die Hälfte betreiben ein Restaurant. Günstig, lecker und authentisch. Weiters gibt es dort Avocados, die wirklich nach Avocados schmecken, weil man sie dort anbauen kann wie bei uns Äpfel.
Und eines der leckersten Dinge in mexikanischen Restaurants, neben meinen geliebten Steak Fajitas, ist die klassische Vorspeise Guacamole mit Tortilla Chips.
Heute habe ich meiner wehmütigen Erinnerung an dieses wunderbare Essen nachgegeben und Guacamole fabriziert. Leider kein Vergleich zu Guacamole mit frisch-vom-Baum-Früchten, aber trotzdem eine leckere Angelegenheit zum Snacken oder als Vorspeise, die noch dazu sehr rasch erledigt ist:
Guacamole
(folgende Menge reicht als Vorspeise mit Chips für 3 Personen)
1 reife (haha) Avocado
1 Tomate
1 Knoblauchzehe
1 Limette
Salz, Pfeffer, Chili nach Wunsch
Die Tomaten entkernen und in kleine Stückchen schneiden. Die Knoblauchzehe zerdrücken. Die Avocado schälen und zusammen mit Tomate und Knoblauchzehe mit einer Gabel zerdrücken. Idealerweise bleiben dabei noch kleine Stückchen erhalten (Chunk Style). Mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und Chili (frisch, getrocknet oder Pulver) abschmecken.
Von der Limette braucht man nicht mal die Hälfte. Aus dem Rest lässt sich ein Caipirinha für 1 Person machen :)
Was wirklich lecker zu einer Guacamole als Vorspeise schmeckt, ist originalgetreu eine leckere Margarita. Deshalb hier gleich das Rezept:
MARGARITA
(für 1 Glas)
4cl Tequila
2cl Lime Juice
2cl Cointreau
Salz
In eine Kaffeeuntertasse Limejuice oder Wasser geben, in eine zweite Untertasse Salz. Ein Cocktailglas mit dem Rand zuerst in Lime Juice und dann in Salz eintunken, so entsteht ein Salzrand (ja der muss sein, ohne Salzrand schmeckt das Ganze nicht).
In einen Cocktailshaker Eiswürfel, Tequila, Cointreau und Lime Juice geben, kräftig schütteln. In das Glas abseihen. Eine Scheibe Limette an den Rand. Prost!
Die logische Schlussfolgerung lautet: Dann eben keine Guacamole, Liptauer ist schließlich auch gut und Bärlauchaufstrich hat sogar die gleiche Farbe.
Jetzt ist es aber so, dass ich nach meiner Zeit in Südkalifornien mexikanisches Essen einfach nur himmlisch finde. Das ist in Kalifornien ja auch ziemlich einfach. Die Hälfte der Einwohner sind Mexikaner, wiederum davon die Hälfte betreiben ein Restaurant. Günstig, lecker und authentisch. Weiters gibt es dort Avocados, die wirklich nach Avocados schmecken, weil man sie dort anbauen kann wie bei uns Äpfel.
Und eines der leckersten Dinge in mexikanischen Restaurants, neben meinen geliebten Steak Fajitas, ist die klassische Vorspeise Guacamole mit Tortilla Chips.
Heute habe ich meiner wehmütigen Erinnerung an dieses wunderbare Essen nachgegeben und Guacamole fabriziert. Leider kein Vergleich zu Guacamole mit frisch-vom-Baum-Früchten, aber trotzdem eine leckere Angelegenheit zum Snacken oder als Vorspeise, die noch dazu sehr rasch erledigt ist:
Guacamole
(folgende Menge reicht als Vorspeise mit Chips für 3 Personen)
1 reife (haha) Avocado
1 Tomate
1 Knoblauchzehe
1 Limette
Salz, Pfeffer, Chili nach Wunsch
Die Tomaten entkernen und in kleine Stückchen schneiden. Die Knoblauchzehe zerdrücken. Die Avocado schälen und zusammen mit Tomate und Knoblauchzehe mit einer Gabel zerdrücken. Idealerweise bleiben dabei noch kleine Stückchen erhalten (Chunk Style). Mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und Chili (frisch, getrocknet oder Pulver) abschmecken.
Von der Limette braucht man nicht mal die Hälfte. Aus dem Rest lässt sich ein Caipirinha für 1 Person machen :)
Was wirklich lecker zu einer Guacamole als Vorspeise schmeckt, ist originalgetreu eine leckere Margarita. Deshalb hier gleich das Rezept:
MARGARITA
(für 1 Glas)
4cl Tequila
2cl Lime Juice
2cl Cointreau
Salz
In eine Kaffeeuntertasse Limejuice oder Wasser geben, in eine zweite Untertasse Salz. Ein Cocktailglas mit dem Rand zuerst in Lime Juice und dann in Salz eintunken, so entsteht ein Salzrand (ja der muss sein, ohne Salzrand schmeckt das Ganze nicht).
In einen Cocktailshaker Eiswürfel, Tequila, Cointreau und Lime Juice geben, kräftig schütteln. In das Glas abseihen. Eine Scheibe Limette an den Rand. Prost!
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Montag, 6. Juni 2011
Zurück aus der Versenkung
Tja, jetzt war sogar ich schockiert, dass mein letzter Post aus dem Jahr 2008 stammt. Das ist so lange her, dass man schon ein "anno" davor setzen könnte. Tatsächlich haben meine lieben Freundinnen im Laufe der Zeit mehrmals um eine Fortsetzung gebeten, was mir sehr geschmeichelt, mich aber nicht dazu bewogen hat, meine Faulheit abzulegen.
Tja hier bin ich wieder und gelobe, wie immer, Besserung.
Mein Prinzip "Je komplizierter desto besser" hat sich ein wenig gewandelt. Inzwischen bin ich in eine Wohnung gezogen, in der ich einen Mann und einen Hamster ernähre. Meine Kocherei ist lustigerweise mit diesem Umstand total eingeschlafen. Momentan versuche ich aber, die Leidenschaft daran wieder zu wecken.
Derzeit ist bei uns Spätfrühling mit sehr sommerlichen Temperaturen. Griechischer Bauernsalat hat sich deshalb zu einem gewissen Suchtfaktor bei mir entwickelt. Ja, das Rezept ist idiotensicher, darf aber hier gerne als "Ja, gute Idee"-Wecker verstanden werden.
Griechischer Bauernsalat
für 2-3 Personen als Hauptmahlzeit
2 Paprika
1-2 Salatgurken
500g Cocktail-Tomaten
1 Zwiebel (wobei ich die gern weglasse)
schwarze Oliven
200g Feta
Salz, geschroteter Pfeffer, Oregano
Weißwein- oder Sherryessig, Olivenöl
Alles klein schneiden, würzen und mit dem Dressing vermengen. Wunderbar! Dazu ein Weckerl zum Auftunken des Dressings, und die Mahlzeit ist komplett. Das Ganze mit einem Glaserl Wein auf der Terrasse genossen... Herz, was willst du an einem warmen Sommerabend mehr!
Tja hier bin ich wieder und gelobe, wie immer, Besserung.
Mein Prinzip "Je komplizierter desto besser" hat sich ein wenig gewandelt. Inzwischen bin ich in eine Wohnung gezogen, in der ich einen Mann und einen Hamster ernähre. Meine Kocherei ist lustigerweise mit diesem Umstand total eingeschlafen. Momentan versuche ich aber, die Leidenschaft daran wieder zu wecken.
Derzeit ist bei uns Spätfrühling mit sehr sommerlichen Temperaturen. Griechischer Bauernsalat hat sich deshalb zu einem gewissen Suchtfaktor bei mir entwickelt. Ja, das Rezept ist idiotensicher, darf aber hier gerne als "Ja, gute Idee"-Wecker verstanden werden.
Griechischer Bauernsalat
für 2-3 Personen als Hauptmahlzeit
2 Paprika
1-2 Salatgurken
500g Cocktail-Tomaten
1 Zwiebel (wobei ich die gern weglasse)
schwarze Oliven
200g Feta
Salz, geschroteter Pfeffer, Oregano
Weißwein- oder Sherryessig, Olivenöl
Alles klein schneiden, würzen und mit dem Dressing vermengen. Wunderbar! Dazu ein Weckerl zum Auftunken des Dressings, und die Mahlzeit ist komplett. Das Ganze mit einem Glaserl Wein auf der Terrasse genossen... Herz, was willst du an einem warmen Sommerabend mehr!
Montag, 17. November 2008
New York, New York
Nachdem mein geliebter Bruder Axel nach Neujahr in die große, böse Stadt zieht und auch jetzt gerade für 9 Tage dort war, habe ich das zum Anlass genommen, die Torte zu seinem Geburtstag mit Motto zu versehen.
Deswegen kann ich heute leider auch nichts Aufregenderes als eine Sachertorte präsentieren, die lässt sich zum mal am besten dekorieren.
Das Rezept kann hier gefunden werden:
http://tinikocht.blogspot.com/2008/04/wiener-flair.html

Auch ansonsten habe war ich zwar unheimlich fleißig, habe ein Tiramisu gemacht und Brownies, aber wie ich schon mal erwähnt habe, gebe ich das Tiramisu-Rezept nicht preis, und das Brownies-Thema wurde hier ohnehin schon erschöpfend behandelt.
So denn, bis zum nächsten NEUEN Eintrag! :)
Deswegen kann ich heute leider auch nichts Aufregenderes als eine Sachertorte präsentieren, die lässt sich zum mal am besten dekorieren.
Das Rezept kann hier gefunden werden:
http://tinikocht.blogspot.com/2008/04/wiener-flair.html

Auch ansonsten habe war ich zwar unheimlich fleißig, habe ein Tiramisu gemacht und Brownies, aber wie ich schon mal erwähnt habe, gebe ich das Tiramisu-Rezept nicht preis, und das Brownies-Thema wurde hier ohnehin schon erschöpfend behandelt.
So denn, bis zum nächsten NEUEN Eintrag! :)
Donnerstag, 13. November 2008
Tortenfieber

Eine Punschtorte. Das wohl einfachste Hausmittel auf Erden, damit dir nach dem Genuss eines Stückes so sagenhaft schlecht ist, dass du schwörst, nie wieder Punschtorte zu essen. Bis zum nächsten Mal.
Ich persönlich wäre ja nie auf die Idee gekommen, eine Punschtorte zu fabrizieren. Nicht, nachdem man im Wiener Kaffeehaus Heiner die besten Punschkrapferl der Welt (um die ebenfalls besten Punschkrapferl-Preise der Welt) kaufen kann.
Aber eine Freundin meiner Mama hatte Geburtstag, und bevor die Damen das Geld in eine gekaufte Torte (iiih) stecken, baute ich das Ding lieber selbst. Zudem war es eine gewisse Herausforderung, da ich besagtes Stück noch nie in Angriff genommen hatte.
Wie auch immer, das Drama "Punschtorte" war ein Mehrakter. Sogar begeisterte Theaterfans hätten dieses Stück nach dem ersten Akt verlassen. Mir aber hat es nichts geholfen, denn für eine gekaufte Torte war es bereits zu spät.
Erster Akt: Der Biskuit Teil I
Nachdem ich eine Reihe von Kochbüchern habe, alle davon niegelnagelneu und chic, habe ich natürlich großspurig auf das 70er-Jahre Punschrezept meiner Mutter verzichtet. In einem der edlen Wälzer fand sich das Rezept für die Torte mit einem separaten Rezept für den Boden. Gesagt, getan. Es kam mir komisch vor, schon während dem Herstellen, aber bitte: Das Buch stammt von einem großen Meister, wehe den Zweiflern!
Ergebnis: Eingefallen, zerbrochen, hässlich. Eine Schande. Und ich grantig.
Zweiter Akt: Der Biskuit Teil II
Nun ist aber eine Punschtorte ohne Biskuitboden wie ein Blatt ohne Baum, einfach nicht möglich. Deshalb habe ich zähneknirschend zum bereits erwähnten 70er-Jahre-Rezept aus einer Frauenzeitschrift gegriffen und den Biskuit laut den Vorgaben von Christa O. mit edler Fönwelle gebacken:
6 Eigelb mit 3 EL heißem Wasser und 130g Zucker schaumig schlagen (Rum dazu, meine Anmerkung, was auch sonst). 6 Eiweiß mit 20g Kristallzucker steif schlagen, auf die Eigelbcreme setzen. 125g Mehl darüber sieben, alles locker miteinander vermengen. In eine bebutterte und bemehlte Springform leeren, im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad backen, bis sie durch ist.
Auskühlen lassen, zweimal durchschneiden. Den oberen und unteren Boden mit Rum tränken (aber massig, ich war zu vorsichtig) und mit Marillenmarmelade dünn bestreichen. Die mittlere Platte sehr fein zerpflücken. 6 Blatt Gelatine kalt einweichen. 150g Zucker, Schale und Saft je einer Zitrone und einer Orange erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. 4 EL Marillenmarmelade und ein guter 1/8-Liter Rum dazugeben. die Gelatine gut ausdrücken und in der warmen Flüssigkeit auflösen. 1/2 Liter Schlag steif schlagen, zusammen mit der Flüssigkeit unter die Krümel mengen und in die Torte füllen.
Über Nacht beschweren (z.B. ein Tablett draufstellen mit etwas Schwerem obenauf) und kalt stellen.
Was ich übrigens laut meiner Mum anmerken muss: Die Füllung sollte mit Kakaopulver dunkel gefärbt werden, weil das einfach so gehört.
Dritter Akt: Aprikotieren
Eine Verschnaufpause in der langen Herstellungszeit dieser Dramaturgie. Die Torte rundherum mit erwärmter passierter Marillenmarmelade einstreichen, zum Trocknen wieder in die Kühle stellen.
Vierter Akt: Die Glasur Teil I
Wie auf dem Foto zu erkennen ist, macht es sich ausgesprochen apart, die Torte nicht rundherum zuckerlrosa zu glasieren, sondern nur obenauf.
Nein, die Glasur habe ich nicht selbst gemacht. Da streike sogar ich. Und im Supermarkt bekommt man ganz wunderbare Becher mit fertiger Punschglasur. Ich habe gleich zwei gekauft, rein vorsichtshalber, ich kenne ja meine Fähigkeiten im Glasieren von Torten (Null, in Ziffern: 0). ZUM GLÜCK!
Denn das Zeug ist ein echter Sargnagel! Ich habe es erwämt, auf die Oberfläche der Torte geleert - und nicht nicht mal ordentlich verstrichen, da ist das Zeug schon wieder so fest geworden, dass sich jeder Strich eingebrannt hat. Na toll. Auch mit dem zweiten Becher Glasur ist es sich nur um ein Haar ausgegangen, dass ich die Oberfläche erstens ganz bedecken konnte und zweitens ohne gröbere Glasurschäden. Nicht mal der Haarfön, mein ansonstiger Küchenhelfer in der Not, konnte hier noch etwas retten.
Fünfter Akt: Die Glasur Teil II
Wie schon erwähnt, ist meine Punschtorte nicht rundum rosa, sondern seitlich mit Schokolade glasiert. Ich habe also Kochschokolade geschmolzen, mit Butter glasierfähig gemacht, und diese Glasur mit Pinsel auf die Seitenränder meiner Torte gestrichen, immer ganz vorsichtig, schließlich muss der Übergang Punschglasur zu Schokoglasur halbwegs regelmäßig sein.
Dann kam die beinahe fertige Torte wieder in die Kälte.
Sechster Akt: Fertig und Halleluja!
Mit Staubzucker und Wasser eine schöne Zuckerglasur anrühren, in einen Spritzbeutel füllen und in anmutigen Buchstaben beliebige freundschaftliche Worte (oder saftige Flüche, je nach Gelungenheit und Ziel der Torte), zarte Muster am Rand (um Glasurübergangs-Tragödien zu vertuschen) und liebliche Muster spritzen. Bei den lieblichen Mustern, kleiner Tipp am Rande: Bei Herzen vorsichtig sein, mein 3-fach-Herz wird grne mit einem Herz mit schiefen Flügeln verwechselt.
Dann noch eventuell mit gekauften Marzipanblüten dekorieren.
Für die, die hier gerne noch Akt Nummer 7, "Die Marzipanblüten-Herstellung", gelesen hätten: Träumt weiter!
Dienstag, 11. November 2008
Feed abonnieren

Liebe Leser (A&F)!
Gerade habe ich meinen Blog an einen Haufen Leute ausgeschickt (wir werden anhand der Kommentare sehen, ob es sich ausgezahlt hat).
Da fällt mir ein: Es muss doch möglich sein, den Blog wie einen Newsletter zu abonnieren.
Ich hatte recht: Er ist abonnierbar, allerdings mittels Feed und nicht mittels Newsletter, schließlich leben wir im Jahre 2008 und nicht im Jahre 2006, als diese Technologie noch modern war.
HOWEVER, ihr (A&F) habt nun die Möglichkeit, diesen Blog zu abonnieren! Das ist genial, vor allem, weil keiner mehr die Ausrede hat, dass ihm die URL entfallen ist (na geeeeeh).
Und vor allem geil ist ja, dass das ein sogenannter Feed ist. Sehr passend zu einem Kochblog finde ich.
So, das war jetzt der erste technische Blogeintrag. Vollkommen uninteressant, ist mir bewusst, aber auch das muss eben sein, so wie Zähneputzen vor dem Schlafengehen, ist genauso fad.
Da ich gerade eben zwei Kinderpingui verdrückt habe, kann ich mir nicht mal spontan ein Rezept aus dem A**** ziehen, mir ist schlecht. Sorry, nächstes Mal wieder :)
Mittwoch, 5. November 2008
Torten zur Promotion
Meine allerliebste Beatrice wurde vor einiger Zeit gezwungen, endlich ihre Promotionsfeier zu veranstalten. Und dieser Tag fiel auf den 1. November. (Mag ja blasphemisch sein, aber wen stört's!). Weil sie gerade ein ganz armes Schwein ist (ich sage nur Turnus auf der dritten Internen), habe ich angekündigt, für die Nachspeisen zu sorgen. Kurz und gut: Ich habe 3 Kuchen geplant.
Der erste: BROWNIES MIT KIRSCHEN
Und ich denke nicht daran, dieses geniale Rezept hier wieder mal niederzuschreiben, ich habs ja schon längst gemacht, der interessierte Leser möge sich durch den Blog bequemen (und die Labels ausnützen, dann findet man alles schnell).
Der zweite: AMEISENGUGELHUPF
Wer an dieser Stelle hysterisch zu schreien beginnt: "Nicht schon wieder ein Gugelhupf, AAAAAAAAAAAAAA", der soll eben nicht weiterlesen. Ich bin Master of Gugelhupf, so ist es eben.
Diesmal ist es nicht mal ein Öl-Gugelhupf, wie genial ist denn das!
An dieser Stelle wiedermal: Dank sei Plachutta "Die gute Küche" in Ewigkeit, Amen.
300g Butter mit 150g Staubzucker, 3 Eiern und 4 Eidottern schaumig rühren (und ich meine SCHAUMIG). Schale einer Zitrone (und ich meine SCHALE, kein Saft oder sonstein mieser ERsatz), massig Rum und Vanillezucker (Vanilleeeeeee, kein Vanilliiiiin) unterrühren. Schokolade (Wieviel? VIEL) klein hacken und unterheben.
4 Eiklar mit 150g Kristallzucker steif schlagen. Auf die Masse gleiten lassen, darauf 240g Mehl geben, alles vorsichtig unterheben. In eine gebutterte und bemehlte Gugelhupfform geben. Bei 180° backen bis er durch ist (Stäbchenprobe). Sollte er zu dunkel sein, bevor er fertig ist, rechtzeitig mit Alufolie abdecken.
Für die Fleißigen und Begabten: Den erkalteten Gugelhupf aprikotieren und mit Schokolade glasieren. (Ich kanns nicht. Meine Glasuren schauen aus wie Sau.)
Für die, die nicht glasieren können/wollen, aber trotzdem MEHR wollen: Zitronenglasur aus Staubzucker und Zitronensaft herstellen und unregelmäßig drüberrinnen lassen.
Für die ganz Faulen: Mit Staubzucker überpudern.
Der dritte: Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln
Hat mir wiedermal einen ganzen Korb voll Komplimente eingebracht. Wirklich ein genialer, leckerer Kuchen. Auch für Nicht-Obstkuchen-Fans (wie mich) eine Gute Sache, auch wenn keine Schoki drin ist!
Zuerst die Streusel: 200g Mehl, Zimt (nach Geschmack), 150g Zucker und 150g kalte (!) Butterflocken in eine Schüssel geben und mit den Händen durchreiben, bis es Streusel sind. Dann ab in den Kühlschrank bevor das ganze zu einem Teig zusammenrinnt.
2kg Äpfel entkernen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Damit sie nicht braun werden, Zitronensaft einmengen (und zum besseren Geschmack: Rum).
250g Butter mit 250g Staubzucker und 5 ganzen Eiern schaumig rühren. Schale einer Zitrone und Rum einrühren. 400g Mehl, 1 Backpulver unterheben, zusammen mit 120ml Milch. Rum schadet übrigens nie.
Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen, Äpfel darauf verteilen, zum Schluss die Streusel. Backen bei 180°C bis der Kuchen durch ist.
Alle drei waren eine Wucht und sind sehr gut angekommen. Allerdings war es dann so, dass ich der erste Gast war (war noch zum Gemüseschneiden eingeteilt) mit meinen drei Kuchen. Danach kam Gerlinde (Bea's Mama) mit drei weiteren Kuchen (einem Hawaii-Blechkuchen, einem Nutella-Blechkuchen und einem Apfel-Kranzkuchen). Anschließend kam die Oma mit einem Korb frischer, hausgemachter Bauernkrapfen. Und zum Schluss die Tante mit einem Teller Kuchen.
Wir waren sozusagen überbelegt.
Absoluter Klassiker: Die superschlanke und zarte Bea ladet sich einen Teller voll mit einem Stück von jedem einzelnen Kuchen (aufgrund ihrer Meinung, sie müsste alle kosten, da alle ihr geschenkt worden sind). Nach 4 Stück hat sie aufgegeben, die grüne Farbe im Gesicht war unverkennbar. Es waren aber MEINE Kuchen, die sie gegessen hat, weils halt einfach die Besten sind :D.
Der erste: BROWNIES MIT KIRSCHEN
Und ich denke nicht daran, dieses geniale Rezept hier wieder mal niederzuschreiben, ich habs ja schon längst gemacht, der interessierte Leser möge sich durch den Blog bequemen (und die Labels ausnützen, dann findet man alles schnell).
Der zweite: AMEISENGUGELHUPF
Wer an dieser Stelle hysterisch zu schreien beginnt: "Nicht schon wieder ein Gugelhupf, AAAAAAAAAAAAAA", der soll eben nicht weiterlesen. Ich bin Master of Gugelhupf, so ist es eben.
Diesmal ist es nicht mal ein Öl-Gugelhupf, wie genial ist denn das!
An dieser Stelle wiedermal: Dank sei Plachutta "Die gute Küche" in Ewigkeit, Amen.
300g Butter mit 150g Staubzucker, 3 Eiern und 4 Eidottern schaumig rühren (und ich meine SCHAUMIG). Schale einer Zitrone (und ich meine SCHALE, kein Saft oder sonstein mieser ERsatz), massig Rum und Vanillezucker (Vanilleeeeeee, kein Vanilliiiiin) unterrühren. Schokolade (Wieviel? VIEL) klein hacken und unterheben.
4 Eiklar mit 150g Kristallzucker steif schlagen. Auf die Masse gleiten lassen, darauf 240g Mehl geben, alles vorsichtig unterheben. In eine gebutterte und bemehlte Gugelhupfform geben. Bei 180° backen bis er durch ist (Stäbchenprobe). Sollte er zu dunkel sein, bevor er fertig ist, rechtzeitig mit Alufolie abdecken.
Für die Fleißigen und Begabten: Den erkalteten Gugelhupf aprikotieren und mit Schokolade glasieren. (Ich kanns nicht. Meine Glasuren schauen aus wie Sau.)
Für die, die nicht glasieren können/wollen, aber trotzdem MEHR wollen: Zitronenglasur aus Staubzucker und Zitronensaft herstellen und unregelmäßig drüberrinnen lassen.
Für die ganz Faulen: Mit Staubzucker überpudern.
Der dritte: Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln
Hat mir wiedermal einen ganzen Korb voll Komplimente eingebracht. Wirklich ein genialer, leckerer Kuchen. Auch für Nicht-Obstkuchen-Fans (wie mich) eine Gute Sache, auch wenn keine Schoki drin ist!
Zuerst die Streusel: 200g Mehl, Zimt (nach Geschmack), 150g Zucker und 150g kalte (!) Butterflocken in eine Schüssel geben und mit den Händen durchreiben, bis es Streusel sind. Dann ab in den Kühlschrank bevor das ganze zu einem Teig zusammenrinnt.
2kg Äpfel entkernen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Damit sie nicht braun werden, Zitronensaft einmengen (und zum besseren Geschmack: Rum).
250g Butter mit 250g Staubzucker und 5 ganzen Eiern schaumig rühren. Schale einer Zitrone und Rum einrühren. 400g Mehl, 1 Backpulver unterheben, zusammen mit 120ml Milch. Rum schadet übrigens nie.
Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen, Äpfel darauf verteilen, zum Schluss die Streusel. Backen bei 180°C bis der Kuchen durch ist.
Alle drei waren eine Wucht und sind sehr gut angekommen. Allerdings war es dann so, dass ich der erste Gast war (war noch zum Gemüseschneiden eingeteilt) mit meinen drei Kuchen. Danach kam Gerlinde (Bea's Mama) mit drei weiteren Kuchen (einem Hawaii-Blechkuchen, einem Nutella-Blechkuchen und einem Apfel-Kranzkuchen). Anschließend kam die Oma mit einem Korb frischer, hausgemachter Bauernkrapfen. Und zum Schluss die Tante mit einem Teller Kuchen.
Wir waren sozusagen überbelegt.
Absoluter Klassiker: Die superschlanke und zarte Bea ladet sich einen Teller voll mit einem Stück von jedem einzelnen Kuchen (aufgrund ihrer Meinung, sie müsste alle kosten, da alle ihr geschenkt worden sind). Nach 4 Stück hat sie aufgegeben, die grüne Farbe im Gesicht war unverkennbar. Es waren aber MEINE Kuchen, die sie gegessen hat, weils halt einfach die Besten sind :D.
Lang ist's her!
Manchmal bin ich ja froh, dass ich keine treue Leserschaft habe, denn die würde sich ja permanent über mein mangelndes Schreiben beschweren.
Tatsache ist aber: Ich habe auch lange nichts mehr gemacht. Nun aber kommt die kalte Jahreszeit, in der man noch viel weniger Zeit hat als sonst an Abenden und Wochenenden, sich genüsslich mit Keksen, Kuchen und Gästeverpflegungen stresst - und dann jammert, dass Weihnachten immer so mühselig weil stressig ist.
Ich bin da keine Ausnahme, Weihnachten ohne Stress ist wie Ostern ohne Krippenspiel... Oder wie war das?
Wie auch immer. Im letzten Eintrag habe ich ja schon angekündigt, dass wieder ein großes Familienessen geplant ist. Ich sag nur: Tourette-Memorial-Day nur ohne wüste Beschimpfungen. Die Lautstärke ist aber angemessen. Je später der Abend desto lauter wird der Spaß. Kurz vorm Heimgehen ist es meistens so, dass es nur noch darum geht, die anderen zu überschreien. Das soll übrigens keine Beschwerde sein, ich habe ein lautes Organ und bin durchaus gewillt, es zu beweisen. Nur mein armer Daddy mit seinem Tinnitus ist da ein bissl eingeschränkt, weil er dann nix mehr verstehen kann. Aber Schreien kann er auch, deshalb fällt's nicht so auf :).
Also hiermit:
Oktöberliches Festmenü in 3 Gängen
APERITIF
Sekt mit Erdbeer-Blubber
Klingt komisch, ist aber so. Ich habe Erdbeeren (TK) aufgetaut und mit Staubzucker und viel Cointreau (eh klor) püriert. Das kam in den Kühlschrank. Ich habe dann am Abend Sekt in Gläser gefüllt und das Erdbeer-Pürree hineingegegeben. Das hat eine richtig gehende Gel-Kugel gebildet. Das nennt man Zufalls-Molekularküche für Dummies. Geil.
VORSPEISE
Kürbiscremesuppe
Lecker. Und habe ich im Zuge meines Blogschreibens auch schon mal beschreiben, deshalb gibt es hier die Rezeptbeschreibung nochmals für Fortgeschrittene (die andren mögen suchen):
Zweiebel (Menge nach Gefühl = MnG) in Butter anbraten. Kürbis (MnG) dazu, andünsten, mit Mehl abstauben und mit Hühnerbrühe (MnG) aufgießen. Kochen lassen, bis der Kürbis weich ist. Pürieren. Und dann mit Gewürzen abschmecken. Welche Gewürze? Tja, ich würde sagen: nach Gefühl, aber ich glaube, das will keiner hören, oder? :)
Deshalb: Salz, Pfefferwürzmischung, Chili, Muskatnuss, Thymian, Oregano, Zitrone, Cognac.
Wichtig: Würzen und dann bis am nächsten Tag stehen lassen. Die Gewürze müssen sich entfalten. Gegebenenfalls nachwürzen. Bei wem's dann immer noch nicht "so richtig" schmeckt: Mehr Cognac. Alkohol hilft immer.
Zum Servieren: Kürbiskernöl, Kürbiskerne und ein Kleks Schlagobers in die Mitte. Voilá. Ich sag nur: Ich könnte sie abfüllen und tiefgefroren verkaufen, so genial war die.
HAUPTSPEISE
Wildschweinbraten
Zugegeben, vor dem haben wir uns gefürchtet. Meine Mum hat Wildschweinbraten erster Klasse besorgt. 4 Kilo! Man hätte glauben können, es ist so viel, dass es wieder zum Leben erwachen könnte.
Der Respekt war grenzenlos, rotzdem ist sie es angegangen. Und das Geniale an dem Rezept: Es ist dodlsicher. Sogar für die, die sich vor Braten so fürchten als wäre er der schwarze Mann (z.B. ich).
Wir haben das Monstrum aufgeteilt, je einen Rosmarinzweig draufgelegt, gesalzen und gepfeffert und das ganze verschnürt. Die Dinger wurden rundherum jeweils scharf angebraten, dann in einem Bräter, der zur Hälfte mit (gutem) Rotwein gefüllt wurde, in den Ofen geschoben.
Das wars. Echt. Es war nicht mal mehr nötig, es nachzuwürzen (außer mit Cognac). Genial. Das Fleisch war ein Traum. Wir haben dann noch einen Teil der Sauce (mit viel Cognac) etwas eingekocht, damit der Saft intensiver wird, aber echt - kein Aufwand. Genius.
NACHSPEISE
Rest mener Geburtstagstorte
Da gibt's kein Rezept. Die Torte wurde von meiner Mutter beim Urbann gekauft, weil ich mir selber keine machen wollte. Was rennt hier falsch?
Aber sie war gut. Für eine gekaufte Torte :)
Tatsache ist aber: Ich habe auch lange nichts mehr gemacht. Nun aber kommt die kalte Jahreszeit, in der man noch viel weniger Zeit hat als sonst an Abenden und Wochenenden, sich genüsslich mit Keksen, Kuchen und Gästeverpflegungen stresst - und dann jammert, dass Weihnachten immer so mühselig weil stressig ist.
Ich bin da keine Ausnahme, Weihnachten ohne Stress ist wie Ostern ohne Krippenspiel... Oder wie war das?
Wie auch immer. Im letzten Eintrag habe ich ja schon angekündigt, dass wieder ein großes Familienessen geplant ist. Ich sag nur: Tourette-Memorial-Day nur ohne wüste Beschimpfungen. Die Lautstärke ist aber angemessen. Je später der Abend desto lauter wird der Spaß. Kurz vorm Heimgehen ist es meistens so, dass es nur noch darum geht, die anderen zu überschreien. Das soll übrigens keine Beschwerde sein, ich habe ein lautes Organ und bin durchaus gewillt, es zu beweisen. Nur mein armer Daddy mit seinem Tinnitus ist da ein bissl eingeschränkt, weil er dann nix mehr verstehen kann. Aber Schreien kann er auch, deshalb fällt's nicht so auf :).
Also hiermit:
Oktöberliches Festmenü in 3 Gängen
APERITIF
Sekt mit Erdbeer-Blubber
Klingt komisch, ist aber so. Ich habe Erdbeeren (TK) aufgetaut und mit Staubzucker und viel Cointreau (eh klor) püriert. Das kam in den Kühlschrank. Ich habe dann am Abend Sekt in Gläser gefüllt und das Erdbeer-Pürree hineingegegeben. Das hat eine richtig gehende Gel-Kugel gebildet. Das nennt man Zufalls-Molekularküche für Dummies. Geil.
VORSPEISE
Kürbiscremesuppe
Lecker. Und habe ich im Zuge meines Blogschreibens auch schon mal beschreiben, deshalb gibt es hier die Rezeptbeschreibung nochmals für Fortgeschrittene (die andren mögen suchen):
Zweiebel (Menge nach Gefühl = MnG) in Butter anbraten. Kürbis (MnG) dazu, andünsten, mit Mehl abstauben und mit Hühnerbrühe (MnG) aufgießen. Kochen lassen, bis der Kürbis weich ist. Pürieren. Und dann mit Gewürzen abschmecken. Welche Gewürze? Tja, ich würde sagen: nach Gefühl, aber ich glaube, das will keiner hören, oder? :)
Deshalb: Salz, Pfefferwürzmischung, Chili, Muskatnuss, Thymian, Oregano, Zitrone, Cognac.
Wichtig: Würzen und dann bis am nächsten Tag stehen lassen. Die Gewürze müssen sich entfalten. Gegebenenfalls nachwürzen. Bei wem's dann immer noch nicht "so richtig" schmeckt: Mehr Cognac. Alkohol hilft immer.
Zum Servieren: Kürbiskernöl, Kürbiskerne und ein Kleks Schlagobers in die Mitte. Voilá. Ich sag nur: Ich könnte sie abfüllen und tiefgefroren verkaufen, so genial war die.
HAUPTSPEISE
Wildschweinbraten
Zugegeben, vor dem haben wir uns gefürchtet. Meine Mum hat Wildschweinbraten erster Klasse besorgt. 4 Kilo! Man hätte glauben können, es ist so viel, dass es wieder zum Leben erwachen könnte.
Der Respekt war grenzenlos, rotzdem ist sie es angegangen. Und das Geniale an dem Rezept: Es ist dodlsicher. Sogar für die, die sich vor Braten so fürchten als wäre er der schwarze Mann (z.B. ich).
Wir haben das Monstrum aufgeteilt, je einen Rosmarinzweig draufgelegt, gesalzen und gepfeffert und das ganze verschnürt. Die Dinger wurden rundherum jeweils scharf angebraten, dann in einem Bräter, der zur Hälfte mit (gutem) Rotwein gefüllt wurde, in den Ofen geschoben.
Das wars. Echt. Es war nicht mal mehr nötig, es nachzuwürzen (außer mit Cognac). Genial. Das Fleisch war ein Traum. Wir haben dann noch einen Teil der Sauce (mit viel Cognac) etwas eingekocht, damit der Saft intensiver wird, aber echt - kein Aufwand. Genius.
NACHSPEISE
Rest mener Geburtstagstorte
Da gibt's kein Rezept. Die Torte wurde von meiner Mutter beim Urbann gekauft, weil ich mir selber keine machen wollte. Was rennt hier falsch?
Aber sie war gut. Für eine gekaufte Torte :)
Dienstag, 9. September 2008
Rückkehr mit Zwetschken-Streusel-Kuchen
Lang, lang ist's her. Das wird sich jetzt wieder ändern, ich verspreche es! Die Herbst- und Weihnachtszeit ist die schönste, wenns ums Thema Kochen geht. Geplant ist schon im Oktober ein mehrgängiges Menü, auf das ihr euch freuen könnt!
Wie auch immer, letztens habe ich nach langer Zeit endlich wieder mal gebacken. Ohne Anlass, außer frische Zwetschken können als Anlass bezeichnet werden. Und weil es ganz ohne Herausforderung nicht geht, ist es ein Germteig, auf dem die Zwetschken ihre letzte Ruhe finden werden.
Ich habe ja noch nie einen sitzengebliebenen Germteig erlebt, aber ich glaube, das liegt auch daran, dass ein Germteig genauso ist wie ich:
1.) Wir müssen es beide immer schön warm haben.
2.) Wir müssen beide immer genug zu Essen haben.
3.) Wir müssen beide sehr liebevoll behandelt werden.
Grundregel: Liebe deinen Germteig!
ZWETSCHKEN-STREUSEL-KUCHEN
Für 1 Blech:
375g Weizenmehl
80g Zucker
100g Butter
1 Ei
150 ml Milch
2,5 Kilo Zwetschken
1 Vanillezucker
geriebene Zitronenschale
1 Würfel Germ
Für die Streusel:
150g Zucker
200g weiche Butter
150g Mehl
1 Vanillezucker
Zimt
Von der Milch etwas beiseite nehmen, auf maximal 40 Grad erwärmen und den Germ darin auflösen. Restliche Milch in einem Topg erwärmen und die Butter darin schmelzen. Alle Zutaten mit der Küchenmaschine etwa 5 Minuten kneten, bis ein nicht-klebender glatter Teig entsteht (falls zu patzig noch etwas Mehl dazu, falls zu trocken noch etwas Milch oder ein Ei dazu).
Im auf maximal 50° eingestellten Ofen bei offener Ofentür abgedeckt 20 Minuten gehen lassen.
Inzwischen alle Zutaten für die Streusel mit dem Handrührgerät zu Streuseln verarbeiten. Zwetschken waschen, halbieren und entkernen.
Wenn der Teig gegangen ist, auf einem gefetteten Blech ausrollen. Dachziegelartig mit den halbierten Zwetschken belegen. Mit den Streuseln bestreuen. Nochmals 15 bis 20 Minuten im Warmen gehen lassen, dann bei 180° (Umluft) ungefähr 25 bis 30 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind.
Nachdem daheim bei mir ja kaum mal einer wirklich Kuchen isst, haben sich meine Kollegen sehr darüber gefreut. :)
Wie auch immer, letztens habe ich nach langer Zeit endlich wieder mal gebacken. Ohne Anlass, außer frische Zwetschken können als Anlass bezeichnet werden. Und weil es ganz ohne Herausforderung nicht geht, ist es ein Germteig, auf dem die Zwetschken ihre letzte Ruhe finden werden.
Ich habe ja noch nie einen sitzengebliebenen Germteig erlebt, aber ich glaube, das liegt auch daran, dass ein Germteig genauso ist wie ich:
1.) Wir müssen es beide immer schön warm haben.
2.) Wir müssen beide immer genug zu Essen haben.
3.) Wir müssen beide sehr liebevoll behandelt werden.
Grundregel: Liebe deinen Germteig!
ZWETSCHKEN-STREUSEL-KUCHEN
Für 1 Blech:
375g Weizenmehl
80g Zucker
100g Butter
1 Ei
150 ml Milch
2,5 Kilo Zwetschken
1 Vanillezucker
geriebene Zitronenschale
1 Würfel Germ
Für die Streusel:
150g Zucker
200g weiche Butter
150g Mehl
1 Vanillezucker
Zimt
Von der Milch etwas beiseite nehmen, auf maximal 40 Grad erwärmen und den Germ darin auflösen. Restliche Milch in einem Topg erwärmen und die Butter darin schmelzen. Alle Zutaten mit der Küchenmaschine etwa 5 Minuten kneten, bis ein nicht-klebender glatter Teig entsteht (falls zu patzig noch etwas Mehl dazu, falls zu trocken noch etwas Milch oder ein Ei dazu).
Im auf maximal 50° eingestellten Ofen bei offener Ofentür abgedeckt 20 Minuten gehen lassen.
Inzwischen alle Zutaten für die Streusel mit dem Handrührgerät zu Streuseln verarbeiten. Zwetschken waschen, halbieren und entkernen.
Wenn der Teig gegangen ist, auf einem gefetteten Blech ausrollen. Dachziegelartig mit den halbierten Zwetschken belegen. Mit den Streuseln bestreuen. Nochmals 15 bis 20 Minuten im Warmen gehen lassen, dann bei 180° (Umluft) ungefähr 25 bis 30 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind.
Nachdem daheim bei mir ja kaum mal einer wirklich Kuchen isst, haben sich meine Kollegen sehr darüber gefreut. :)
Freitag, 11. Juli 2008
Gasteintrag: Leckerer Kuchen
Meiner Freundin Monika, einer ehemaligen Arbeitskollegin, gebührt der erste Fremdeintrag in meinen Koch-Blog. Da heute ihr letzte Arbeitstag ist und sie gestern Abschied mit Würstchen und Kuchen gefeiert hat, muss ich diesen Kuchen erwähnen. Und ihr werdet schon an seinem Namen merken, wieso ich das muss:
MILKA-KUCHEN
5 Eier
15 dag Zucker
20 dag Haselnüsse
2 Tafeln Milka-Vollmilchschokolade
2 Becher Schlagobers
4 Bananen
1 Packg. Sahnesteif
Dotter und Zucker schaumig rühren. Eier trennen, Eiklar zu Schnee schlagen, unter die Dottermasse heben. Haselnüssel vorsichtig unterrühren.
Bei 160°C 30 Minuten backen und auskühlen lassen.
Halbierte Bananen auf den Tortenboden geben. 2 Tafeln Schokolade schmelzen und mit 1/2 Becher Schlagobers vermischen. Auskühlen lassen bis die Schokomasse zähflüssig ist. Auf die Bananen leeren und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Restliches Schlagobers steif schlagen, auf dem Kuchen vertreilen und mit Schokoraspeln garnieren.
MILKA-KUCHEN
5 Eier
15 dag Zucker
20 dag Haselnüsse
2 Tafeln Milka-Vollmilchschokolade
2 Becher Schlagobers
4 Bananen
1 Packg. Sahnesteif
Dotter und Zucker schaumig rühren. Eier trennen, Eiklar zu Schnee schlagen, unter die Dottermasse heben. Haselnüssel vorsichtig unterrühren.
Bei 160°C 30 Minuten backen und auskühlen lassen.
Halbierte Bananen auf den Tortenboden geben. 2 Tafeln Schokolade schmelzen und mit 1/2 Becher Schlagobers vermischen. Auskühlen lassen bis die Schokomasse zähflüssig ist. Auf die Bananen leeren und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Restliches Schlagobers steif schlagen, auf dem Kuchen vertreilen und mit Schokoraspeln garnieren.
Dienstag, 8. Juli 2008
Süße Verwertung von Äpfeln
2 Kilogramm Äpfel im Kühlschrank und keine gute Verwendung dazu?
Dazu nicht jeder dazu geboren ist, soviele Äpfel zu verdrücken, muss man sie ja irgendwie verwerten. Eine leckere Möglichkeit ist z.B. Schweinefilet in Calvados, aber gestern habe ich die süße Variante gewählt und sie heute mit ins Büro gebracht.
Apfel-Blechkuchen
(Mengen sind für ein großes Backblech)
6 Eier
390 Gramm Zucker
1 Packg. Vanillezucker
200g Mehl
180g Speisestärke
1,5 Packg. Backpulver
150ml Milch
Geraspelte Schale einer Zitrone
Rum
Zimt
ca. 6 große Äpfel, säuerlich
Butter und Zucker schaumig schlagen, dann langsam und nacheinander Eier, Vanillezucker, Zitronenschale, Rum, Mehl, Stärke, Backpulver und Milch dazu. Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen, vorsichtig und gleichmäßig mit Zimt bestreuen. Die Äpfel schälen, mit Ausstecher entkernen und in Scheiben schneiden, den Teig gleichmäßig damit belegen.
Bei 180°C ca. 25 Minuten backen.
Dazu nicht jeder dazu geboren ist, soviele Äpfel zu verdrücken, muss man sie ja irgendwie verwerten. Eine leckere Möglichkeit ist z.B. Schweinefilet in Calvados, aber gestern habe ich die süße Variante gewählt und sie heute mit ins Büro gebracht.
Apfel-Blechkuchen
(Mengen sind für ein großes Backblech)
6 Eier
390 Gramm Zucker
1 Packg. Vanillezucker
200g Mehl
180g Speisestärke
1,5 Packg. Backpulver
150ml Milch
Geraspelte Schale einer Zitrone
Rum
Zimt
ca. 6 große Äpfel, säuerlich
Butter und Zucker schaumig schlagen, dann langsam und nacheinander Eier, Vanillezucker, Zitronenschale, Rum, Mehl, Stärke, Backpulver und Milch dazu. Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen, vorsichtig und gleichmäßig mit Zimt bestreuen. Die Äpfel schälen, mit Ausstecher entkernen und in Scheiben schneiden, den Teig gleichmäßig damit belegen.
Bei 180°C ca. 25 Minuten backen.
Montag, 7. Juli 2008
Grill-Partie - Was auch sonst im Juli!
Nach einer sehr langen Blogpause melde ich mich wieder zurück mit einem Thema, das inzwischen jedem zum Bersten beim Hals heraushängt: das Grillen. Lange und breit in jedem Magazin, in jeder Zeitschrift, in jeder Tageszeitung und natürlich auch in jeder Beilage, von Supermarkt-Flugblättern ganz zu schweigen, ausgelutscht und ausgebreitet, muss natürlich auch ich mich jetzt noch auf dieses Thema draufsetzen.
Zuerst zum Griller. Den hatten wir natürlich nicht, denn der letzte war sicher schon 15 Jahre alt und ist Muttern's Aufräumwahn berechtigterweise zum Opfer gefallen (den hätte sowieso keiner mehr angegriffen, wäh!). Zudem war das ein Gasgriller, und wie alle Hobbygriller wissen:
Nur Holzkohle ist wahres Grillerlebnis! Ohne Schmutz und Kohlenstaub ist es schließlich langweilig.
Also ab zur Metro, dann zum Baumax und wieder zur Metro. Nach einigem Überlegen habe ich mich für den Outdoorchef Easy Charcoal 570 Holzkohlegriller entschieden, gegen den Weber One Touch Silber. Der Outdoorchef kostet ein Hauseck weniger, hat aber gleichzeitig mehr Funktionen und Zubehör. Dazu musste natürlich imemr noch Zubehör gekauft werden, vor allem ein Weber Anzündofen musste mit.
Das war am Dienstag. Bis zur Grillerei hat es bis Samstag gedauert. Da ich schwer im Stress mit den Vorbereitungen war, kam es mir gerade recht, dass mein Bruder Aksel und sein Freund Rudi den Weg kreuzten. Sie wurden gleich zum Grilleraufbauen eingeteilt und haben das auch mit Bravour gemeistert.
Soweit so gut. Ich habe den Griller an seinen Standort am Teich verfrachtet und ihn mithilfe des Anzündkamins entfacht. An dieser Stelle: Der Weber Anzündkamin bringts wirklich!
Hier nun die Liste der leckeren Gänge mit allen Rezepten:
T-Bone-Steaks
3 T-Bones á ca. 700g haben als einer von 3 Gängen durchaus für 8 Leute gereicht.
Dazu wurden die Monsterteile für eineinhalb Tage in einer Marinade aus Olivenöl, Zitrone, Rosmarin, Pfeffer und Tonnen von Knoblauch eingeweicht.
Sardinen
Sardinen vom Grill, einige Stunden vorher mariniert in einer Mischung aus Olivenöl, viel Zitronensaft und Fisch-Würzsalz.
Vorsicht beim Kaufen von eingefrorenen Sardinen z.B. bei Metro: Wer (wie ich) nicht darauf achtet, dass auf dem Sackerl steht "nicht ausgenommen", der steht dann wie meine Mum und ich eine halbe Stunde an der Abwasch und reißt den Viechern die Inneren raus.
(Mahlzeit übrigens.)
Wachteln
Meine Mum hasst Wachteln. In etwa so wie ich Spinnen - zumindest in gerupftem Zustand. Trotzdem konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, einmal Wachteln auszuprobieren. Gesagt, getan. In der Metro gefrorene Wachteln gekauft. Zumindest die Waren ausgenommen, wenn sich auch hin und wieder ein halber Dickdarm oder eine Niere gefunden haben. Mit der Geflügelschere halbieren und über Nacht in einer Marinade aus Olivenöl, Sesamöl, ein wenig Sojasauce und der Gewürfmischung Garam Masala einlegen.
Ich fand sie lecker, wenn auch Hendeln mehr hergeben und billiger sind. Außerdem fällt der Grausen-Faktor weg, den einige bei den dünnen Beinchen bekommen.
Dazu gibt es übrigens eine lustige Anekdote. Beim Grillen wurden die fertigen halben Wachteln verteilt. Meine Mum ist zwischen mir und einem unserer Gäste, Jap, gesessen. Es war nur noch eine halbe Wachtel da, und Jap wollte sie mir anbieten, ich habe sie aber ihm aufgedrängt, er dann wieder mir und ich wieder ihm. Dazu haben wir den Servierteller dauernd vor meiner Mum hin- und hergereicht, die, das muss man sich bildlich vorstellen, ziemlich schnell eine leicht grünliche Färbung angenommen hat.
Beilage: Tzatziki
ca. 300g Topfen
1 Becher Sauerrahm
1 Becher Naturjoghurt
Knoblauchzehen gepresst nach Belieben (meinem Geschmack nach möglichst viele)
Dill
Pfeffer
Salz (Vorsicht)
2 Salatgurken (schälen, halbieren, Kerne auskratzen)
Alle Zutaten gut verrühren. Gurken auf ein Geschirrtuch rapslen, gut einsalzen und über einen Topf hängen. Nach 10 Minuten gut auspressen bis kein Saft mehr kommt und in die Topfencreme einrühren.
Hausgemachtes italienisches Focaccia
500g Mehl
ca. 1/2 Luter Flüssigkeit (am besten halb-halb Wasser und Milch)
30g frische Hefe
Olivenöl
Zucker
Meersalz
frischer Rosmarin, gehackt
schwarze Oliven, gehackt
getrocknete Tomaten in Öl, kleingeschnitten
Mehl in eine große Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde machen. Hefe mit einem TL Zucker in ca. 200ml warmer Milch/Wasser auflösen (Vorsicht, nicht heißer als 40°'C), in die Mulde leeren, vorsichtig Mehl vom Rand hineinrühren, bis es breiig wird. An einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Dampfl gut vergrößert hat.
Nun mit soviel von der (warmen) Flüssigkeit und Olivenöl verkneten, dass ein elastischer, nicht zu klebriger Teig entsteht. Eventuell noch 1/2 TL Zucker dazugeben. An einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen.
Teig zusammenschlagen, Meersalz, Rosmarin, getrocknete Tomaten und Oliven dazu. Portionen abstechen und flachdrücken, auf ein Blech setzen. Nochmals eine halbe Stunde gehen lassen.
Danach entweder auf dem Griller oder im Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze knusprig backen.
Dessert: Gegrillte Bananen mit Schokolade
Die Idee von gegrillten Bananen ist ja alt. Was mir aber mein guter Freund Herbert in Bern beim Grillen gezeigt hat, das war eine super Idee, die ich natürlich schamlos kopiert und etwas verfeinert habe.
Pro Person eine Banane auf der innneren krummen Seite von oben bis unten tief aufschlitzen. Feine 70%ige Zartbitterschokolade in Stücke brechen und die Schokostücke in den Bananenschlitz pressen. Am besten in einer Grillschale grillen, bis die Banane außen schwarz wird. Vor dem Servieren mit Cointreau oder (deftiger) Eierlikör begießen.
Zuerst zum Griller. Den hatten wir natürlich nicht, denn der letzte war sicher schon 15 Jahre alt und ist Muttern's Aufräumwahn berechtigterweise zum Opfer gefallen (den hätte sowieso keiner mehr angegriffen, wäh!). Zudem war das ein Gasgriller, und wie alle Hobbygriller wissen:
Nur Holzkohle ist wahres Grillerlebnis! Ohne Schmutz und Kohlenstaub ist es schließlich langweilig.
Also ab zur Metro, dann zum Baumax und wieder zur Metro. Nach einigem Überlegen habe ich mich für den Outdoorchef Easy Charcoal 570 Holzkohlegriller entschieden, gegen den Weber One Touch Silber. Der Outdoorchef kostet ein Hauseck weniger, hat aber gleichzeitig mehr Funktionen und Zubehör. Dazu musste natürlich imemr noch Zubehör gekauft werden, vor allem ein Weber Anzündofen musste mit.
Das war am Dienstag. Bis zur Grillerei hat es bis Samstag gedauert. Da ich schwer im Stress mit den Vorbereitungen war, kam es mir gerade recht, dass mein Bruder Aksel und sein Freund Rudi den Weg kreuzten. Sie wurden gleich zum Grilleraufbauen eingeteilt und haben das auch mit Bravour gemeistert.
Soweit so gut. Ich habe den Griller an seinen Standort am Teich verfrachtet und ihn mithilfe des Anzündkamins entfacht. An dieser Stelle: Der Weber Anzündkamin bringts wirklich!
Hier nun die Liste der leckeren Gänge mit allen Rezepten:
T-Bone-Steaks
3 T-Bones á ca. 700g haben als einer von 3 Gängen durchaus für 8 Leute gereicht.
Dazu wurden die Monsterteile für eineinhalb Tage in einer Marinade aus Olivenöl, Zitrone, Rosmarin, Pfeffer und Tonnen von Knoblauch eingeweicht.
Sardinen
Sardinen vom Grill, einige Stunden vorher mariniert in einer Mischung aus Olivenöl, viel Zitronensaft und Fisch-Würzsalz.
Vorsicht beim Kaufen von eingefrorenen Sardinen z.B. bei Metro: Wer (wie ich) nicht darauf achtet, dass auf dem Sackerl steht "nicht ausgenommen", der steht dann wie meine Mum und ich eine halbe Stunde an der Abwasch und reißt den Viechern die Inneren raus.
(Mahlzeit übrigens.)
Wachteln
Meine Mum hasst Wachteln. In etwa so wie ich Spinnen - zumindest in gerupftem Zustand. Trotzdem konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, einmal Wachteln auszuprobieren. Gesagt, getan. In der Metro gefrorene Wachteln gekauft. Zumindest die Waren ausgenommen, wenn sich auch hin und wieder ein halber Dickdarm oder eine Niere gefunden haben. Mit der Geflügelschere halbieren und über Nacht in einer Marinade aus Olivenöl, Sesamöl, ein wenig Sojasauce und der Gewürfmischung Garam Masala einlegen.
Ich fand sie lecker, wenn auch Hendeln mehr hergeben und billiger sind. Außerdem fällt der Grausen-Faktor weg, den einige bei den dünnen Beinchen bekommen.
Dazu gibt es übrigens eine lustige Anekdote. Beim Grillen wurden die fertigen halben Wachteln verteilt. Meine Mum ist zwischen mir und einem unserer Gäste, Jap, gesessen. Es war nur noch eine halbe Wachtel da, und Jap wollte sie mir anbieten, ich habe sie aber ihm aufgedrängt, er dann wieder mir und ich wieder ihm. Dazu haben wir den Servierteller dauernd vor meiner Mum hin- und hergereicht, die, das muss man sich bildlich vorstellen, ziemlich schnell eine leicht grünliche Färbung angenommen hat.
Beilage: Tzatziki
ca. 300g Topfen
1 Becher Sauerrahm
1 Becher Naturjoghurt
Knoblauchzehen gepresst nach Belieben (meinem Geschmack nach möglichst viele)
Dill
Pfeffer
Salz (Vorsicht)
2 Salatgurken (schälen, halbieren, Kerne auskratzen)
Alle Zutaten gut verrühren. Gurken auf ein Geschirrtuch rapslen, gut einsalzen und über einen Topf hängen. Nach 10 Minuten gut auspressen bis kein Saft mehr kommt und in die Topfencreme einrühren.
Hausgemachtes italienisches Focaccia
500g Mehl
ca. 1/2 Luter Flüssigkeit (am besten halb-halb Wasser und Milch)
30g frische Hefe
Olivenöl
Zucker
Meersalz
frischer Rosmarin, gehackt
schwarze Oliven, gehackt
getrocknete Tomaten in Öl, kleingeschnitten
Mehl in eine große Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde machen. Hefe mit einem TL Zucker in ca. 200ml warmer Milch/Wasser auflösen (Vorsicht, nicht heißer als 40°'C), in die Mulde leeren, vorsichtig Mehl vom Rand hineinrühren, bis es breiig wird. An einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Dampfl gut vergrößert hat.
Nun mit soviel von der (warmen) Flüssigkeit und Olivenöl verkneten, dass ein elastischer, nicht zu klebriger Teig entsteht. Eventuell noch 1/2 TL Zucker dazugeben. An einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen.
Teig zusammenschlagen, Meersalz, Rosmarin, getrocknete Tomaten und Oliven dazu. Portionen abstechen und flachdrücken, auf ein Blech setzen. Nochmals eine halbe Stunde gehen lassen.
Danach entweder auf dem Griller oder im Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze knusprig backen.
Dessert: Gegrillte Bananen mit Schokolade
Die Idee von gegrillten Bananen ist ja alt. Was mir aber mein guter Freund Herbert in Bern beim Grillen gezeigt hat, das war eine super Idee, die ich natürlich schamlos kopiert und etwas verfeinert habe.
Pro Person eine Banane auf der innneren krummen Seite von oben bis unten tief aufschlitzen. Feine 70%ige Zartbitterschokolade in Stücke brechen und die Schokostücke in den Bananenschlitz pressen. Am besten in einer Grillschale grillen, bis die Banane außen schwarz wird. Vor dem Servieren mit Cointreau oder (deftiger) Eierlikör begießen.
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Donnerstag, 8. Mai 2008
Kaiserschmarren - das einzige wahre Nationalgericht!
Dass ich um 21:40 Abends noch angefangen habe, Kaiserschmarren zu machen, hatte eine Reihe von schicksalhaften Verkettungen im Laufe des Tages zum Ursprung.
Angefangen hat alles bei einem Kunden, wo über ein Foto gesprochen wurde, auf dem in ästhetischster Weise ein Erdbeerknödel dargestellt wurde. Besagtes Wort ("Erdbeerknödel") wurde im Laufe des Meetings etwa 30 mal ausgesprochen. Das hatte einen akuten Heißhunger auf eine süße Warmspeise zur Folge.
Da die Küche in der Firma nur mäßig ausgestattet ist und z.B. keine Herdplatten beinhaltet, waren wir auf rudimentäre Zubereitungsformen (Mikrowelle) angewiesen - das wiederum bedeutete, wir mussten mikrowellengeeignete süße Warmspeisen finden. Gar nicht so einfach! Trotzdem gefunden - im Supermarkt im Frischeregal. Topfenknödel mit Erdbeersauce für die Mikrowelle - näher kann man ja gar nicht rankommen.
War auch nicht so schlecht, die Knödel waren weit entfernt von flaumig und erinnerten in der Konsistenz eher an eine Pastete, aber es war durchaus genießbar.
So weit so gut. Dass wir während dem Essen noch angefangen haben, von einem leckeren Kaiserschmarren zu schmwärmen, hat nicht unbedingt dazu beigetragen, den Heißhunger zu stillen. Da aber das Schlimmste beseitigt war, haben wir gesättigt den Tag weiter voranschreiten lassen.
Nur: Abends komme ich heim, am Tisch sitzen meine Mum und eine Freundin. Deren erster Satz, nachdem sie mich begrüßt hatte, war: "Tini, hast du noch das Kaiserschmarren-Rezept von deiner Oma?"
Das hatte ich natürlich nicht, aber ich habe auf die Bibel hingewiesen ("Die gute Küche" von Plachutta und Wagner). Kaiserschmarrenrezept Nummer 1. Sie hats mir nicht geglaubt, also habe ich mich hingestellt und Kaiserschmarren Nummer 1 aus "Die gute Küche" fabriziert. Sozusagen als Beweis. Dass ich akuten Hunger hatte war natürlich auch ein Grund.
Hier ist das Rezept, natürlich gleich mit der Abwandlung, die es noch viel besser gemacht hat (obwohl sie nur aus der Notsituation entstanden ist, dass ich nicht genug Milch daheim hatte).
Kaiserschmarren
8 Eier, getrennt
6 EL Kristallzucker
1 Prise Salz
3/8l Milch
150g Sauerrahm (meine Abwandlung)
1 Packg. Vanillezucker
260g Mehl
Butter für die Pfanne
in Rum eingelegte Rosinen
Eiklar mit Salz und Zucker steif schlagen. Eigelb mit Milch, Sauerrahm und Vanillezucker gut verrühren, Mehl Esslöffel für Esslöffel auf hoher Stufe einmengen (vorsicht wegen Klumpen). Eischnee unterheben.
In einer großen beschichteten Pfanne genügend Butter schmelzen, dann den Kaiserschmarren in 2-3 Portionen (je nach Größe der Pfanne) einleeren. Anbacken lassen, inzwischen Rosinen auf die Oberfläche streuen.
Kaiserschmarren vierteln und vorsichtig umdrehen ("zerrissen" sollte er erst ganz am Schluss werden, so bekommt man schöne große Stücke), wieder anbacken lassen, die teigigen Stücke immer wieder umdrehen.
Ganz am Ende in gewünschte Stückgröße zerreißen.
Dieses Rezept reicht für 3-4 Hauptmahlzeiten bzw. 6-8 Nachspeisen.
Am besten servieren mit Hollerröster, Zwetschgenröster, Apfelkompott (so hat's meine Oma immer gemacht) oder auch Apfelmus.
Wirklich ein Traum, gerade als Beinahe-Mitternachtsjause sehr empfehlenswert. Bis alles fertig ist dauert es eine gute halbe Stunde, also nicht so schlimm!
Angefangen hat alles bei einem Kunden, wo über ein Foto gesprochen wurde, auf dem in ästhetischster Weise ein Erdbeerknödel dargestellt wurde. Besagtes Wort ("Erdbeerknödel") wurde im Laufe des Meetings etwa 30 mal ausgesprochen. Das hatte einen akuten Heißhunger auf eine süße Warmspeise zur Folge.
Da die Küche in der Firma nur mäßig ausgestattet ist und z.B. keine Herdplatten beinhaltet, waren wir auf rudimentäre Zubereitungsformen (Mikrowelle) angewiesen - das wiederum bedeutete, wir mussten mikrowellengeeignete süße Warmspeisen finden. Gar nicht so einfach! Trotzdem gefunden - im Supermarkt im Frischeregal. Topfenknödel mit Erdbeersauce für die Mikrowelle - näher kann man ja gar nicht rankommen.
War auch nicht so schlecht, die Knödel waren weit entfernt von flaumig und erinnerten in der Konsistenz eher an eine Pastete, aber es war durchaus genießbar.
So weit so gut. Dass wir während dem Essen noch angefangen haben, von einem leckeren Kaiserschmarren zu schmwärmen, hat nicht unbedingt dazu beigetragen, den Heißhunger zu stillen. Da aber das Schlimmste beseitigt war, haben wir gesättigt den Tag weiter voranschreiten lassen.
Nur: Abends komme ich heim, am Tisch sitzen meine Mum und eine Freundin. Deren erster Satz, nachdem sie mich begrüßt hatte, war: "Tini, hast du noch das Kaiserschmarren-Rezept von deiner Oma?"
Das hatte ich natürlich nicht, aber ich habe auf die Bibel hingewiesen ("Die gute Küche" von Plachutta und Wagner). Kaiserschmarrenrezept Nummer 1. Sie hats mir nicht geglaubt, also habe ich mich hingestellt und Kaiserschmarren Nummer 1 aus "Die gute Küche" fabriziert. Sozusagen als Beweis. Dass ich akuten Hunger hatte war natürlich auch ein Grund.
Hier ist das Rezept, natürlich gleich mit der Abwandlung, die es noch viel besser gemacht hat (obwohl sie nur aus der Notsituation entstanden ist, dass ich nicht genug Milch daheim hatte).
Kaiserschmarren
8 Eier, getrennt
6 EL Kristallzucker
1 Prise Salz
3/8l Milch
150g Sauerrahm (meine Abwandlung)
1 Packg. Vanillezucker
260g Mehl
Butter für die Pfanne
in Rum eingelegte Rosinen
Eiklar mit Salz und Zucker steif schlagen. Eigelb mit Milch, Sauerrahm und Vanillezucker gut verrühren, Mehl Esslöffel für Esslöffel auf hoher Stufe einmengen (vorsicht wegen Klumpen). Eischnee unterheben.
In einer großen beschichteten Pfanne genügend Butter schmelzen, dann den Kaiserschmarren in 2-3 Portionen (je nach Größe der Pfanne) einleeren. Anbacken lassen, inzwischen Rosinen auf die Oberfläche streuen.
Kaiserschmarren vierteln und vorsichtig umdrehen ("zerrissen" sollte er erst ganz am Schluss werden, so bekommt man schöne große Stücke), wieder anbacken lassen, die teigigen Stücke immer wieder umdrehen.
Ganz am Ende in gewünschte Stückgröße zerreißen.
Dieses Rezept reicht für 3-4 Hauptmahlzeiten bzw. 6-8 Nachspeisen.
Am besten servieren mit Hollerröster, Zwetschgenröster, Apfelkompott (so hat's meine Oma immer gemacht) oder auch Apfelmus.
Wirklich ein Traum, gerade als Beinahe-Mitternachtsjause sehr empfehlenswert. Bis alles fertig ist dauert es eine gute halbe Stunde, also nicht so schlimm!
Dienstag, 29. April 2008
Für Bailey's-Fans
Mama: "Tini, dieses Wochenende sind wir alle daheim, du könntest doch was backen!"
Brav holt Tini das Kochbuch und blättert.
Auswahlverfahren:
1. Entscheidung: Torte oder Kuchen: Eindeutig Kuchen, weil ich konnte nur Samstag Mittag backen und am Samstag Nachmittag musst eich weg zum Mini Treffen.
2. Entscheidung: Normaler Kuchen oder Blechkuchen: Blechkuchen, weil besser zu teilen.
3. Entscheidung: Creme oder Nicht-Creme: Definitiv Nicht-Creme, hält nämlich länger.
Soviel zur Checkliste.
Eindeutig einschränkend kam hinzu, dass meine Mama schon seit längerem über den mangelnden Platz im Kühlschrank jammert, der von einer vollen Flasche Bailey's mitverursacht wird. Und nachdem keiner das Zeug trinkt (ich schon gar nicht nach einem denkwürdigen Rückwärtsessen zu Silvester 1998), muss es verbacken werden.
Bailey's-Kirschkuchen
5 ganze Eier
200g Staubzucker
1/4 Liter neutrales Pflanzenöl (Rapsöl o.ä.)
1/4 Liter Bailey's
120g Mehl
1 Backpulver
1 großes Glas Kirschen (abgetropft)
2 EL Kakaopulver
Butter und geriebene Nüsse für das Blech
Ganze Eier mit Staubzucker schaumig rühren. Langsam Öl und Bailey's dazugießen, Mehl mit Backpulver vermischen und unterheben. Ein Blech mit Butter ausreiben und mit den Nüssen ausstreuen. Dann 7/8 vom Teig darauf verstreichen. Den Teigrest mit Kakaopulver vermengen und mit den dunklen Teig diagonale Streifen in den hellen Teig ziehen. Dann auf den dunklen Streifen die Kirschen verteilen.
Bei 180°C ca. 25 Minuten backen.
Wer den Bailey's-Geschmack WIRKLICH gern hat, der sollte noch einen Schuss Rum dazugeben, das verstärkt nochmals den Bailey's Geschmack.
Vorsicht: Zuviel Mehl macht den Kuchen schnell trocken, aber haltbar.
Habe ich ausprobiert, indem ich ihn mitgebracht habe für Herbert nach Bern. Trocken - aber haltbar :)
Brav holt Tini das Kochbuch und blättert.
Auswahlverfahren:
1. Entscheidung: Torte oder Kuchen: Eindeutig Kuchen, weil ich konnte nur Samstag Mittag backen und am Samstag Nachmittag musst eich weg zum Mini Treffen.
2. Entscheidung: Normaler Kuchen oder Blechkuchen: Blechkuchen, weil besser zu teilen.
3. Entscheidung: Creme oder Nicht-Creme: Definitiv Nicht-Creme, hält nämlich länger.
Soviel zur Checkliste.
Eindeutig einschränkend kam hinzu, dass meine Mama schon seit längerem über den mangelnden Platz im Kühlschrank jammert, der von einer vollen Flasche Bailey's mitverursacht wird. Und nachdem keiner das Zeug trinkt (ich schon gar nicht nach einem denkwürdigen Rückwärtsessen zu Silvester 1998), muss es verbacken werden.
Bailey's-Kirschkuchen
5 ganze Eier
200g Staubzucker
1/4 Liter neutrales Pflanzenöl (Rapsöl o.ä.)
1/4 Liter Bailey's
120g Mehl
1 Backpulver
1 großes Glas Kirschen (abgetropft)
2 EL Kakaopulver
Butter und geriebene Nüsse für das Blech
Ganze Eier mit Staubzucker schaumig rühren. Langsam Öl und Bailey's dazugießen, Mehl mit Backpulver vermischen und unterheben. Ein Blech mit Butter ausreiben und mit den Nüssen ausstreuen. Dann 7/8 vom Teig darauf verstreichen. Den Teigrest mit Kakaopulver vermengen und mit den dunklen Teig diagonale Streifen in den hellen Teig ziehen. Dann auf den dunklen Streifen die Kirschen verteilen.
Bei 180°C ca. 25 Minuten backen.
Wer den Bailey's-Geschmack WIRKLICH gern hat, der sollte noch einen Schuss Rum dazugeben, das verstärkt nochmals den Bailey's Geschmack.
Vorsicht: Zuviel Mehl macht den Kuchen schnell trocken, aber haltbar.
Habe ich ausprobiert, indem ich ihn mitgebracht habe für Herbert nach Bern. Trocken - aber haltbar :)
Donnerstag, 24. April 2008
Wiener Flair
Was ist wienerischer als die Sachertorte?
Und - eine weniger romantische Überlegung: Wenn am Donnerstag der Chef Geburtstag hat und ich am Mittwoch Abend keine Zeit zu backen habe - was kann ich am Dienstag Abend fabrizieren, was mindestens zwei Tage hält?
Antwort: Sachertorte. Ganz simpel. Ist wohl auch eine der wenigen Torten, die sich problemlos einfrieren lassen (nur so als Tipp am Rande).
Wie gesagt, heute ist der Geburtstag von unserem Chef, so haben wir als Team (8 Mädels) uns etwas einfallen lassen. Nach mehreren guten Ideen, die aus Zeitgründen nichts geworden sind, haben wir ein Gruppenfoto gemacht. Eine Kollegin aus der Grafik hat uns in einen roten Kreis platziert, uns mit einem Photoshop-Malfilter und Zwergenhauben versehen, und schon war die Vorlage fertig, die wir auf eine Marzipanscheibe drucken haben lassen.
Sachertorte
250g weiche Butter
120g Staubzucker
120g Kristallzucker
12 Eier, getrennt
Rum
180g Semmelbrösel
250g Haushaltsschokolade
passierte Marillenmarmelade
Guss:
100ml Wasser
300g Haushaltsschokolade
300g Staubzucker
Für die Torte Butter mit Staubzucker gut schaumig rühren. Ein Eidotter nach dem anderen dazugeben, mit Rum abschmecken. Eiklar mit Kristallzucker steif schlagen, unter den Eiabtrieb mengen. Semmelbrösel vorsichtig unterheben.
Springform buttern und mehlen, Teig einfüllen, bei 180° ca. 1h backen (wenn die Oberfläche zu dunkel wird, einfach mit Alufolie abdecken).
Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen.
Marmelade (ca. ¾ Glas) mit Rum erwärmen. Torte in der Hälfte durchnschneiden, mit Marmelade bestreichen, wieder zusammensetzen. Danach rundherum gleichmäßig mit Marmelade einstreichen. Trocknen lasen (am besten über Nacht).
Für den Guss:
Wasser, Staubzucker und Schokolade aufkochen lassen, wenn die Mischung kocht vom Herd nehmen und tablieren (Topf in eiskaltes Wasser stellen, Guss so lange am Rand reiben, bis die Masse zähflüssig ist). Kuchen damit überziehen.
Ganz ehrlich: Mein Guss war eine Schande, aber das kommt eben von der Ungeduld. Deshalb: Immer einen Tag zusätzlich einplanen, der Sachertorte ist das sowieso wurscht. Und wenn man die Glasur aufträgt, wenn die Marmelade noch nicht trocken ist, dann kommt eben eine so hässliche Oberfläche zusammen, wie ich das geschafft habe. Zum Glück hat die Marzipanscheibe alles wieder gutgemacht, und die Kerzerl und der Sekt dazu tun sowieso ihr übriges.
Anbei übrigens noch ein Foto von der gelungenen Sachertorte meiner Freundin Angelika :)
Montag, 21. April 2008
Kür der Lieblings-Blogleser
Dieser Blogeintrag ist ausdrücklich zwei Mädels gewidmet, und zwar Tamara und Liesi!
Euch zwei gebührt mein herzlicher Dank, ihr zwei seid nämlich die berühmten zwei Herrschaften „Arsch und Friedrich“, für die ich hier schreibe, jetzt habe ich es herausgefunden!
Tamara, die ihren Unmut über meine längere Blogabsenz schriftlich per Kommentar festgehalten hat, und Liesi, die mich jedes Mal in der Tanzschule daran erinnert, dass ich doch bitte wieder mal einen faulen Hintern in Bewegung setzen solle (nicht wörtlich, aber dem Sinn nach), werden hiermit zu den offiziellen Lieblings-Blog-Lesern erklärt!
Demnächst folgt eine richtig leckere Sachertorte, um allerdings die Wartezeit zu überbrücken, stelle ich hier meinen Lieblings-Ruckzuck-Megalecker-Schokokuchen vor.
Schneller Schokokuchen (Brownies)
250g Butter oder Margarine
1 Tasse Zucker
250g Kochschokolade
½ - 1 Tasse Mehl (mehr Alkohol = mehr flüssig = mehr Mehl)
Alkohol (einfach mehr), am besten Rum
4 Eier
nach Belieben Kirschen (gut abgetropft) aus dem Glas
Mandelsplitter
Ofen auf 170° vorheizen. Butter und Zucker schaumig rühren, ein Ei nach dem anderen unterrühren, Schokolade schmelzen und unterrühren. Rum und Mehl dazu, auf ein Backblech streichen, nach Belieben Kirschen darauf verteilen und eindrücken, Mandelsplitter darüberstreuen.
Ca. 10 Minuten backen. Vorsicht: Soll innen feucht bleiben, sonst werden sie trocken. Gut zu schätzen: Sobald die Oberfläche Sprünge kriegt ist der Kuchen fertig.
(Liesi, du hast ihn bei der Carrera-Session schon mal gekostet ☺)
Euch zwei gebührt mein herzlicher Dank, ihr zwei seid nämlich die berühmten zwei Herrschaften „Arsch und Friedrich“, für die ich hier schreibe, jetzt habe ich es herausgefunden!Tamara, die ihren Unmut über meine längere Blogabsenz schriftlich per Kommentar festgehalten hat, und Liesi, die mich jedes Mal in der Tanzschule daran erinnert, dass ich doch bitte wieder mal einen faulen Hintern in Bewegung setzen solle (nicht wörtlich, aber dem Sinn nach), werden hiermit zu den offiziellen Lieblings-Blog-Lesern erklärt!
Demnächst folgt eine richtig leckere Sachertorte, um allerdings die Wartezeit zu überbrücken, stelle ich hier meinen Lieblings-Ruckzuck-Megalecker-Schokokuchen vor.
Schneller Schokokuchen (Brownies)
250g Butter oder Margarine
1 Tasse Zucker
250g Kochschokolade
½ - 1 Tasse Mehl (mehr Alkohol = mehr flüssig = mehr Mehl)
Alkohol (einfach mehr), am besten Rum
4 Eier
nach Belieben Kirschen (gut abgetropft) aus dem Glas
Mandelsplitter
Ofen auf 170° vorheizen. Butter und Zucker schaumig rühren, ein Ei nach dem anderen unterrühren, Schokolade schmelzen und unterrühren. Rum und Mehl dazu, auf ein Backblech streichen, nach Belieben Kirschen darauf verteilen und eindrücken, Mandelsplitter darüberstreuen.
Ca. 10 Minuten backen. Vorsicht: Soll innen feucht bleiben, sonst werden sie trocken. Gut zu schätzen: Sobald die Oberfläche Sprünge kriegt ist der Kuchen fertig.
(Liesi, du hast ihn bei der Carrera-Session schon mal gekostet ☺)
Dienstag, 25. März 2008
Österliches Festmenü
Wenn die Familie vom Großcousin meiner Mama und unsere Familie zusammenkommen, dann passieren zwei Dinge:
1.) Es wird geschlemmt.
2.) Der Spaß ist unendlich.
Und nachdem unser letztes kulinarisches Zusammentreffen im Dezember war, haben wir endlich mal wieder einen Termin vereinbaren können. Praktischerweise am Karsamstag. Über den habe ich nämlich eh schon gesudert ("Ostern wird so fad, keiner da..."). Und ich habe zwar über diese Einladung nachgedacht, sie aber nicht ausgesprochen, weil normalerweise besagte Verwandtschaft in Kitzbühel ist über Feiertage. Waren sie nicht und hatten dieselbe Idee!
Christian, seines Zeichens Großcousin meiner Mama, hat sich zu meinem Sous-Chef erklärt (wobei fälschlicherweise, ich finde sein Beitrag zum Essen war größer als meiner). Und bei einem Pre-Kochmeeting und mehreren Telefonaten wurde das Menü festgelegt:
1. Gang: Bärlauchsüppchen mit Rohschinkenchips
2. Gang: Räucherlachssülzchene auf Rucola-Babyspinat-Salat
3. Gang: Jakobsmuscheln mit Avocado-Salsa
Zwischengang: Limetten-Basilikum-Sorbet
4. Gang: Ziegenkitzerl mit Babykartoffeln
5. Tiramisu und Erdbeerroulade
Wie anzunehmen ist nach dieser Liste war das Schlemmen unglaublich!
Mein Part beschränkte sich allerdings auf Gang 1 und 2 sowie den Zwischengang. D.h. sollten nähere Infos zum Rest gewünscht werden, kann ich gerne anfragen.
Bärlauchsuppe mit Rohschinkenchips
60g frischer Bärlauch
2 Zehen Knoblauch
1 Becher Schlagobers
800 ml Hühnerbrühe
100g kleingeschnittener Lauch & Zwiebeln
Milch zum Aufgießen
Butter
Schlag zum Servieren
Rohschinken (Parma, San Daniele oder Borgoforte)
Zwiebeln und Lauch in Butter glasig braten. Mit Hühnerbrühe aufgießen, Schlagobers dazu (kann übrigens auch komplett mit Milch ersetzt werden), aufkochen. Vom Herd nehmen, Bärlauch hineingeben, pürieren (wer die kleinen Blattstückchen nicht mag, kann die Suppe durch ein Sieb abgießen). Mit Milch aufgießen, wenn sie dünner sein soll. Knoblauch dazu, damit der Bärlauchgeschmack stärker wird.
Würzen: Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Zitronensaft, ev. Cayennepfeffer für die gewisse Schärfe.
Für die Chips oder Stangerl den Rohschinken in gewünschter Form auf mehrere Lagen Küchenrolle legen und ca. 3 Minuten auf höchster Stufe in die Mikrowelle, dann ist das meiste Fett ausgelaufen, und sie sind schön knusprig.
Mein Serviertipp: Ganz modern im kleinen Trinkglas (ohne Löffel), Rohschinkenchips auf das Glas legen.
Die Suppe war der absolute Erfolg. Dasselbe gilt auch für das nächste Rezept, wenn dies auch bei meinen zwei Cousinen nicht gut angekommen ist, weil eben Sulz nicht jedermanns Sache ist....
... und natürlich weiß ich das Rezept gerade nicht auswendig, reiche es aber am Abend nach!
Und zum Zwischengang!
Was ist das?
Das Eis im Zwischengang dient dazu, den Gaumen für den nächsten Gang zu neutralisieren.
Genug der Klugscheißerei, es ist wirklich erfrischend, bei so vielen Gängen mal ein bisschen Limetteneis schlürfen zu können.
Limetten-Basilikum-Sorbet
100 ml Limettensaft (Zitronensaft geht natürlich genauso)
angerieben Schale von 1-2 Limetten (Zitronen)
100 ml Wasser
40g Zucker (Vorsicht kosten: Nach Belieben mehr oder weniger)
4cl Wodka
kleingeschnittener Basilikum
Zutaten verrühren und entweder in der Eismaschine frosten oder einfach im Tiefkühler, am besten über Nacht!
(Alko-Fixe aufgepasst: Zuviel Wodka hindert das Eis am Frieren).
Na dann, ran an den Kochlöffel! Keines dieser Sachen macht viel Arbeit, alle lassen sich wunderbar am Vortag zubereiten und machen trotzdem heftig Eindruck auf die Gäste! Sozusagen das Menü für Angeber der faulen Art. :)
1.) Es wird geschlemmt.
2.) Der Spaß ist unendlich.
Und nachdem unser letztes kulinarisches Zusammentreffen im Dezember war, haben wir endlich mal wieder einen Termin vereinbaren können. Praktischerweise am Karsamstag. Über den habe ich nämlich eh schon gesudert ("Ostern wird so fad, keiner da..."). Und ich habe zwar über diese Einladung nachgedacht, sie aber nicht ausgesprochen, weil normalerweise besagte Verwandtschaft in Kitzbühel ist über Feiertage. Waren sie nicht und hatten dieselbe Idee!
Christian, seines Zeichens Großcousin meiner Mama, hat sich zu meinem Sous-Chef erklärt (wobei fälschlicherweise, ich finde sein Beitrag zum Essen war größer als meiner). Und bei einem Pre-Kochmeeting und mehreren Telefonaten wurde das Menü festgelegt:
1. Gang: Bärlauchsüppchen mit Rohschinkenchips
2. Gang: Räucherlachssülzchene auf Rucola-Babyspinat-Salat
3. Gang: Jakobsmuscheln mit Avocado-Salsa
Zwischengang: Limetten-Basilikum-Sorbet
4. Gang: Ziegenkitzerl mit Babykartoffeln
5. Tiramisu und Erdbeerroulade
Wie anzunehmen ist nach dieser Liste war das Schlemmen unglaublich!
Mein Part beschränkte sich allerdings auf Gang 1 und 2 sowie den Zwischengang. D.h. sollten nähere Infos zum Rest gewünscht werden, kann ich gerne anfragen.
Bärlauchsuppe mit Rohschinkenchips
60g frischer Bärlauch
2 Zehen Knoblauch
1 Becher Schlagobers
800 ml Hühnerbrühe
100g kleingeschnittener Lauch & Zwiebeln
Milch zum Aufgießen
Butter
Schlag zum Servieren
Rohschinken (Parma, San Daniele oder Borgoforte)
Zwiebeln und Lauch in Butter glasig braten. Mit Hühnerbrühe aufgießen, Schlagobers dazu (kann übrigens auch komplett mit Milch ersetzt werden), aufkochen. Vom Herd nehmen, Bärlauch hineingeben, pürieren (wer die kleinen Blattstückchen nicht mag, kann die Suppe durch ein Sieb abgießen). Mit Milch aufgießen, wenn sie dünner sein soll. Knoblauch dazu, damit der Bärlauchgeschmack stärker wird.
Würzen: Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Zitronensaft, ev. Cayennepfeffer für die gewisse Schärfe.
Für die Chips oder Stangerl den Rohschinken in gewünschter Form auf mehrere Lagen Küchenrolle legen und ca. 3 Minuten auf höchster Stufe in die Mikrowelle, dann ist das meiste Fett ausgelaufen, und sie sind schön knusprig.
Mein Serviertipp: Ganz modern im kleinen Trinkglas (ohne Löffel), Rohschinkenchips auf das Glas legen.
Die Suppe war der absolute Erfolg. Dasselbe gilt auch für das nächste Rezept, wenn dies auch bei meinen zwei Cousinen nicht gut angekommen ist, weil eben Sulz nicht jedermanns Sache ist....
... und natürlich weiß ich das Rezept gerade nicht auswendig, reiche es aber am Abend nach!
Und zum Zwischengang!
Was ist das?
Das Eis im Zwischengang dient dazu, den Gaumen für den nächsten Gang zu neutralisieren.
Genug der Klugscheißerei, es ist wirklich erfrischend, bei so vielen Gängen mal ein bisschen Limetteneis schlürfen zu können.
Limetten-Basilikum-Sorbet
100 ml Limettensaft (Zitronensaft geht natürlich genauso)
angerieben Schale von 1-2 Limetten (Zitronen)
100 ml Wasser
40g Zucker (Vorsicht kosten: Nach Belieben mehr oder weniger)
4cl Wodka
kleingeschnittener Basilikum
Zutaten verrühren und entweder in der Eismaschine frosten oder einfach im Tiefkühler, am besten über Nacht!
(Alko-Fixe aufgepasst: Zuviel Wodka hindert das Eis am Frieren).
Na dann, ran an den Kochlöffel! Keines dieser Sachen macht viel Arbeit, alle lassen sich wunderbar am Vortag zubereiten und machen trotzdem heftig Eindruck auf die Gäste! Sozusagen das Menü für Angeber der faulen Art. :)
Dienstag, 4. März 2008
Wenn schnell etwas auf dem Tisch sein muss
Ok, folgendes Szenario:
Du weißt, vor 17:45 kommst du aus der Arbeit nicht raus. Du weißt ebenfalls, dass um 18:30 Besuch vor der Tür steht. Und obwohls nicht ausdrücklich "zum Abendessen" ist, willst du doch etwas auf den Tisch stellen, und bitte ein bisschen "mehr" als Butter, Käse und Brot, weil das gerade zuhause ist. Und innerhalb dieser 50 Minuten musst du auch noch einkaufen gehen.
Ok zugegeben, du arbeitest 30km weg von deinem Zuhause? Dann vergiss es und nimm die Käsebrote.
Wenn es aber der Fall ist, wie bei mir, dass Autofahren eigentlich beinahe lächerlich ist (5 Minuten) und auf diesem Weg auch noch der Supermarkt liegt, dann funktioniert es: Die Tini-ist-kreativ-und-erfindet-schnelle-und-leckere-
Blätterteig-Pizza
(3-4 Personen)
1 fertiger Blätterteig aus dem Kühlregal (dann muss er nicht auftauen)
Tomaten in Stücken aus der Dose
Verschiedenste Zutaten zum Belegen
Reibkäse oder Mozarella
Gewürze: Oregano, Pfeffer
Meine Zutaten zum Belegen waren natürlich nicht "Cardinale" oder "Margherita", sondern richtig lecker italienisch:
Eingelegte Sardellen
Riesenkapern in Scheibchen
Oliven (in Scheibchen)
Pesto Genovese
Prosciutto Bergoforte (is der billigste, alles was "brät" sollte nicht gerade ein San Daniele Reserve sein)
Mozarella
Blätterteig auf dem Papier auf ein Blech legen. Mit den Tomaten bestreichen, dabei den Rand freilassen. Mit Pfeffer und Oregano bestreuen. Zutaten auf die Pizza drapieren, zum Schluss den Käse darüberlegen (streuen).
Blätterteigränder locker aufrollen bis zum Belag, mit Olivenöl bestreichen.
Bei 170°C im Backofen backen, bis die Ränder eine schöne goldbraune Farbe haben (ca. 20 Minuten).
Und obwohl ich sie nicht gegessen habe, hat sie sehr viel Lob eingebracht.
Überhaupt ist das Thema Blätterteig ein sehr großes, wenn es um die ganz schnelle Küche geht. Da kann man wirklich alles draus machen. Gefüllte Tascherl, süß oder pikant, Blätterteig-Stangerl, entweder mit Schinken eingedreht oder mit Käse bestreut, Pizza (wie oben), Quiches, Millefeuille-Torten, etc etc. Unglaublich vielseitig das Zeug.
Du weißt, vor 17:45 kommst du aus der Arbeit nicht raus. Du weißt ebenfalls, dass um 18:30 Besuch vor der Tür steht. Und obwohls nicht ausdrücklich "zum Abendessen" ist, willst du doch etwas auf den Tisch stellen, und bitte ein bisschen "mehr" als Butter, Käse und Brot, weil das gerade zuhause ist. Und innerhalb dieser 50 Minuten musst du auch noch einkaufen gehen.
Ok zugegeben, du arbeitest 30km weg von deinem Zuhause? Dann vergiss es und nimm die Käsebrote.
Wenn es aber der Fall ist, wie bei mir, dass Autofahren eigentlich beinahe lächerlich ist (5 Minuten) und auf diesem Weg auch noch der Supermarkt liegt, dann funktioniert es: Die Tini-ist-kreativ-und-erfindet-schnelle-und-leckere-
Blätterteig-Pizza
(3-4 Personen)
1 fertiger Blätterteig aus dem Kühlregal (dann muss er nicht auftauen)
Tomaten in Stücken aus der Dose
Verschiedenste Zutaten zum Belegen
Reibkäse oder Mozarella
Gewürze: Oregano, Pfeffer
Meine Zutaten zum Belegen waren natürlich nicht "Cardinale" oder "Margherita", sondern richtig lecker italienisch:
Eingelegte Sardellen
Riesenkapern in Scheibchen
Oliven (in Scheibchen)
Pesto Genovese
Prosciutto Bergoforte (is der billigste, alles was "brät" sollte nicht gerade ein San Daniele Reserve sein)
Mozarella
Blätterteig auf dem Papier auf ein Blech legen. Mit den Tomaten bestreichen, dabei den Rand freilassen. Mit Pfeffer und Oregano bestreuen. Zutaten auf die Pizza drapieren, zum Schluss den Käse darüberlegen (streuen).
Blätterteigränder locker aufrollen bis zum Belag, mit Olivenöl bestreichen.
Bei 170°C im Backofen backen, bis die Ränder eine schöne goldbraune Farbe haben (ca. 20 Minuten).
Und obwohl ich sie nicht gegessen habe, hat sie sehr viel Lob eingebracht.
Überhaupt ist das Thema Blätterteig ein sehr großes, wenn es um die ganz schnelle Küche geht. Da kann man wirklich alles draus machen. Gefüllte Tascherl, süß oder pikant, Blätterteig-Stangerl, entweder mit Schinken eingedreht oder mit Käse bestreut, Pizza (wie oben), Quiches, Millefeuille-Torten, etc etc. Unglaublich vielseitig das Zeug.
Montag, 3. März 2008
Wochenend-Treatment mit Birnen
Folgende Frage drängt sich auf: Ist Tini gerade am Obst-Trip? Birnen? Nachdem wir letzte Woche schon Äpfel hatten? Ist es nicht langsam genug mit Vitaminen im Kuchen?
Antwort: Nein, ist es nicht.
Begründung: ich will backen. Möglichst viel und möglichst andauernd. Das muss aber auch jemand essen. Und die Haupt-Kuchenvertilger in meiner Familie, namentlich mein Vater und mein Bruder, stehen sich's eben mehr auf gefakte Vitamine im Kuchen als auf Schokolade hoch 3. Ich verstehe es nicht, aber es ist egal, denn Backen macht so und so Spaß.
Und nachdem die Äpfel aus Österreich bereits einen Platz in meinem Blog erobert haben, folgen hier natürlich die Birnen. Leider nicht aus Österreich. Denn der liebe Billa bei uns hier verkauft Birnen aus zwei Ländern: Südamerika und Italien. Bei Südamerika habe ich einen Atemzug ausgelassen (aus dem Schock heraus). Bei Italien habe ich gezögert. Denn: Was ist jetzt schlimmer für das Klima:
1.) Birnen aus Italien zu kaufen oder
2.) Mit dem Auto zum nächsten Supermarkt zu fahren und zu hoffen, dass es dort österreichische Birnen gibt?
Spezialisten bitte vor.
Wie auch immer, aus dieser Überlegung heraus (eigentlich aus reiner Faulheit) habe ich zu den Birnen aus Italien gegriffen. War auch eine gute Idee, denn die waren größer als die anderen, ergo leichter zu schälen.
Zuhause angekommen habe ich mich auf's Backen gestürzt:
Birnenkuchen mit Kakaostreuseln
Teig:
800g Birnen
120g Butter, geschmolzen
100g Joghurt
100ml Bailey's
180g Mehl
75g Stärkemehl
1 Packg. Backpulver
100g Zucker
1 Packg. Vanillezucker
Streusel:
100g Mehl
100g Zucker
30g Kakao
130g kalte Butter in kleinen Flöckchen
Step 1:
Backrohr vorheizen auf 180° O-/U-Hitze. Springform fetten und mehlen.
Birnen schälen, entkernen, achteln und in Zitronenwasser legen.
Step 2:
Für die Streusel die Zutaten vermengen und zwischen den Händen zu Streuseln verreiben. Kühl stellen.
Wichtig: Zu kalte Butterflocken lassen sich nicht gut verreiben. Zu warme Flöckchen werden Teig und keine Streusel.
Step 3:
Jetzt erst der Teig (damit das Mehl nicht so aufquillt).
Eier in der Küchenmaschine gut verrühren, Zucker dazu, gut schaumig rühren. Danach Joghurt, Butter und Bailey's einmischen.
Mehl mit Stärkemehl und Backpulver mischen, unterrühren.
Die Masse in die Springform füllen, die Birnenspalten darauf verteilen und die Streusel gleichmäßig über die Birnen streuen.
Im vorgeheizten Backrohr ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe zwischen den Birnen).
War wirklich sehr lecker, auch wenn ich die Birnen nicht gesessen habe (siehe Zahnprobleme im letzten Blogeintrag).
Und wenn die Birnen das nächste Mal aus Österreich kommen, dann ist das Ganze garantiert noch viel besser ;)
Antwort: Nein, ist es nicht.
Begründung: ich will backen. Möglichst viel und möglichst andauernd. Das muss aber auch jemand essen. Und die Haupt-Kuchenvertilger in meiner Familie, namentlich mein Vater und mein Bruder, stehen sich's eben mehr auf gefakte Vitamine im Kuchen als auf Schokolade hoch 3. Ich verstehe es nicht, aber es ist egal, denn Backen macht so und so Spaß.
Und nachdem die Äpfel aus Österreich bereits einen Platz in meinem Blog erobert haben, folgen hier natürlich die Birnen. Leider nicht aus Österreich. Denn der liebe Billa bei uns hier verkauft Birnen aus zwei Ländern: Südamerika und Italien. Bei Südamerika habe ich einen Atemzug ausgelassen (aus dem Schock heraus). Bei Italien habe ich gezögert. Denn: Was ist jetzt schlimmer für das Klima:
1.) Birnen aus Italien zu kaufen oder
2.) Mit dem Auto zum nächsten Supermarkt zu fahren und zu hoffen, dass es dort österreichische Birnen gibt?
Spezialisten bitte vor.
Wie auch immer, aus dieser Überlegung heraus (eigentlich aus reiner Faulheit) habe ich zu den Birnen aus Italien gegriffen. War auch eine gute Idee, denn die waren größer als die anderen, ergo leichter zu schälen.
Zuhause angekommen habe ich mich auf's Backen gestürzt:
Birnenkuchen mit Kakaostreuseln
Teig:
800g Birnen
120g Butter, geschmolzen
100g Joghurt
100ml Bailey's
180g Mehl
75g Stärkemehl
1 Packg. Backpulver
100g Zucker
1 Packg. Vanillezucker
Streusel:
100g Mehl
100g Zucker
30g Kakao
130g kalte Butter in kleinen Flöckchen
Step 1:
Backrohr vorheizen auf 180° O-/U-Hitze. Springform fetten und mehlen.
Birnen schälen, entkernen, achteln und in Zitronenwasser legen.
Step 2:
Für die Streusel die Zutaten vermengen und zwischen den Händen zu Streuseln verreiben. Kühl stellen.
Wichtig: Zu kalte Butterflocken lassen sich nicht gut verreiben. Zu warme Flöckchen werden Teig und keine Streusel.
Step 3:
Jetzt erst der Teig (damit das Mehl nicht so aufquillt).
Eier in der Küchenmaschine gut verrühren, Zucker dazu, gut schaumig rühren. Danach Joghurt, Butter und Bailey's einmischen.
Mehl mit Stärkemehl und Backpulver mischen, unterrühren.
Die Masse in die Springform füllen, die Birnenspalten darauf verteilen und die Streusel gleichmäßig über die Birnen streuen.
Im vorgeheizten Backrohr ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe zwischen den Birnen).
War wirklich sehr lecker, auch wenn ich die Birnen nicht gesessen habe (siehe Zahnprobleme im letzten Blogeintrag).
Und wenn die Birnen das nächste Mal aus Österreich kommen, dann ist das Ganze garantiert noch viel besser ;)
Suppe aus dem Gefühl
Seltsamer Titel?
Hat aber einen Grund. Meine wirklich hervorragende (was sonst) Suppe vom Freitag nämlich war keine "Nach Rezept"-Suppe, sondern eine "Machma mal eine Creme-Suppe, wird schon passen"-Suppe.
Und nachdem sie wirklich gut geworden ist (Hab ich schon erwähnt Meine Suppe vom Freitag war einsame Klasse!) ernenne ich mich hiermit selbst zum "Brauche kein Rezept mehr"-Kocheleve-Fortgeschrittenen.
Besagte leckere Suppe war eine Kartoffel-Lauch-Suppe, deren Rezept wie folgt lautet:
ca. 800g mehlige Kartoffeln
1 Stange Lauch
600ml Brühe (Hühner o.ä.)
250ml Milch (für die Kalorienbewussten. Die anderen nehmen für mehr Geschmack Schlagobers)
Butter
Gewürze en masse
Mehlige Kartoffeln weich kochen, schälen und in Stücke schneiden. Lauch waschen und in Ringe schneiden, in einem passenden Topf in Butter anschwitzen. Mit Brühe aufgießen. Kartoffeln dazu, köcheln lassen. Wenn der Lauch weich ist, mit dem Pürierstab pürieren, dann die Milch/das Schlagobers dazu.
Würzen mit: Kräutersalz oder Instantsuppe, Pfeffer (am besten Pfefferwürzmischung), Muskat, Oregano und wer's scharf mag: Cayennepfeffer oder schwarfes Paprikapulver.
Auf jeden Fall, wie jede Cremesuppe, über Nacht rasten lassen, dann schmeckt sie nach viel mehr (Vorsicht: auch die Gewürze kommen dann stärker heraus, besonders die Schärfe).
Das heißt, besagte Kartoffel-Lauch-Suppe hat mir am Samstag zu Mittag und Abends hervorragend gemundet. Es ist nämlich so, dass ich auf dem Wege zu einer Zahnspange bin. Aus diesem Grund erleichtert mich der Zahnarzt derzeit um 4 Zähne, zwei sind schon weg. Bedeutet wiederum, dass Kauen sich zu einer Qual entwickelt hat, undich mich seither bevorzugt flüssig und breiartig ernähre.
(Danke für das Mitgefühl)
Hat aber einen Grund. Meine wirklich hervorragende (was sonst) Suppe vom Freitag nämlich war keine "Nach Rezept"-Suppe, sondern eine "Machma mal eine Creme-Suppe, wird schon passen"-Suppe.
Und nachdem sie wirklich gut geworden ist (Hab ich schon erwähnt Meine Suppe vom Freitag war einsame Klasse!) ernenne ich mich hiermit selbst zum "Brauche kein Rezept mehr"-Kocheleve-Fortgeschrittenen.
Besagte leckere Suppe war eine Kartoffel-Lauch-Suppe, deren Rezept wie folgt lautet:
ca. 800g mehlige Kartoffeln
1 Stange Lauch
600ml Brühe (Hühner o.ä.)
250ml Milch (für die Kalorienbewussten. Die anderen nehmen für mehr Geschmack Schlagobers)
Butter
Gewürze en masse
Mehlige Kartoffeln weich kochen, schälen und in Stücke schneiden. Lauch waschen und in Ringe schneiden, in einem passenden Topf in Butter anschwitzen. Mit Brühe aufgießen. Kartoffeln dazu, köcheln lassen. Wenn der Lauch weich ist, mit dem Pürierstab pürieren, dann die Milch/das Schlagobers dazu.
Würzen mit: Kräutersalz oder Instantsuppe, Pfeffer (am besten Pfefferwürzmischung), Muskat, Oregano und wer's scharf mag: Cayennepfeffer oder schwarfes Paprikapulver.
Auf jeden Fall, wie jede Cremesuppe, über Nacht rasten lassen, dann schmeckt sie nach viel mehr (Vorsicht: auch die Gewürze kommen dann stärker heraus, besonders die Schärfe).
Das heißt, besagte Kartoffel-Lauch-Suppe hat mir am Samstag zu Mittag und Abends hervorragend gemundet. Es ist nämlich so, dass ich auf dem Wege zu einer Zahnspange bin. Aus diesem Grund erleichtert mich der Zahnarzt derzeit um 4 Zähne, zwei sind schon weg. Bedeutet wiederum, dass Kauen sich zu einer Qual entwickelt hat, undich mich seither bevorzugt flüssig und breiartig ernähre.
(Danke für das Mitgefühl)
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