Sagen wir mal es kommen liebe Gäste am Freitag, und die Woche ist die Hölle. Jeder Abend verplant, der dazugehörige Tag gehört dem Job. Die Wohnung sieht aus wie London 1945 und die einzige Zeit, um nicht nur zusammenzuräumen und zu putzen, sondern auch zu dekorieren und zu kochen, ist Freitag Nachmittag.
Dann bleibt einem nur eine Möglichkeit: Lasst die Gäste selbst ihr Abendessen machen - und nichts einfacher als das mit einem Schweizer Käsefondue!
Das Käsefondue hat übrigens noch einen entscheidenen Vorteil, den ich am nächsten Morgen herausgefunden habe: Es ist eine enorm gute Unterlage für ebenso enorm viel Alkohol, der davor und danach fließt - dazu siehe das Glühwein-Rezept etwas weiter unten!
Schweizer Käsefondue
für 4 Personen
350 - 400 g Greyerzer (Gruyère)
350 - 400 g Emmentaler
1 Stamperl Kirschschnaps
1 Knoblauchzehe
1 EL Stärkemehl
1/2 l trockener Weißwein
Baguette
Einen Topf (am einfachsten: beschichtet) mit dem Knoblauch ausstreichen (oder nicht original: einfach reinpressen). Den Käse in Stücke schneiden, je kleiner und dünner diese sind, desto schneller schmilzt er. Den Weißwein im Topf erhitzen, den Käse dazugeben und solange unter rühren erwärmen, bis der Käse geschmolzen ist. Das Stärkemehl mit dem Kirschwasser glatt rühren und in die Käsemasse einrühren.
Das Baguette in mundgerechte Stücke schneiden. Den Topf bei Tisch auf einem Rechaud warmhalten. Die Temperatur des Fondues ist ideal, wenn genügend Käse am eingetauchten Baguette hängenbleibt. Ist es zu warm erwischt man nicht viel Käse. :)
Hinweis 1: Traditionell wird das Käsefondue in einem Caquelon, einer Keramikpfanne serviert (siehe Bild). Auch denen, die einen Caquelon zur Verfügung haben, empfehle ich, den Käse im Topf vorzuschmelzen und umzuleeren - geht schneller!
Hinweis 2: Zusätzlich zum Brot kann man Parmaschinken servieren - schmeckt sehr gut ums Brot gewickelt und eingetaucht!
Und hier komtm noch bereits angekündigtes Wintergetränk, für das ich das Käsefondue als Unterlage wirklich wärmstens empfehlen kann!
Glühpunsch
1 Flasche guter Rotwein
1 Liter Orangensaft (ideal: frisch gepresst)
200 ml Rum
2 Sternanis
1 Zimtstange
3-4 Nelken
3 schwarze Kardamonkapseln
1 Vanillezucker (oder: 1 aufgeschlitze Vanilleschote)
brauner Zucker nach Geschmack
3-4 cm Stück frischer Ingwer
Schale und Saft einer Zitrone
Den Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zitronenschale sehr dünn abschälen. Rotwein, Orangensaft und alle Gewürze mit Zitronenschale und -saft sowie dem Zucker in einen Topf geben, aufkochen lassen und bei geschlossenem Deckel 30 Minuten sanft köcheln lassen.
Die Gewürze abseihen.
Den Rum dazu leeren.
Heiß mit dünnen Scheiben von ungespritzten Orangen servieren.
Ich bedanke mich bei den Websites http://www.heimwerker.de und http://www.absolut-bio.de, bei denen ich mir die Fotos geborgt habe. :)
Kochen, Essen und Trinken sind drei Leidenschaften von mir. Also gebe ich mal so weiter, was in dem Teil meines Lebens, der sich mit "Nahrung" beschäftigt, so tut. Hier findet ihr Rezepte, Tipps und Anekdoten meiner Kocherlebnisse. Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen :)
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Dienstag, 6. Dezember 2011
Dienstag, 1. November 2011
Blaue Zunge und schwarze Zähne
Ha, das klingt ja mal so richtig grausig. Aber schnell umdenken, denn die Lösung ist ganz einfach: Heidelbeeren! Die sind in der Heidelbeersaison natürlich am leckersten, aber nachdem man sie so praktisch das ganze Jahr über tiefgekühlt bekommt, ist dieses Rezept immer angesagt.
Ich kenne das Rezept von meiner Oma, die im Pinzgau gewohnt hat. Dort heißen Heidelbeeren übrigens Moosbeeren, auf pinzgauerisch "Moosbee". Sie hatte immer einen Vorrat tiefgefroren um uns dann die leckeren "Moosbee-Nock'n" frisch machen zu können.
Moosbeer-Nocken
als Nachspeise für 6 Personen
Grundrezept Kaiserschmarren
1/2 Liter Heidelbeeren
Staubzucker
Den Kaiserschmarren nach Grundrezept zubereiten. Vor dem Wenden des Teiges in der Pfanne obenauf die Heidelbeeren streuen.
Großzügig mit Staubzucker bestreuen und servieren.
Als Kinder haben wir von Oma dazu immer ein Glas Milch serviert bekommen, und ich muss sagen - das passt bis heute am allerbesten!
Ich kenne das Rezept von meiner Oma, die im Pinzgau gewohnt hat. Dort heißen Heidelbeeren übrigens Moosbeeren, auf pinzgauerisch "Moosbee". Sie hatte immer einen Vorrat tiefgefroren um uns dann die leckeren "Moosbee-Nock'n" frisch machen zu können.
Moosbeer-Nocken
als Nachspeise für 6 Personen
Grundrezept Kaiserschmarren
1/2 Liter Heidelbeeren
Staubzucker
Den Kaiserschmarren nach Grundrezept zubereiten. Vor dem Wenden des Teiges in der Pfanne obenauf die Heidelbeeren streuen.
Großzügig mit Staubzucker bestreuen und servieren.
Als Kinder haben wir von Oma dazu immer ein Glas Milch serviert bekommen, und ich muss sagen - das passt bis heute am allerbesten!
Der gesunde Start in den Tag
Bircher-Müsli. Was solln das sein. Ich dachte immer, das sei nur eine Müsli-Mischung. Bis ich eines schönen Samstagmorgens mit meiner lieben Freundin Steph im Restaurant In's Haas in Wels frühstücken war. Weil ich gerade einen guten Tag hatte, habe ich mich für das gesunde Frühstück entschieden, das ist an sich schon ungewöhnlich. Dabei war ein Bircher-Müsli, ein breiiger Müsli-Gatsch, optisch wenig ansprechend. Deshalb habe ich mich zuerst über das enorm leckere Vollkornbrot mit Butter und Marmelade hergemacht (doch nicht so gesund). Damit ich die große Schale Müsligatsch nicht einfach unberührt zurückschicke, habe ich es mal gekostet.
!!!
So fühlt sich eine Offenbarung an! Unfassbar! So gut! So cremig! So wahnsinnig lecccckkkker!
Und ich schon satt, vom Marmeladebrot, haha!
Auf Nachfrage an die Küche kam die Info, dass das einfach nur eine Müslimischung sei, angesetzt mit Milch. Ich glaube kein Wort, denn obwohl mein Bircher Müsli auch sehr lecker ist, kommt es nicht an dieses unfassbar gute Frühstück heran. Deshalb meine Vermutung: Gesüßt mit Honig und cremig gemacht mit Schlagobers! Es kann nicht sein, dass da kein Schlagobers drinnen war.
Nachdem ich nicht jeden Tag schon in der Früh mit Schlagobers anfangen kann (obwohl ich es wirklich gerne würde) hier mein ebenfalls sehr leckeres Rezept für den perfekten Frühstück-Start in den Tag.
Bircher Müsli
Nach Tini's Rezept für 1 Person
50 g Müslimischung mit Trockenfrüchten
50 ml Milch
50 g Joghurt
Nach Wunsch: Gehackte Nüsse oder Mandelblättchen und frische Früchte
ev. Honig zum Süßen
Am Vorabend in ein verschließbares Gefäß die Müslimischung, die Milch und das Joghurt geben, verrühren und im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen.
In der Früh am besten für ein paar Sekunden in der Mikrowelle auf Raumtemperatur bringen. Wenn gewünscht, Nüsse und Früchte einrühren und süßen.
Müslitipp: Ich verwende am liebsten Das Mülsi von gittis "Bircher activa". Es ist aber völlig egal, was man nimmt, man sollte nur auf einen hohen Haferflockenanteil achten. Wer keine Rosinen mag: Am besten andere Trockenfrüchte dazumischen, wenn sie geben dem Müsli einen süßen Geschmack ohne, dass man noch Zucker oder Honig dazugeben muss.
!!!
So fühlt sich eine Offenbarung an! Unfassbar! So gut! So cremig! So wahnsinnig lecccckkkker!
Und ich schon satt, vom Marmeladebrot, haha!
Auf Nachfrage an die Küche kam die Info, dass das einfach nur eine Müslimischung sei, angesetzt mit Milch. Ich glaube kein Wort, denn obwohl mein Bircher Müsli auch sehr lecker ist, kommt es nicht an dieses unfassbar gute Frühstück heran. Deshalb meine Vermutung: Gesüßt mit Honig und cremig gemacht mit Schlagobers! Es kann nicht sein, dass da kein Schlagobers drinnen war.
Nachdem ich nicht jeden Tag schon in der Früh mit Schlagobers anfangen kann (obwohl ich es wirklich gerne würde) hier mein ebenfalls sehr leckeres Rezept für den perfekten Frühstück-Start in den Tag.
Bircher Müsli
Nach Tini's Rezept für 1 Person
50 g Müslimischung mit Trockenfrüchten
50 ml Milch
50 g Joghurt
Nach Wunsch: Gehackte Nüsse oder Mandelblättchen und frische Früchte
ev. Honig zum Süßen
Am Vorabend in ein verschließbares Gefäß die Müslimischung, die Milch und das Joghurt geben, verrühren und im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen.
In der Früh am besten für ein paar Sekunden in der Mikrowelle auf Raumtemperatur bringen. Wenn gewünscht, Nüsse und Früchte einrühren und süßen.
Müslitipp: Ich verwende am liebsten Das Mülsi von gittis "Bircher activa". Es ist aber völlig egal, was man nimmt, man sollte nur auf einen hohen Haferflockenanteil achten. Wer keine Rosinen mag: Am besten andere Trockenfrüchte dazumischen, wenn sie geben dem Müsli einen süßen Geschmack ohne, dass man noch Zucker oder Honig dazugeben muss.
Zurück mit Eierschwammerlrisotto
Ähem.
Jaaa, so schnell geht es, dass der letzte Blogeintrag ganz exakt 3 Monate zurück liegt. Das ist mir etwas unangenehm, hat mich aber zu einer wichtigen Erkenntnis über mich selbst gebracht:
Wenn ich gerade nicht auf Diät oder sonstigen kulinarischen Selbstbeschränkungen bin, kühlt sich meine Lust am Kochen rapide ab.
Was ein bisschen komisch klingt, kann ich sogar ganz einfach erklären: Auf Diät beschäftige ich mich 100% des Tages mit dem Thema Essen. Soviel dazu, wieviel eine Diät bringen kann, haha!
Und der Grund, warum ich jetzt wieder poste? Ich habe meinen Urlaub vor mir und bin daher heute wieder auf Bernhard Ludwig's 10in2 umgestiegen. Das ist zumindest sehr praktisch, weil ich alle zwei Tage kochen und essen kann was ich mag.
Und es ist zwar jetzt schon ein bisschen spät für das folgende Gericht, das ich Ende August gekocht habe, aber es gibt ja auch noch die dankbaren Abwandlungen, die verhindern, dass man im November alle Wälder nach den letzten vertrockneten Eierschwammerl absucht oder ebenjene aus Übersee kaufen muss!
Eierschwammerl-Risotto
á la Jamie Oliver für 5-6 Personen
1,5 Liter klare Suppe
400 g Risottoreis
2 Gläser trockener Weißwein
500 g Eierschwammerl
2 Zwiebel, fein gehackt
2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
Frischer Majoran (notfalls getrockneter)
Etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Butter
Olivenöl
150 g geriebener Parmesan
Zuerst werden die Eierschwammerl vorbereitet:
Die Eierschwammerl dazu vorsichtig mit einem kleinen Messer putzen, Wasser dabei möglichst vermeiden, da sie sich schnell vollsaugen. Größere Schwammerl teilen.
In einer Pfanne Butter schmelzen, eine gehackte Zwiebel glasig dünsten, die Hälfte des gehackten Knoblauchs dazu und kurz anbraten. Die Eierschwammerl dazugeben. Achtung: Die Schwammerl lassen in der Pfanne Wasser. Ein bis zwei Majoranstängel abzupfen und hinzufügen. Auf mittlerer Stufe braten, bis das Wasser verdampft ist. Mit wenig Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer würzen. Abdecken und zur Seite stellen.
Jetzt ran an's Risotto. Dabei beachten, dass man sich während der Risotto-Kochzeit nicht mehr vom Herd entfernen kann. Also am besten jemand anderen aufdecken lassen! :)
In einem ausreichend großen Topf die zweite Zwiebel in Olivenöl anbraten, bis sie glasig ist, den Knoblauch hinzufügen.
Nun die Hitze aufdrehen und den trockenen Reis in die Pfanne geben, Dabei ständig rühren, weil er schnell anbrennt. Sobald er glasig aussieht, die Hälfte des Weins dazuleeren. Rühren, bis der Reis den Wein aufgesogen hat, dann mit der zweiten Hälfte des Weins ebenso verfahren.
Ab jetzt unter ständigem Rühren einen Schöpfer Suppe zum Reis geben und erst, wenn der Reis die Flüssigkeit vollständig aufgesogen hat, den nächsten Schöpfer dazuleeren. Diesen Vorgang solange wiederholen, bis der Reis al dente ist, er muss noch Biss haben.
Die Eierschwammerl dazu geben, einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss den geriebenen Parmesan einrühren, das macht das Risotto so richtig genial cremig.
Den Deckel auf den Topf und für ein, zwei Minuten sitzen lassen. Dann sofort servieren.
Abwandlungen: Steinpilze, grüner Spargel in Stücken, würzig gebratene Kürbisstücke etc.
Vielleicht ein kleiner Hinweis bezüglich der Menge: Das Zeug sättigt, und zwar so richtig! Ich neige auch immer gern dazu, lieber ein bisserl mehr zu machen, was normalerweise heißt, dass mir die Hälfte übrigbleibt. Aber Risotto schmeckt nicht mehr gut, wenn er nicht frisch ist, daher mit der Menge nicht übertrieben und im Notfall eine leckere Nachspeise servieren. :)
Jaaa, so schnell geht es, dass der letzte Blogeintrag ganz exakt 3 Monate zurück liegt. Das ist mir etwas unangenehm, hat mich aber zu einer wichtigen Erkenntnis über mich selbst gebracht:
Wenn ich gerade nicht auf Diät oder sonstigen kulinarischen Selbstbeschränkungen bin, kühlt sich meine Lust am Kochen rapide ab.
Was ein bisschen komisch klingt, kann ich sogar ganz einfach erklären: Auf Diät beschäftige ich mich 100% des Tages mit dem Thema Essen. Soviel dazu, wieviel eine Diät bringen kann, haha!
Und der Grund, warum ich jetzt wieder poste? Ich habe meinen Urlaub vor mir und bin daher heute wieder auf Bernhard Ludwig's 10in2 umgestiegen. Das ist zumindest sehr praktisch, weil ich alle zwei Tage kochen und essen kann was ich mag.
Und es ist zwar jetzt schon ein bisschen spät für das folgende Gericht, das ich Ende August gekocht habe, aber es gibt ja auch noch die dankbaren Abwandlungen, die verhindern, dass man im November alle Wälder nach den letzten vertrockneten Eierschwammerl absucht oder ebenjene aus Übersee kaufen muss!
Eierschwammerl-Risotto
á la Jamie Oliver für 5-6 Personen
1,5 Liter klare Suppe
400 g Risottoreis
2 Gläser trockener Weißwein
500 g Eierschwammerl
2 Zwiebel, fein gehackt
2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
Frischer Majoran (notfalls getrockneter)
Etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Butter
Olivenöl
150 g geriebener Parmesan
Zuerst werden die Eierschwammerl vorbereitet:
Die Eierschwammerl dazu vorsichtig mit einem kleinen Messer putzen, Wasser dabei möglichst vermeiden, da sie sich schnell vollsaugen. Größere Schwammerl teilen.
In einer Pfanne Butter schmelzen, eine gehackte Zwiebel glasig dünsten, die Hälfte des gehackten Knoblauchs dazu und kurz anbraten. Die Eierschwammerl dazugeben. Achtung: Die Schwammerl lassen in der Pfanne Wasser. Ein bis zwei Majoranstängel abzupfen und hinzufügen. Auf mittlerer Stufe braten, bis das Wasser verdampft ist. Mit wenig Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer würzen. Abdecken und zur Seite stellen.
Jetzt ran an's Risotto. Dabei beachten, dass man sich während der Risotto-Kochzeit nicht mehr vom Herd entfernen kann. Also am besten jemand anderen aufdecken lassen! :)
In einem ausreichend großen Topf die zweite Zwiebel in Olivenöl anbraten, bis sie glasig ist, den Knoblauch hinzufügen.
Nun die Hitze aufdrehen und den trockenen Reis in die Pfanne geben, Dabei ständig rühren, weil er schnell anbrennt. Sobald er glasig aussieht, die Hälfte des Weins dazuleeren. Rühren, bis der Reis den Wein aufgesogen hat, dann mit der zweiten Hälfte des Weins ebenso verfahren.
Ab jetzt unter ständigem Rühren einen Schöpfer Suppe zum Reis geben und erst, wenn der Reis die Flüssigkeit vollständig aufgesogen hat, den nächsten Schöpfer dazuleeren. Diesen Vorgang solange wiederholen, bis der Reis al dente ist, er muss noch Biss haben.
Die Eierschwammerl dazu geben, einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss den geriebenen Parmesan einrühren, das macht das Risotto so richtig genial cremig.
Den Deckel auf den Topf und für ein, zwei Minuten sitzen lassen. Dann sofort servieren.
Abwandlungen: Steinpilze, grüner Spargel in Stücken, würzig gebratene Kürbisstücke etc.
Vielleicht ein kleiner Hinweis bezüglich der Menge: Das Zeug sättigt, und zwar so richtig! Ich neige auch immer gern dazu, lieber ein bisserl mehr zu machen, was normalerweise heißt, dass mir die Hälfte übrigbleibt. Aber Risotto schmeckt nicht mehr gut, wenn er nicht frisch ist, daher mit der Menge nicht übertrieben und im Notfall eine leckere Nachspeise servieren. :)
Dienstag, 2. August 2011
Schneller Terrassen-Genuss
Endlich! Der Sommer ist zurück! Nach einem Monat Regen und Kälte zumindest für zwei Tage wieder herrliches Wetter! Dass der Sommer am Donnerstag wieder vorbei ist, darüber brauchen wir ja jetzt nicht sprechen.
Tatsächlich genieße ich den sonnigen Tag aber eher durch den Umstand, dass ich blauen Himmel sehen kann. Denn das Einzige, was mir zwischen einem autobahn- und arbeitsreichen Arbeitstag und dem dringend nötigen Putzen meiner Wohnung etwas Luft verschafft, ist mein heiliges Schönwetter-Abendessen:
Ein Glas von diesem unfassbar leckeren Prosecco Rosé, ein Teller Pasta, eine Schüssel frischen Salat, und das Ganze total entspannt auf meinen bequemen Terrassenmöbeln mit Blick auf die Berge. Und wenn man eh schon ein schlechtes Gewissen hat, weil man ja eigentlich nicht essen sondern gleich zamräumen sollte, dann hilft es, wenn das Abendessen rucki-zucki fertig ist, wie folgende aromatische Pasta:
Pasta Verde
Dünne Spaghetti
Pesto Genovese (Basilikumpesto)
Knoblauch
Sardellenfilets in Öl
Salz
Parmesan
Nach Anzahl der essenden Personen Spaghetti in Salzwasser al dente kochen. Während dessen die gewünschte Anzahl an Sardellenfilets (für mich kanns gar nicht genug sein) klein schneiden und die Knoblauchzehen schälen und pressen.
Die Nudeln abseihen, aber nicht abschrecken. In den Nudeltopf Pesto, Knoblauch und Sardellen geben und auf der noch heißen Herdplatte verrühren. Die Nudeln dazugeben, salzen und vermengen. Mit Parmesan dick bestreuen und sofort servieren.
Falls ihr es vorrätig habt: Selbstgemachtes Pesto verwenden, schmeckt nämlich deutlich besser. Ich hab leider keines, was mich daran erinnert, dass ich ein paar Basilikumstöckel kaufen und mich an die Arbeit machen sollte... :)
Tatsächlich genieße ich den sonnigen Tag aber eher durch den Umstand, dass ich blauen Himmel sehen kann. Denn das Einzige, was mir zwischen einem autobahn- und arbeitsreichen Arbeitstag und dem dringend nötigen Putzen meiner Wohnung etwas Luft verschafft, ist mein heiliges Schönwetter-Abendessen:
Ein Glas von diesem unfassbar leckeren Prosecco Rosé, ein Teller Pasta, eine Schüssel frischen Salat, und das Ganze total entspannt auf meinen bequemen Terrassenmöbeln mit Blick auf die Berge. Und wenn man eh schon ein schlechtes Gewissen hat, weil man ja eigentlich nicht essen sondern gleich zamräumen sollte, dann hilft es, wenn das Abendessen rucki-zucki fertig ist, wie folgende aromatische Pasta:
Pasta Verde
Dünne Spaghetti
Pesto Genovese (Basilikumpesto)
Knoblauch
Sardellenfilets in Öl
Salz
Parmesan
Nach Anzahl der essenden Personen Spaghetti in Salzwasser al dente kochen. Während dessen die gewünschte Anzahl an Sardellenfilets (für mich kanns gar nicht genug sein) klein schneiden und die Knoblauchzehen schälen und pressen.
Die Nudeln abseihen, aber nicht abschrecken. In den Nudeltopf Pesto, Knoblauch und Sardellen geben und auf der noch heißen Herdplatte verrühren. Die Nudeln dazugeben, salzen und vermengen. Mit Parmesan dick bestreuen und sofort servieren.
Falls ihr es vorrätig habt: Selbstgemachtes Pesto verwenden, schmeckt nämlich deutlich besser. Ich hab leider keines, was mich daran erinnert, dass ich ein paar Basilikumstöckel kaufen und mich an die Arbeit machen sollte... :)
Sonntag, 31. Juli 2011
Tapas Abend
Es ist etwa zwei Wochen her, da habe ich ein Tapas-Kochbuch in die Hände bekommen und gleich einen Termin ausgeschrieben: Tapas-Abend für die Mädelsrunde! Stattgefunden hat er gestern im Haus meiner Eltern, da dort die Möglichkeiten der Küche und des Esstisches ganz andere sind als in meiner Wohnung, wo alles ein bisschen kleiner und unpraktischer ist. Vor allem hätte meine Küche die gestrige Kochschlacht niemals mitgemacht.
Angefangen hat der Tag ja schon mal ganz toll damit, dass ich meine Bankomatkarte verloren habe. Worauf ich natürlich alle Einkäufe im Interspar (nimmt Kreditkarte) erledigen musste und nicht zum Hofer gehen konnte. Außerdem war ich natürlich viel später dran als geplant. Um 13:45 habeich endlich begonnen, zu kochen. Un dum 14:30 ist meine liebende Freundin Steph gekommen, um mich dabei zu unterstützen. Zum Glück! Denn ohne sie wäre zum Einen meine Motivation flöten gegangen, zum Zweiten war es zu zweit einfach richtig lustig und zum Dritten hätte ich es zeitlich ohne sie nie geschafft, bis zum Eintreffen der anderen Mädels fertig zu werden.
Gleich zu Beginn möchte ich hier den wichtigsten Teil des Abendmenüs vorstellen. Was ein bisschen komisch klingt, ist wirklich total gut. Und gefährlich.
Tinto de Verano
Spanisches Wein-Mix-Getränk, das dort gern zu Tapas getrunken wird
Rotwein
Fanta (oder Sprite)
Orangen (oder Limetten)
Wermuth Rosso (z.B. Martini Rosso)
Eiswürfel
Rotwein und Fanta nach Geschmack mixen. 1 Teil Wein auf 2 Teile Fanta ist besser für den Alkoholpegel, aber 1:1 schmeckts einfach besser. In eine Karaffe mit Orangenscheiben geben und mit einem großzügigen Schuss Martini Rosso abschmecken. In großen Rotweingläsern mit Orangenscheiben servieren.
Ein leckeres Getränk, dass dem klassischen Aperol Sprizz tatsächlich Konkurrenz macht.
Aber kommen wir nun zu den Hauptakteuren des Tapas-Abends, den Speisen. Leider gibt es keine Fotos, weil ich nicht mehr rechtzeitig daran gedacht habe. Und nach zwei oder drei Gläsern Tinto de Verano habe ich auch keinen Wert mehr darauf gelegt. Deswegen bemühe ich eure Vorstellungskraft.
Aioli
Spanische Knoblauch-Sauce, der wahre Test für jede Beziehung
1 Dotter
1 Prise Zucker
1 TL Dijon Senf
1/2 TL Salz
ein Schuss Essig
6-8 Knoblauchzehen
250 ml Pflanzenöl
Die Zutaten müssen alle Zimmertemperatur haben. Alle Zutaten außer das Pflanzenöl in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab pürieren. Nun der Trick: Das Öl muss ganz langsam dazugemixt werden, d.h. immer sehr wenig Öl dazugeben, pürieren, bis die Masse homogen ist, erst dann wieder den nächsten Schwung Öl dazugeben. In kleinen Schritten machen. Wenn man das Öl komplett dazuleert, vermengt es sich nicht mit dem Dotter-Mix.
Pflanzenöl wie Rapsöl etc. ist übrigens besser als Olivenöl, da Olivenöl einen sehr starken Eigengeschmack hat. Wenn man Olivenöl wirklich gerne mag, dann kann man ja einen Teil Oliven- und einen Teil Pflanzenöl verwenden.
Übrigens ist das sozusagen selbstgemachte Mayonnaise. Ohne den Knoblauch hat man eine fast klassische Mayonnaise.
Salzmandeln
Der absolute Snack-Hit, auch als Vorrat herstellbar
200 g ungeschälte Mandeln
1/2 Eiweiß
grobes Meersalz
Die Mandeln auf ein Blech geben und bei 200°C im Backofen etwa 20 Minuten rösten, bis sie eine schöne Farbe haben. Das Eiweß mit dem Salz in einer Schüssel vermischen, die heißen Mandeln dazuleeren und rasch vermengen. Wenn die Mandeln alle gleichmäßig bedeckt sind, wieder aufs Blech geben und im ausgeschalteteten Ofen trocknen lassen.
Banderillas
Spießchen aus eingelegtem Gemüse
Sardellen-Ringerl (Sardellen um eine Kaper gerollt, gibt es fertig im Glas)
Silberzwieberl
kleine Delikatess-Gurkerl
Oliven
Zahnstocher
Auf jeden Zahnstocher ein Sardellen-Ringer, ein Zwieberl, eine Olive und als Abschluss eine Gurke stecken, fertig.
Chorizo-Empanadas
Schnelle Blätterteig-Tascherl
Chorizo (spanische schwarfe Salami)
geriebenen Käse
fertigen Blätterteig
1 Ei
Den Ofen auf 170°C vorheizen.
Die Haut von einem Stück Chorizo abziehen und die Salami klein schneiden, mit geriebenem Käse vermengen.
Den Blätterteig in kleine Quadrate schneiden. Etwas Füllung auf jedes Quadrat setzen, den Teig zu einem Dreieck falten und gut schließen. Auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Das Ei verschlagen und jedes Dreieck damit bestreichen. Im Ofen backen, bis die Teigtascherl goldbraun sind.
Gerettete Kartoffeln
Ein frei erfundenes Gericht, das durch viel Herumpantschen und dem beherzten Eingreifen und Würzen von Steph am Ende richtig schmackhaft wurde
500 g festkochende Kartoffeln
1 große Zwiebel, fein gehackt
2-3 Dosen gewürfelte Tomaten
3 gepresste Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
250 g Sauerrahm
Salz, Pfeffer
eine Prise Muskatnuss
Oregano
Chilipulver nach Geschmack
ev. etwas Weinbrand
Die Kartoffeln in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel in einer Schmorpfanne glasig anbraten, den Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten, mit den Dosentomaten ablöschen. Das Tomatenmark einrühren. Die Kartoffeln dazugeben, den Deckel auf die Pfanne und köcheln lassen, bis die Kartoffeln durch sind.
Die Tomatensauce einkochen lassen, bis der Hauptteil der Flüssigkeit verdampft ist. Den Sauerrahm einrühren und mit den Gewürzen gut abschmecken. Mit Weißbrot servieren.
Albondigas in Tomatensauce
Fleischbällchen in würziger Sauce
350 g Rinderfaschiertes
2 feingehackte Zwiebeln
1 ganzes Ei
3 Zehen gepressten Knoblauch
einige Zweige frischen Thymian
5-10 EL Semmelbrösel
2 Dosen gestückelte Tomaten
Salz, Pfeffer, Chilipulver
Das Faschierte mit der Hälfte der Zwiebeln, den Blättchen von ein paar Zweigerl Thymian (oder vorsichtig etwas getrocknetem Thymian), dem Ei und dem Knoblauch vermischen. Soviele Semmelbrösel dazugeben, bis eine gut formbare Masse entsteht. Mit den Händen zu kleinen Bällchen formen und in einer Pfanne in heißem Öl rundherum gut durchbraten. Die Albondigas herausnehmen und zur Seite stellen.
Im verbliebenen Öl die restlichen Zwiebeln anbraten, die Tomatensauce dazugeben, mit Thymian, Salz, Pfeffer und Chilipulver würzig abschmecken. Die Albondigas in die Sauce geben und servieren.
Datiles con Bacon
Ein ganz neues aber sehr gutes Geschmackserlebnis
Getrocknete Datteln, entkernt
dünngeschnittenen Bauchspeck
Die Datteln mit dem Bauchspeck umwickeln. Sollte der Speck nicht halten, kann man ihn mit einem Zahnstocher fixieren.
In einer Pfanne ohne Öl braten, bis der Speck außen knusprig ist.
Und was wäre eine Einladung von mir ohne eine Nachspeise? Das funktioniert natürlich überhaupt nicht, denn wie in einem früheren Blogeintrag bereits erwähnt, ist die Nachspeise eigentlich der Hauptteil des ganzen Essens.
Folgendes Rezept ist übrigens wirklich sehr einfach und sehr rasch zu machen. Ein perfekter Kuchen, wenn man keine Lust und/oder Zeit hat, etwas Aufwändiges zu produzieren.
Mallorquinischer Mandelkuchen
Für eine Standard-Springform
6 ganze Eier
230 g Staubzucke
200 g geriebene Mandeln
Schale einer Zitrone
1 Sackerl Vanillezucker
Amaretto (ersatzweise Rum)
Butter un Semmelbrösel für die Form
Den Ofen auf 180°C vorheizen, die Springform ausbuttern und ausbröseln.
Die Eier mit Vanillezucker, Staubzucker, Zironenschale und einem guten Schuss Amaretto schaumig rühren, bis die Masse voluminös und weiß ist. Die Mandeln mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben. Alles in die Springform füllen und insgesamt ca. 45 -50 Minuten backen (Stäbchenprobe). Den Kuchen am besten nach der halben Backzeit mit Alufolie abdecken, da er sonst zu dunkel wird.
Nicht schrecken, der Kuchen ist mehr eine Tarte und fällt daher in sich zusammen, das gehört so.
Den Kuchen entweder mit Vanilleeis oder mit Schlagobers (verfeinert mit etwas Amaretto) servieren.
Angefangen hat der Tag ja schon mal ganz toll damit, dass ich meine Bankomatkarte verloren habe. Worauf ich natürlich alle Einkäufe im Interspar (nimmt Kreditkarte) erledigen musste und nicht zum Hofer gehen konnte. Außerdem war ich natürlich viel später dran als geplant. Um 13:45 habeich endlich begonnen, zu kochen. Un dum 14:30 ist meine liebende Freundin Steph gekommen, um mich dabei zu unterstützen. Zum Glück! Denn ohne sie wäre zum Einen meine Motivation flöten gegangen, zum Zweiten war es zu zweit einfach richtig lustig und zum Dritten hätte ich es zeitlich ohne sie nie geschafft, bis zum Eintreffen der anderen Mädels fertig zu werden.
Gleich zu Beginn möchte ich hier den wichtigsten Teil des Abendmenüs vorstellen. Was ein bisschen komisch klingt, ist wirklich total gut. Und gefährlich.
Tinto de Verano
Spanisches Wein-Mix-Getränk, das dort gern zu Tapas getrunken wird
Rotwein
Fanta (oder Sprite)
Orangen (oder Limetten)
Wermuth Rosso (z.B. Martini Rosso)
Eiswürfel
Rotwein und Fanta nach Geschmack mixen. 1 Teil Wein auf 2 Teile Fanta ist besser für den Alkoholpegel, aber 1:1 schmeckts einfach besser. In eine Karaffe mit Orangenscheiben geben und mit einem großzügigen Schuss Martini Rosso abschmecken. In großen Rotweingläsern mit Orangenscheiben servieren.
Ein leckeres Getränk, dass dem klassischen Aperol Sprizz tatsächlich Konkurrenz macht.
Aber kommen wir nun zu den Hauptakteuren des Tapas-Abends, den Speisen. Leider gibt es keine Fotos, weil ich nicht mehr rechtzeitig daran gedacht habe. Und nach zwei oder drei Gläsern Tinto de Verano habe ich auch keinen Wert mehr darauf gelegt. Deswegen bemühe ich eure Vorstellungskraft.
Aioli
Spanische Knoblauch-Sauce, der wahre Test für jede Beziehung
1 Dotter
1 Prise Zucker
1 TL Dijon Senf
1/2 TL Salz
ein Schuss Essig
6-8 Knoblauchzehen
250 ml Pflanzenöl
Die Zutaten müssen alle Zimmertemperatur haben. Alle Zutaten außer das Pflanzenöl in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab pürieren. Nun der Trick: Das Öl muss ganz langsam dazugemixt werden, d.h. immer sehr wenig Öl dazugeben, pürieren, bis die Masse homogen ist, erst dann wieder den nächsten Schwung Öl dazugeben. In kleinen Schritten machen. Wenn man das Öl komplett dazuleert, vermengt es sich nicht mit dem Dotter-Mix.
Pflanzenöl wie Rapsöl etc. ist übrigens besser als Olivenöl, da Olivenöl einen sehr starken Eigengeschmack hat. Wenn man Olivenöl wirklich gerne mag, dann kann man ja einen Teil Oliven- und einen Teil Pflanzenöl verwenden.
Übrigens ist das sozusagen selbstgemachte Mayonnaise. Ohne den Knoblauch hat man eine fast klassische Mayonnaise.
Salzmandeln
Der absolute Snack-Hit, auch als Vorrat herstellbar
200 g ungeschälte Mandeln
1/2 Eiweiß
grobes Meersalz
Die Mandeln auf ein Blech geben und bei 200°C im Backofen etwa 20 Minuten rösten, bis sie eine schöne Farbe haben. Das Eiweß mit dem Salz in einer Schüssel vermischen, die heißen Mandeln dazuleeren und rasch vermengen. Wenn die Mandeln alle gleichmäßig bedeckt sind, wieder aufs Blech geben und im ausgeschalteteten Ofen trocknen lassen.
Banderillas
Spießchen aus eingelegtem Gemüse
Sardellen-Ringerl (Sardellen um eine Kaper gerollt, gibt es fertig im Glas)
Silberzwieberl
kleine Delikatess-Gurkerl
Oliven
Zahnstocher
Auf jeden Zahnstocher ein Sardellen-Ringer, ein Zwieberl, eine Olive und als Abschluss eine Gurke stecken, fertig.
Chorizo-Empanadas
Schnelle Blätterteig-Tascherl
Chorizo (spanische schwarfe Salami)
geriebenen Käse
fertigen Blätterteig
1 Ei
Den Ofen auf 170°C vorheizen.
Die Haut von einem Stück Chorizo abziehen und die Salami klein schneiden, mit geriebenem Käse vermengen.
Den Blätterteig in kleine Quadrate schneiden. Etwas Füllung auf jedes Quadrat setzen, den Teig zu einem Dreieck falten und gut schließen. Auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Das Ei verschlagen und jedes Dreieck damit bestreichen. Im Ofen backen, bis die Teigtascherl goldbraun sind.
Gerettete Kartoffeln
Ein frei erfundenes Gericht, das durch viel Herumpantschen und dem beherzten Eingreifen und Würzen von Steph am Ende richtig schmackhaft wurde
500 g festkochende Kartoffeln
1 große Zwiebel, fein gehackt
2-3 Dosen gewürfelte Tomaten
3 gepresste Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
250 g Sauerrahm
Salz, Pfeffer
eine Prise Muskatnuss
Oregano
Chilipulver nach Geschmack
ev. etwas Weinbrand
Die Kartoffeln in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel in einer Schmorpfanne glasig anbraten, den Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten, mit den Dosentomaten ablöschen. Das Tomatenmark einrühren. Die Kartoffeln dazugeben, den Deckel auf die Pfanne und köcheln lassen, bis die Kartoffeln durch sind.
Die Tomatensauce einkochen lassen, bis der Hauptteil der Flüssigkeit verdampft ist. Den Sauerrahm einrühren und mit den Gewürzen gut abschmecken. Mit Weißbrot servieren.
Albondigas in Tomatensauce
Fleischbällchen in würziger Sauce
350 g Rinderfaschiertes
2 feingehackte Zwiebeln
1 ganzes Ei
3 Zehen gepressten Knoblauch
einige Zweige frischen Thymian
5-10 EL Semmelbrösel
2 Dosen gestückelte Tomaten
Salz, Pfeffer, Chilipulver
Das Faschierte mit der Hälfte der Zwiebeln, den Blättchen von ein paar Zweigerl Thymian (oder vorsichtig etwas getrocknetem Thymian), dem Ei und dem Knoblauch vermischen. Soviele Semmelbrösel dazugeben, bis eine gut formbare Masse entsteht. Mit den Händen zu kleinen Bällchen formen und in einer Pfanne in heißem Öl rundherum gut durchbraten. Die Albondigas herausnehmen und zur Seite stellen.
Im verbliebenen Öl die restlichen Zwiebeln anbraten, die Tomatensauce dazugeben, mit Thymian, Salz, Pfeffer und Chilipulver würzig abschmecken. Die Albondigas in die Sauce geben und servieren.
Datiles con Bacon
Ein ganz neues aber sehr gutes Geschmackserlebnis
Getrocknete Datteln, entkernt
dünngeschnittenen Bauchspeck
Die Datteln mit dem Bauchspeck umwickeln. Sollte der Speck nicht halten, kann man ihn mit einem Zahnstocher fixieren.
In einer Pfanne ohne Öl braten, bis der Speck außen knusprig ist.
Und was wäre eine Einladung von mir ohne eine Nachspeise? Das funktioniert natürlich überhaupt nicht, denn wie in einem früheren Blogeintrag bereits erwähnt, ist die Nachspeise eigentlich der Hauptteil des ganzen Essens.
Folgendes Rezept ist übrigens wirklich sehr einfach und sehr rasch zu machen. Ein perfekter Kuchen, wenn man keine Lust und/oder Zeit hat, etwas Aufwändiges zu produzieren.
Mallorquinischer Mandelkuchen
Für eine Standard-Springform
6 ganze Eier
230 g Staubzucke
200 g geriebene Mandeln
Schale einer Zitrone
1 Sackerl Vanillezucker
Amaretto (ersatzweise Rum)
Butter un Semmelbrösel für die Form
Den Ofen auf 180°C vorheizen, die Springform ausbuttern und ausbröseln.
Die Eier mit Vanillezucker, Staubzucker, Zironenschale und einem guten Schuss Amaretto schaumig rühren, bis die Masse voluminös und weiß ist. Die Mandeln mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben. Alles in die Springform füllen und insgesamt ca. 45 -50 Minuten backen (Stäbchenprobe). Den Kuchen am besten nach der halben Backzeit mit Alufolie abdecken, da er sonst zu dunkel wird.
Nicht schrecken, der Kuchen ist mehr eine Tarte und fällt daher in sich zusammen, das gehört so.
Den Kuchen entweder mit Vanilleeis oder mit Schlagobers (verfeinert mit etwas Amaretto) servieren.
Montag, 25. Juli 2011
Teigschlacht: Flammkuchen und Beeren-Tarte
Wow, manchmal bin ich selbst völlig begeistert von mir selbst, wie fleißig ich sein kann! Sein kann wohlgemerkt, denn es würde mir wirklich gar nicht schaden, daheim im Allgemeinen etwas fleißiger zu sein. Aber dies alles ist natürlich nur zu deinem Wohl, lieber A&F. Denn würde ich meine Abende mit Putzen, Fensterwischen und Bodenreinigen verbringen, dann würdest du hier nichts lesen. Oder aber, wenn ich darüber schriebe, würde es dich nicht die Bohne interessieren. Deshalb schreibe ich doch viel lieber über...
Ziegenkäse-Flammkuchen
für 2 Personen als Haupt- oder 3-4 Personen als Vorspeise
230 g Mehl
1 TL Salz
1/8 l Wasser
1 Schuss Olivenöl
200 g Sauerrahm
1 Zwiebel
200 g Ziegen(frisch)käse
ev. Speckstreifen
1 Zweig Rosmarin
etwas Honig
Mehl mit Salz, Wasser und Olivenöl zu einem glatten Teig verkneten. Sollte er zu klebrig sein, etwas Mehl hinzufügen.
Auf Backpapier oval dünn ausrollen.
Den Sauerrahm mit etwas Salz und Pfeffer würzen und auf dem Teig verstreichen. Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und auf dem Sauerrahm verteilen. Wer Speck auf dem Flammkuchen möchte, an dieser Stelle den Teig mit den dünnen Speckstreifen belegen. Den Ziegenkäse in kleine Stücke schneiden und auf den Zwiebeln verteilen.
Bei 200°C im Backrohr ca. 25 Minuten backen, bis die Ränder und der Käse gebräunt sind. Am besten ohne Backblech, nur mit Backpapier auf dem Rost oder, wer den Luxus hat, auf einem Pizzastein.
Den Flammkuchen mit Honig beträufeln und mit Salat servieren.
Das ist ein sehr flottes Rezept. Wer nicht so gern Teig knetet (ich, ich, ich!), dem sei zu einer Küchenmaschine geraten- Überhaupt sollten jene, die gerne und viel kochen, auf keinen Fall auf eine Küchenmaschine verzichten. Die Investition lohnt sich, denn Knetteige werden einfach wunderbar, ohne dass man sich danach eine halbe Stunde den Teig aus den Fingernägeln kratzen muss (kleiner Tipp am Rande: hier helfen auch Einweg-Handschuhe).
Und wer keine Küchenmaschine hat, weiß auch nicht, was es wirklich bedeutet, einen Teig "schaumig zu rühren"! Deshalb zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünschen, am besten den Kenwood Chef.
Und weil ich eine sehr liebe Arbeitskollegin im Büro neben mir habe, die sich nicht nur immer über alle möglichen lustigen Dinge mit mir durch die Glasscheibe unterhält, sondern mir dauernd ein schlechtes Gewissen mit Mitbringseln macht, ist hier ein kleines Dankeschön für sie:
Triple Berry Tarte
für eine große Spring- oder Tarteform
Teig:
375 g Mehl
200 g Butter
1 Prize Salz
1 ganzes Ei
6 EL eiskaltes Wasser
Füllung:
700 g gemischte Beeren
5 EL Speisestärke
250 g (brauner) Zucker
1 TL Zimt
Für den Teig die Zutaten rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Vorsicht: Mürbteig verliert die Haftung, wenn er zu warm wird, deshalb zügig arbeiten und im Notfall einfach im Kühlschrank durchkühlen und dann weiterkneten.
Eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
Für die Füllung die Beeren mit den anderen Zutaten vermischen. Tipp: Tiefkühl-Beeren eignen sich wunderbar, hier kann man aber ruhig gehäufte EL Speisestärke verwenden, da sie mehr safteln.
Eine Springform mit Butter ausstreichen und bemehlen. Den Teig teilen. Den einen Teig ausrollen und die Springform damit auskleiden. Der Teigrand sollte etwa 6 cm hoch sein (die Füllung geht auf beim Backen). Die Füllung auf dem Teigboden verteilen. Den Rest des Teiges auswalken und Streifen abschneiden, diese wie bei einer Lintertorte erst hoch dann quer über dem teig verteilen und am Rand mit dem Teigrand verbinden.
Bei 200°C etwa 50 Minuten backen.
Der Mürbteig eignet sich übrigens auch für alle anderen Gerichte, die salzigen Mürbteig benötigen wie zum Beispiel Quiches. Das ist ein tolles Mürbteig-Rezept.
Beide Rezepte stammen übrigens von Chefkoch.de.
Ziegenkäse-Flammkuchen
für 2 Personen als Haupt- oder 3-4 Personen als Vorspeise
230 g Mehl
1 TL Salz
1/8 l Wasser
1 Schuss Olivenöl
200 g Sauerrahm
1 Zwiebel
200 g Ziegen(frisch)käse
ev. Speckstreifen
1 Zweig Rosmarin
etwas Honig
Mehl mit Salz, Wasser und Olivenöl zu einem glatten Teig verkneten. Sollte er zu klebrig sein, etwas Mehl hinzufügen.
Auf Backpapier oval dünn ausrollen.
Den Sauerrahm mit etwas Salz und Pfeffer würzen und auf dem Teig verstreichen. Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und auf dem Sauerrahm verteilen. Wer Speck auf dem Flammkuchen möchte, an dieser Stelle den Teig mit den dünnen Speckstreifen belegen. Den Ziegenkäse in kleine Stücke schneiden und auf den Zwiebeln verteilen.
Bei 200°C im Backrohr ca. 25 Minuten backen, bis die Ränder und der Käse gebräunt sind. Am besten ohne Backblech, nur mit Backpapier auf dem Rost oder, wer den Luxus hat, auf einem Pizzastein.
Den Flammkuchen mit Honig beträufeln und mit Salat servieren.
Das ist ein sehr flottes Rezept. Wer nicht so gern Teig knetet (ich, ich, ich!), dem sei zu einer Küchenmaschine geraten- Überhaupt sollten jene, die gerne und viel kochen, auf keinen Fall auf eine Küchenmaschine verzichten. Die Investition lohnt sich, denn Knetteige werden einfach wunderbar, ohne dass man sich danach eine halbe Stunde den Teig aus den Fingernägeln kratzen muss (kleiner Tipp am Rande: hier helfen auch Einweg-Handschuhe).
Und wer keine Küchenmaschine hat, weiß auch nicht, was es wirklich bedeutet, einen Teig "schaumig zu rühren"! Deshalb zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünschen, am besten den Kenwood Chef.
Und weil ich eine sehr liebe Arbeitskollegin im Büro neben mir habe, die sich nicht nur immer über alle möglichen lustigen Dinge mit mir durch die Glasscheibe unterhält, sondern mir dauernd ein schlechtes Gewissen mit Mitbringseln macht, ist hier ein kleines Dankeschön für sie:
Triple Berry Tarte
für eine große Spring- oder Tarteform
Teig:
375 g Mehl
200 g Butter
1 Prize Salz
1 ganzes Ei
6 EL eiskaltes Wasser
Füllung:
700 g gemischte Beeren
5 EL Speisestärke
250 g (brauner) Zucker
1 TL Zimt
Für den Teig die Zutaten rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Vorsicht: Mürbteig verliert die Haftung, wenn er zu warm wird, deshalb zügig arbeiten und im Notfall einfach im Kühlschrank durchkühlen und dann weiterkneten.
Eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
Für die Füllung die Beeren mit den anderen Zutaten vermischen. Tipp: Tiefkühl-Beeren eignen sich wunderbar, hier kann man aber ruhig gehäufte EL Speisestärke verwenden, da sie mehr safteln.
Eine Springform mit Butter ausstreichen und bemehlen. Den Teig teilen. Den einen Teig ausrollen und die Springform damit auskleiden. Der Teigrand sollte etwa 6 cm hoch sein (die Füllung geht auf beim Backen). Die Füllung auf dem Teigboden verteilen. Den Rest des Teiges auswalken und Streifen abschneiden, diese wie bei einer Lintertorte erst hoch dann quer über dem teig verteilen und am Rand mit dem Teigrand verbinden.
Bei 200°C etwa 50 Minuten backen.
Der Mürbteig eignet sich übrigens auch für alle anderen Gerichte, die salzigen Mürbteig benötigen wie zum Beispiel Quiches. Das ist ein tolles Mürbteig-Rezept.
Beide Rezepte stammen übrigens von Chefkoch.de.
Samstag, 16. Juli 2011
Hurra- Schwammerlzeit!
Endlich gibt es in den Supermärkten Eierschwammerl. Es gibt sie auch schon bei uns in den Wäldern für all jene, die nicht so bequem sind wie ich.
Nachdem ich am Mittwoch mit meiner lieben Freundin Anna in einem Gasthaus zu Abend gegessen habe, wo ich mir Rahmeierschwammerl bestellt habe, war ich entschlossen, ebenjene selbst zu produzieren - denn das geht besser!
Eine Grundhilfe bietet Die Gute Küche von Wagner/Plachutta ("Die Bibel"), wobei man sich das Rezept schenken kann, so einfach ist es. Dazu Servietten- oder Semmelknödel - was für ein leckeres Essen!
Der Unterschied zwischen Semmel- und Serviettenknödel ist für mich eigentlich nur der eine, dass Serviettenknödel, straff eingerollt, nicht zerfallen können, während Semmelknödel doch manchmal hinterfotzig im kochenden Wasser zu Brei zerfallen.
Ich als Knödelfreak betrachte aber ohnehin die Knödel als die Hauptspeise und alles rundherum nur als obligatorisches Beiwerk zur Geschmacksabrundung.
Wobei diese Eierschwammerl diesen Umstand beinahe umdrehen können...!
Rahmeierschwammerl mit Serviettenknödel
Für 3 Portionen
Für die Schwammerlsauce:
600 g Eierschwammerl
1 Zwiebel
Butter
1 Becher Sauerrahm
1 guter EL Mehl
100 ml Schlagobers
ev. etwas Milch
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
gehackte Petersilie
Für die Serviettenknödel:
200 g Knödelbrot
200 ml Milch
2 Eier
gehackte Petersilie
1 Zwiebel
Zitronensaft
Cognac
Butter
Salz
Für die Serviettenknödel die Zwiebel fein hacken und in viel Butter glasig dünsten. Die Milch mit den Eiern und Salz gut verschlagen. Zwiebel, Petersilie und Knödelbrot in den Milchabtrieb mengen, gründlich vermischen. Mit Klarsichtfolie abdecken und knapp eine Stunde rasten lassen.
Ein großes Stück Alufolie mit flüssiger Butter ausstreichen und die Knödelmasse kompakt darauf legen, gut zusammendrücken. Nun die Alufolie eng um den Knödel rollen und die Enden abdrehen. In einem großen Topf Wasser aufkochen, salzen, und die Knödel 35 Minuten kochen, dabei immer wieder umdrehen, damit Ober- und Unterseite gleichmäßig gar werden.
Die Schwammerl mit einem kleinen Messer vrsichtig von Schmutz befreien, möglichst nicht waschen, wenn nur ganz kurz kalt abbrausen.
Die Zwiebel fein hacken, in einer großen, tiefen Pfanne reichlich Butter glasig andünsten. Die Eierschwammerl dazugeben, salzen und pfeffern. Den Deckel auflegen und knapp 10 Minuten dünsten lassen. Abdecken und die überflüssige Flüssigkeit abschütten. Das Schlagobers dazugeben und wieder auf die Herdplatte stellen.
Den Sauerrahm mit dem Mehl glattrühren und in die Eierschwammerl einmengen. Einen Schuss Cognac und etwas Zitronensaft einrühren.
Sollte die Sauce zu dick sein, mit Milch strecken.
Die Rahmschwammerl mit Salz und Pfeffer und etwas Muskatnuss abschmecken.
Die Knödel aus der Alufolie nehmen und in Scheiben schneiden. Mit den Rahmeierschwammerl anrichten und etwas gehackter Petersilie garnieren.
Kein Diätessen, das ist sicher. Aber Genuss hat nun mal was mit Fett zu tun, es hilft leider nichts. Und diese Rahmeierschwammerl sind definitiv eines: ein sehr großer Genuss!
Nachdem ich am Mittwoch mit meiner lieben Freundin Anna in einem Gasthaus zu Abend gegessen habe, wo ich mir Rahmeierschwammerl bestellt habe, war ich entschlossen, ebenjene selbst zu produzieren - denn das geht besser!
Eine Grundhilfe bietet Die Gute Küche von Wagner/Plachutta ("Die Bibel"), wobei man sich das Rezept schenken kann, so einfach ist es. Dazu Servietten- oder Semmelknödel - was für ein leckeres Essen!
Der Unterschied zwischen Semmel- und Serviettenknödel ist für mich eigentlich nur der eine, dass Serviettenknödel, straff eingerollt, nicht zerfallen können, während Semmelknödel doch manchmal hinterfotzig im kochenden Wasser zu Brei zerfallen.
Ich als Knödelfreak betrachte aber ohnehin die Knödel als die Hauptspeise und alles rundherum nur als obligatorisches Beiwerk zur Geschmacksabrundung.
Wobei diese Eierschwammerl diesen Umstand beinahe umdrehen können...!
Rahmeierschwammerl mit Serviettenknödel
Für 3 Portionen
Für die Schwammerlsauce:
600 g Eierschwammerl
1 Zwiebel
Butter
1 Becher Sauerrahm
1 guter EL Mehl
100 ml Schlagobers
ev. etwas Milch
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
gehackte Petersilie
Für die Serviettenknödel:
200 g Knödelbrot
200 ml Milch
2 Eier
gehackte Petersilie
1 Zwiebel
Zitronensaft
Cognac
Butter
Salz
Für die Serviettenknödel die Zwiebel fein hacken und in viel Butter glasig dünsten. Die Milch mit den Eiern und Salz gut verschlagen. Zwiebel, Petersilie und Knödelbrot in den Milchabtrieb mengen, gründlich vermischen. Mit Klarsichtfolie abdecken und knapp eine Stunde rasten lassen.
Ein großes Stück Alufolie mit flüssiger Butter ausstreichen und die Knödelmasse kompakt darauf legen, gut zusammendrücken. Nun die Alufolie eng um den Knödel rollen und die Enden abdrehen. In einem großen Topf Wasser aufkochen, salzen, und die Knödel 35 Minuten kochen, dabei immer wieder umdrehen, damit Ober- und Unterseite gleichmäßig gar werden.
Die Schwammerl mit einem kleinen Messer vrsichtig von Schmutz befreien, möglichst nicht waschen, wenn nur ganz kurz kalt abbrausen.
Die Zwiebel fein hacken, in einer großen, tiefen Pfanne reichlich Butter glasig andünsten. Die Eierschwammerl dazugeben, salzen und pfeffern. Den Deckel auflegen und knapp 10 Minuten dünsten lassen. Abdecken und die überflüssige Flüssigkeit abschütten. Das Schlagobers dazugeben und wieder auf die Herdplatte stellen.
Den Sauerrahm mit dem Mehl glattrühren und in die Eierschwammerl einmengen. Einen Schuss Cognac und etwas Zitronensaft einrühren.
Sollte die Sauce zu dick sein, mit Milch strecken.
Die Rahmschwammerl mit Salz und Pfeffer und etwas Muskatnuss abschmecken.
Die Knödel aus der Alufolie nehmen und in Scheiben schneiden. Mit den Rahmeierschwammerl anrichten und etwas gehackter Petersilie garnieren.
Kein Diätessen, das ist sicher. Aber Genuss hat nun mal was mit Fett zu tun, es hilft leider nichts. Und diese Rahmeierschwammerl sind definitiv eines: ein sehr großer Genuss!
Samstag, 25. Juni 2011
Kashmirischer Pilaw
Und weiter geht es mit der Begeisterung für indisches Essen. Diesmal eine andere Speise, ein Reisgericht namens Pilaw.
Ich empfehle, dieses Gericht eher im Winter zu essen. Aufgrund der Zusammenstellung verschiedener Lebensmittel, nämlich Zimt, Nelken, Mandeln und Rosinen, schmeckt dieser Pilaw für unsere Geschmacksnerven eher wie ein großes Weihnachtskeks. Gut, aber sehr ungewohnt.
Außerdem kann ich (nur ausnahmsweise, nur dieses eine Mal) nicht empfehlen, Rosinen zu verwenden, die in Rum eingweicht waren. Das passt sowas von gar nicht dazu, dass es fürchterlich ist. :)
Kashmirischer Pilaw
aus dem Koch Buch "Indisch Kochen - ganz easy"
Pflanzenöl
3/4 TL Kreuzkümmelsamen oder wenig gemahlener Kreuzkümmel
Garam Masala nach Geschmack
1 Zimtstange
3 Gewürznelken
3 grüne Kardamonkapseln
1 Lorbeerblatt
1 Zwiebel gehackt
15 g Mandelblättchen
10 g Rosinen
200 g Basmatireis
1 Briefchen Safran
2 getrocknete Feigen, gehackt
15 g gehackte Walnusskerne
1 Hendlbrust
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
5 EL Milch
Den Safran in ein der erhitzten Milch einweichen. Den Reis in einem Sieb waschen, bis das Wasser klar abläuft, dann in einen Topf geben und mit Wasser bedecken.
Öl in einem großen, beschichteten Topf erhitzen. Ungemahlene Gewürze und Lorbeerblatt darin anrösten. Die Zwiebel zugeben, anbraten. Mandeln und Rosinen zufügen und einige Minuten bräunen.
Den Reis in einem Sieb abtropfen, in den Topf geben und 1 Minute unter Rühren anbraten. 400 ml Wasser, Safranmilch, Feigen und Salz zufügen. Ein paar Minuten kochen lassen, dann auf schwache Hitze hinunterschalten, den Topf zudecken und 10 Minuten kochen bis der Reis weich ist. Wenn nicht, noch weiter quellen lassen. Sollte der Reis durch, aber noch zu feucht sein, dann Hitze wieder etwas erhöhen und Wasser ohne Deckel verdampfen lassen.
Inzwischen die Hühnerbrust schnetzeln, mit Salz, Pfeffer und Garam Masale würzen und in einer Pfanne in etwas Öl durchbraten.
Den Reis mit Salz, Pfeffer und Garam Masala abschmecken. Walnüsse unterrühren und die Fleischschnetzel unterheben.
Der Pilaw ist sehr lecker, allerdings etwas ungewöhnlich durch die süß-saure Zusammenstellung der Zutaten. Ohne Rum schmeckt er sicher besser. :) Aber so lernt man aus Fehlern, dass Rumrosinen eben doch nicht in allen Gerichten ohne Ausnahme gut schmeckt!
Ohne das Hühnchen ist der Pilaw ein tolles vegetarisches Gericht.
Außerdem habe ich heute in einer Schüssel Marillenlikör angesetzt. Dazu aber mehr nach der Fertigstellung in einigen Tagen!
Ich empfehle, dieses Gericht eher im Winter zu essen. Aufgrund der Zusammenstellung verschiedener Lebensmittel, nämlich Zimt, Nelken, Mandeln und Rosinen, schmeckt dieser Pilaw für unsere Geschmacksnerven eher wie ein großes Weihnachtskeks. Gut, aber sehr ungewohnt.
Außerdem kann ich (nur ausnahmsweise, nur dieses eine Mal) nicht empfehlen, Rosinen zu verwenden, die in Rum eingweicht waren. Das passt sowas von gar nicht dazu, dass es fürchterlich ist. :)
Kashmirischer Pilaw
aus dem Koch Buch "Indisch Kochen - ganz easy"
Pflanzenöl
3/4 TL Kreuzkümmelsamen oder wenig gemahlener Kreuzkümmel
Garam Masala nach Geschmack
1 Zimtstange
3 Gewürznelken
3 grüne Kardamonkapseln
1 Lorbeerblatt
1 Zwiebel gehackt
15 g Mandelblättchen
10 g Rosinen
200 g Basmatireis
1 Briefchen Safran
2 getrocknete Feigen, gehackt
15 g gehackte Walnusskerne
1 Hendlbrust
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
5 EL Milch
Den Safran in ein der erhitzten Milch einweichen. Den Reis in einem Sieb waschen, bis das Wasser klar abläuft, dann in einen Topf geben und mit Wasser bedecken.
Öl in einem großen, beschichteten Topf erhitzen. Ungemahlene Gewürze und Lorbeerblatt darin anrösten. Die Zwiebel zugeben, anbraten. Mandeln und Rosinen zufügen und einige Minuten bräunen.
Den Reis in einem Sieb abtropfen, in den Topf geben und 1 Minute unter Rühren anbraten. 400 ml Wasser, Safranmilch, Feigen und Salz zufügen. Ein paar Minuten kochen lassen, dann auf schwache Hitze hinunterschalten, den Topf zudecken und 10 Minuten kochen bis der Reis weich ist. Wenn nicht, noch weiter quellen lassen. Sollte der Reis durch, aber noch zu feucht sein, dann Hitze wieder etwas erhöhen und Wasser ohne Deckel verdampfen lassen.
Inzwischen die Hühnerbrust schnetzeln, mit Salz, Pfeffer und Garam Masale würzen und in einer Pfanne in etwas Öl durchbraten.
Den Reis mit Salz, Pfeffer und Garam Masala abschmecken. Walnüsse unterrühren und die Fleischschnetzel unterheben.
Der Pilaw ist sehr lecker, allerdings etwas ungewöhnlich durch die süß-saure Zusammenstellung der Zutaten. Ohne Rum schmeckt er sicher besser. :) Aber so lernt man aus Fehlern, dass Rumrosinen eben doch nicht in allen Gerichten ohne Ausnahme gut schmeckt!
Ohne das Hühnchen ist der Pilaw ein tolles vegetarisches Gericht.
Außerdem habe ich heute in einer Schüssel Marillenlikör angesetzt. Dazu aber mehr nach der Fertigstellung in einigen Tagen!
Labels:
Fleischgericht,
Reis/Kartoffel,
Vegetarisch
Donnerstag, 23. Juni 2011
Pasta á la "Was der Kühlschrank hergibt"
Am Vortag um 20 Uhr heimgekommen, weit nach jeder Supermarkt-Öffnungszeit und am nächsten Tag auch noch ein Feiertag, wo außer Tankstellen gar nichts offen ist?
Am besten kreativ den Kühlschrank nach Möglichkeiten durchforsten. So ist bei mir aus dem Rezept aus "Die gute Küche Teil II" von Plachutta mein eigenes Rezept geworden, einfach deshalb, weil die Hälfte der Zutaten einfach nicht verfügbar waren.
Überbackene Penne Grecco
Meine Eigenkreation für 4 Personen
350 g Penne
Butter
Mehl
Milch
200 g Feta
entsteinte Oliven
6 Stück getrocknete Tomaten in Öl
Sardellen
Salz, Pfeffer, Oregano, Muskatnuss
geriebener Parmesan oder Gouda
Penne in Salzwasser al dente kochen. Die Oliven, die Sardellen, den Feta und die getrockneten Tomaten klein schneiden. Butter in einem Topf schmelzen, Mehl dazu und damit eine Einbrenn anrühren. Langsam Milch dazugeben, immer nur wenig und umrühren, bis die
Einbrenn alles aufgesaugt hat. Solange Milch dazugeben und verrühren, bis die Masse sehr dickflüssig ist. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Oregano würzen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Die Béchamel über die abgetropfen Nudeln geben. Tomaten, Sardellen, Oliven und Feta ebenfalls dazugeben und alles gut verrühren.
Die Masse in eine Auflaufform füllen, den geriebenen Käse großzügig darüberstreuen. im Ofen überbacken, bis der Käse goldbraun ist.
Dazu am besten einen grünen Salat servieren. Mahlzeit!
(Und beim Nachkochen einfach Kreativ mit den im Kühlschrank zu findenden Zutaten sein!)
Am besten kreativ den Kühlschrank nach Möglichkeiten durchforsten. So ist bei mir aus dem Rezept aus "Die gute Küche Teil II" von Plachutta mein eigenes Rezept geworden, einfach deshalb, weil die Hälfte der Zutaten einfach nicht verfügbar waren.
Überbackene Penne Grecco
Meine Eigenkreation für 4 Personen
350 g Penne
Butter
Mehl
Milch
200 g Feta
entsteinte Oliven
6 Stück getrocknete Tomaten in Öl
Sardellen
Salz, Pfeffer, Oregano, Muskatnuss
geriebener Parmesan oder Gouda
Penne in Salzwasser al dente kochen. Die Oliven, die Sardellen, den Feta und die getrockneten Tomaten klein schneiden. Butter in einem Topf schmelzen, Mehl dazu und damit eine Einbrenn anrühren. Langsam Milch dazugeben, immer nur wenig und umrühren, bis die
Einbrenn alles aufgesaugt hat. Solange Milch dazugeben und verrühren, bis die Masse sehr dickflüssig ist. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Oregano würzen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Die Béchamel über die abgetropfen Nudeln geben. Tomaten, Sardellen, Oliven und Feta ebenfalls dazugeben und alles gut verrühren.
Die Masse in eine Auflaufform füllen, den geriebenen Käse großzügig darüberstreuen. im Ofen überbacken, bis der Käse goldbraun ist.
Dazu am besten einen grünen Salat servieren. Mahlzeit!
(Und beim Nachkochen einfach Kreativ mit den im Kühlschrank zu findenden Zutaten sein!)
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