Es ist etwa zwei Wochen her, da habe ich ein Tapas-Kochbuch in die Hände bekommen und gleich einen Termin ausgeschrieben: Tapas-Abend für die Mädelsrunde! Stattgefunden hat er gestern im Haus meiner Eltern, da dort die Möglichkeiten der Küche und des Esstisches ganz andere sind als in meiner Wohnung, wo alles ein bisschen kleiner und unpraktischer ist. Vor allem hätte meine Küche die gestrige Kochschlacht niemals mitgemacht.
Angefangen hat der Tag ja schon mal ganz toll damit, dass ich meine Bankomatkarte verloren habe. Worauf ich natürlich alle Einkäufe im Interspar (nimmt Kreditkarte) erledigen musste und nicht zum Hofer gehen konnte. Außerdem war ich natürlich viel später dran als geplant. Um 13:45 habeich endlich begonnen, zu kochen. Un dum 14:30 ist meine liebende Freundin Steph gekommen, um mich dabei zu unterstützen. Zum Glück! Denn ohne sie wäre zum Einen meine Motivation flöten gegangen, zum Zweiten war es zu zweit einfach richtig lustig und zum Dritten hätte ich es zeitlich ohne sie nie geschafft, bis zum Eintreffen der anderen Mädels fertig zu werden.
Gleich zu Beginn möchte ich hier den wichtigsten Teil des Abendmenüs vorstellen. Was ein bisschen komisch klingt, ist wirklich total gut. Und gefährlich.
Tinto de Verano
Spanisches Wein-Mix-Getränk, das dort gern zu Tapas getrunken wird
Rotwein
Fanta (oder Sprite)
Orangen (oder Limetten)
Wermuth Rosso (z.B. Martini Rosso)
Eiswürfel
Rotwein und Fanta nach Geschmack mixen. 1 Teil Wein auf 2 Teile Fanta ist besser für den Alkoholpegel, aber 1:1 schmeckts einfach besser. In eine Karaffe mit Orangenscheiben geben und mit einem großzügigen Schuss Martini Rosso abschmecken. In großen Rotweingläsern mit Orangenscheiben servieren.
Ein leckeres Getränk, dass dem klassischen Aperol Sprizz tatsächlich Konkurrenz macht.
Aber kommen wir nun zu den Hauptakteuren des Tapas-Abends, den Speisen. Leider gibt es keine Fotos, weil ich nicht mehr rechtzeitig daran gedacht habe. Und nach zwei oder drei Gläsern Tinto de Verano habe ich auch keinen Wert mehr darauf gelegt. Deswegen bemühe ich eure Vorstellungskraft.
Aioli
Spanische Knoblauch-Sauce, der wahre Test für jede Beziehung
1 Dotter
1 Prise Zucker
1 TL Dijon Senf
1/2 TL Salz
ein Schuss Essig
6-8 Knoblauchzehen
250 ml Pflanzenöl
Die Zutaten müssen alle Zimmertemperatur haben. Alle Zutaten außer das Pflanzenöl in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab pürieren. Nun der Trick: Das Öl muss ganz langsam dazugemixt werden, d.h. immer sehr wenig Öl dazugeben, pürieren, bis die Masse homogen ist, erst dann wieder den nächsten Schwung Öl dazugeben. In kleinen Schritten machen. Wenn man das Öl komplett dazuleert, vermengt es sich nicht mit dem Dotter-Mix.
Pflanzenöl wie Rapsöl etc. ist übrigens besser als Olivenöl, da Olivenöl einen sehr starken Eigengeschmack hat. Wenn man Olivenöl wirklich gerne mag, dann kann man ja einen Teil Oliven- und einen Teil Pflanzenöl verwenden.
Übrigens ist das sozusagen selbstgemachte Mayonnaise. Ohne den Knoblauch hat man eine fast klassische Mayonnaise.
Salzmandeln
Der absolute Snack-Hit, auch als Vorrat herstellbar
200 g ungeschälte Mandeln
1/2 Eiweiß
grobes Meersalz
Die Mandeln auf ein Blech geben und bei 200°C im Backofen etwa 20 Minuten rösten, bis sie eine schöne Farbe haben. Das Eiweß mit dem Salz in einer Schüssel vermischen, die heißen Mandeln dazuleeren und rasch vermengen. Wenn die Mandeln alle gleichmäßig bedeckt sind, wieder aufs Blech geben und im ausgeschalteteten Ofen trocknen lassen.
Banderillas
Spießchen aus eingelegtem Gemüse
Sardellen-Ringerl (Sardellen um eine Kaper gerollt, gibt es fertig im Glas)
Silberzwieberl
kleine Delikatess-Gurkerl
Oliven
Zahnstocher
Auf jeden Zahnstocher ein Sardellen-Ringer, ein Zwieberl, eine Olive und als Abschluss eine Gurke stecken, fertig.
Chorizo-Empanadas
Schnelle Blätterteig-Tascherl
Chorizo (spanische schwarfe Salami)
geriebenen Käse
fertigen Blätterteig
1 Ei
Den Ofen auf 170°C vorheizen.
Die Haut von einem Stück Chorizo abziehen und die Salami klein schneiden, mit geriebenem Käse vermengen.
Den Blätterteig in kleine Quadrate schneiden. Etwas Füllung auf jedes Quadrat setzen, den Teig zu einem Dreieck falten und gut schließen. Auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Das Ei verschlagen und jedes Dreieck damit bestreichen. Im Ofen backen, bis die Teigtascherl goldbraun sind.
Gerettete Kartoffeln
Ein frei erfundenes Gericht, das durch viel Herumpantschen und dem beherzten Eingreifen und Würzen von Steph am Ende richtig schmackhaft wurde
500 g festkochende Kartoffeln
1 große Zwiebel, fein gehackt
2-3 Dosen gewürfelte Tomaten
3 gepresste Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
250 g Sauerrahm
Salz, Pfeffer
eine Prise Muskatnuss
Oregano
Chilipulver nach Geschmack
ev. etwas Weinbrand
Die Kartoffeln in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel in einer Schmorpfanne glasig anbraten, den Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten, mit den Dosentomaten ablöschen. Das Tomatenmark einrühren. Die Kartoffeln dazugeben, den Deckel auf die Pfanne und köcheln lassen, bis die Kartoffeln durch sind.
Die Tomatensauce einkochen lassen, bis der Hauptteil der Flüssigkeit verdampft ist. Den Sauerrahm einrühren und mit den Gewürzen gut abschmecken. Mit Weißbrot servieren.
Albondigas in Tomatensauce
Fleischbällchen in würziger Sauce
350 g Rinderfaschiertes
2 feingehackte Zwiebeln
1 ganzes Ei
3 Zehen gepressten Knoblauch
einige Zweige frischen Thymian
5-10 EL Semmelbrösel
2 Dosen gestückelte Tomaten
Salz, Pfeffer, Chilipulver
Das Faschierte mit der Hälfte der Zwiebeln, den Blättchen von ein paar Zweigerl Thymian (oder vorsichtig etwas getrocknetem Thymian), dem Ei und dem Knoblauch vermischen. Soviele Semmelbrösel dazugeben, bis eine gut formbare Masse entsteht. Mit den Händen zu kleinen Bällchen formen und in einer Pfanne in heißem Öl rundherum gut durchbraten. Die Albondigas herausnehmen und zur Seite stellen.
Im verbliebenen Öl die restlichen Zwiebeln anbraten, die Tomatensauce dazugeben, mit Thymian, Salz, Pfeffer und Chilipulver würzig abschmecken. Die Albondigas in die Sauce geben und servieren.
Datiles con Bacon
Ein ganz neues aber sehr gutes Geschmackserlebnis
Getrocknete Datteln, entkernt
dünngeschnittenen Bauchspeck
Die Datteln mit dem Bauchspeck umwickeln. Sollte der Speck nicht halten, kann man ihn mit einem Zahnstocher fixieren.
In einer Pfanne ohne Öl braten, bis der Speck außen knusprig ist.
Und was wäre eine Einladung von mir ohne eine Nachspeise? Das funktioniert natürlich überhaupt nicht, denn wie in einem früheren Blogeintrag bereits erwähnt, ist die Nachspeise eigentlich der Hauptteil des ganzen Essens.
Folgendes Rezept ist übrigens wirklich sehr einfach und sehr rasch zu machen. Ein perfekter Kuchen, wenn man keine Lust und/oder Zeit hat, etwas Aufwändiges zu produzieren.
Mallorquinischer Mandelkuchen
Für eine Standard-Springform
6 ganze Eier
230 g Staubzucke
200 g geriebene Mandeln
Schale einer Zitrone
1 Sackerl Vanillezucker
Amaretto (ersatzweise Rum)
Butter un Semmelbrösel für die Form
Den Ofen auf 180°C vorheizen, die Springform ausbuttern und ausbröseln.
Die Eier mit Vanillezucker, Staubzucker, Zironenschale und einem guten Schuss Amaretto schaumig rühren, bis die Masse voluminös und weiß ist. Die Mandeln mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben. Alles in die Springform füllen und insgesamt ca. 45 -50 Minuten backen (Stäbchenprobe). Den Kuchen am besten nach der halben Backzeit mit Alufolie abdecken, da er sonst zu dunkel wird.
Nicht schrecken, der Kuchen ist mehr eine Tarte und fällt daher in sich zusammen, das gehört so.
Den Kuchen entweder mit Vanilleeis oder mit Schlagobers (verfeinert mit etwas Amaretto) servieren.
Kochen, Essen und Trinken sind drei Leidenschaften von mir. Also gebe ich mal so weiter, was in dem Teil meines Lebens, der sich mit "Nahrung" beschäftigt, so tut. Hier findet ihr Rezepte, Tipps und Anekdoten meiner Kocherlebnisse. Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen :)
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Sonntag, 31. Juli 2011
Dienstag, 19. Juli 2011
Apfel-Schneckenkuchen Step-by-Step
Wenn ich zu einer Grillerei eingeladen werde, bin ich immer die, die schreit "Ich bringe die Nachspeise!", da das Nachspeisen machen mir einfach so viel mehr Spaß macht als Salate oder Saucen zusammen mixen. Zwar befürchte ich, dass es wieder einer dieser Abende wird, an denen bei der Nachspeise einfach keiner mehr auch nur "papp" sagen kann, aber das ist eben das harte Los der Nachspeisenköchinnen.
Ich plädiere aus genau diesem Grund nach wie vor dafür, mit der Nachspeise das Menü zu beginnen, die neue Menüfolge hat sich aber noch nicht durchgesetzt. Bis es soweit ist werde ich mein hartes Los weiter tapfer ertragen und stelle heute zum ersten Mal eine Step-by-Step Kochanleitung vor, die hoffentlich brauchbar ist. Natürlich bei einem Germteig, meinem viel gepriesenen Lieblingsteig, damit ich mal den Beweis vorstellen kann, dass es wirklich so einfach ist, wie ich tue. :)
Apfel-Schneckenkuchen
für eine Springform mit ca. 28cm Durchmesser
Für den Teig
1 Würfel Germ
1/8 l Wasser
1/8 l Milch
70 g Butter
60 g Zucker
1 Ei
500 g Mehl
1/2 TL Salz
Für die Füllung
Zimt, gemahlen
brauner Zucker
Butter nach Bedarf
3 säuerliche Äpfel
Für den Guss
Staubzucker
Vanillezucker
etwas Milch
In eine große Rührschüssel das Mehl geben, in die Mitte eine große Mulde drücken. Milch und Wasser vermischen, erwärmen, bis die Flüssigkeit lauwarm ist (Vorsicht: nicht heiß, sonst stirbt der Germ ab). In der Hälfte der lauwarmen Flüssigkeit den Zucker verrühren. Den Germ hineinbröckeln und verrühren, bis er sich aufgelöst hat. Die Germ-Flüssigkeit in die Mehlmulde gießen, mit einer Gabel etwas Mehl hineinrühren, bis die Flüssigkeit dicklich ist.
Abgedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen.
Die Butter schmelzen und mit der restlichen Milch, dem zimmerwarmen Ei und dem Salz mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder des Mixers verkneten. Der Teig soll sich gut vom Schüsselrand lösen. Ist er zu klebrig, vorsichtig lauwarme Milch dazugeben.
Die Schüssel abdecken und wiederum an einem warmen Ort gehen lassen bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.
Inzwischen für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und auf einem Reibeisen grob raspeln. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Vorsicht: das Ding ist elastisch und sich sich gerne wieder zusammen, einfach geduldig bleiben und rollen, dann wird das schon. :)
Butter schmelzen und die Teigplatte großzügig damit einstreichen. Mit Zimt und braunem Zucker bestreuen. Die Apfelraspeln fest mit der Hand ausdrücken und ebenfalls auf der Teigplatte verteilen. Die Platte einrollen.
Den Ofen auf 175°C vorheizen.
Mit einem Messer in ca. 5cm breite Stücke schneiden. Die Springform ausbuttern und bemehlen, die Teigschnecken gleichmäßig hineinsetzen. Abdecken und nochmals 10 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, so wird der Kuchen später luftiger.
Die Springform in den heißen Ofen schieben und 25 bis 30 Minuten lang backen. Den Kuchen herausnehmen.
Puderzucker und 2 Packerl Vanillezucker mit wenig Milch verrühren und mittels eines Löffels über dem noch heißen Kuchen verteilen. Auskühlen lassen und kalt oder noch lauwarm genießen.
Nicht abschrecken lassen von der Zubereitungsdauer. Das, was wirklich dauert, sind die Gehzeiten des Teiges, während denen man aber nicht beschäftigt ist sondern sich anderweitig vergnügen kann. Zum Beispiel beim Bodensaugen und Wischen, weil das Plastiksackerl vom braunen Zucker eben doch schon geöffnet war und der Zucker sich natürlich gleich mal über den Boden verteilt hat. Zucker am Boden in der Küche ist ganz super, weil da kanns doch mal feucht sein, und das wird wunderbar klebrig.
Wer ähnliche Erfahrung mitbringt kann sich auch gerne mal im Blogeintrag Emotionen beim Backen schlau machen und mir seine Erfahrungen mitteilen. Ich wäre sicher ganz froh zu hören, dass ich nicht die Einzige bin, die dazu neigt, in der Küche in unkontrollierte Schreianfälle auszubrechen.
Hier noch Tipps für den Umgang mit Germteig, der sogenannte Germ-Beziehungsratgeber:
Tipp 1: Alle Zutaten für den Teig auf Zimmertemperatur bringen. Kalt mag er gar nicht. Am besten ist lauwarm.
Tipp 2: Wenn man nicht genau weiß, wo der ideale warme Ort zum Gehen für den Germteig ist, dann den Ofen auf geringste Stufe (unter 50°C) heizen, den abgedeckten Topf hineinstellen und einen Kochlöffel in die Ofentür klemmen, damit es nicht zu heiß wird.
Tipp 3: Je öfter man den Teig gehen lässt und wieder zusammenschlägt, desto feinporiger wird der Teig. Das ist halt eine Zeitfrage.
Ich plädiere aus genau diesem Grund nach wie vor dafür, mit der Nachspeise das Menü zu beginnen, die neue Menüfolge hat sich aber noch nicht durchgesetzt. Bis es soweit ist werde ich mein hartes Los weiter tapfer ertragen und stelle heute zum ersten Mal eine Step-by-Step Kochanleitung vor, die hoffentlich brauchbar ist. Natürlich bei einem Germteig, meinem viel gepriesenen Lieblingsteig, damit ich mal den Beweis vorstellen kann, dass es wirklich so einfach ist, wie ich tue. :)
Apfel-Schneckenkuchen
für eine Springform mit ca. 28cm Durchmesser
Für den Teig
1 Würfel Germ
1/8 l Wasser
1/8 l Milch
70 g Butter
60 g Zucker
1 Ei
500 g Mehl
1/2 TL Salz
Für die Füllung
Zimt, gemahlen
brauner Zucker
Butter nach Bedarf
3 säuerliche Äpfel
Für den Guss
Staubzucker
Vanillezucker
etwas Milch
In eine große Rührschüssel das Mehl geben, in die Mitte eine große Mulde drücken. Milch und Wasser vermischen, erwärmen, bis die Flüssigkeit lauwarm ist (Vorsicht: nicht heiß, sonst stirbt der Germ ab). In der Hälfte der lauwarmen Flüssigkeit den Zucker verrühren. Den Germ hineinbröckeln und verrühren, bis er sich aufgelöst hat. Die Germ-Flüssigkeit in die Mehlmulde gießen, mit einer Gabel etwas Mehl hineinrühren, bis die Flüssigkeit dicklich ist.
Abgedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen.
Die Butter schmelzen und mit der restlichen Milch, dem zimmerwarmen Ei und dem Salz mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder des Mixers verkneten. Der Teig soll sich gut vom Schüsselrand lösen. Ist er zu klebrig, vorsichtig lauwarme Milch dazugeben.
Die Schüssel abdecken und wiederum an einem warmen Ort gehen lassen bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.
Inzwischen für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und auf einem Reibeisen grob raspeln. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Vorsicht: das Ding ist elastisch und sich sich gerne wieder zusammen, einfach geduldig bleiben und rollen, dann wird das schon. :)
Butter schmelzen und die Teigplatte großzügig damit einstreichen. Mit Zimt und braunem Zucker bestreuen. Die Apfelraspeln fest mit der Hand ausdrücken und ebenfalls auf der Teigplatte verteilen. Die Platte einrollen.
Den Ofen auf 175°C vorheizen.
Mit einem Messer in ca. 5cm breite Stücke schneiden. Die Springform ausbuttern und bemehlen, die Teigschnecken gleichmäßig hineinsetzen. Abdecken und nochmals 10 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, so wird der Kuchen später luftiger.
Die Springform in den heißen Ofen schieben und 25 bis 30 Minuten lang backen. Den Kuchen herausnehmen.
Puderzucker und 2 Packerl Vanillezucker mit wenig Milch verrühren und mittels eines Löffels über dem noch heißen Kuchen verteilen. Auskühlen lassen und kalt oder noch lauwarm genießen.
Nicht abschrecken lassen von der Zubereitungsdauer. Das, was wirklich dauert, sind die Gehzeiten des Teiges, während denen man aber nicht beschäftigt ist sondern sich anderweitig vergnügen kann. Zum Beispiel beim Bodensaugen und Wischen, weil das Plastiksackerl vom braunen Zucker eben doch schon geöffnet war und der Zucker sich natürlich gleich mal über den Boden verteilt hat. Zucker am Boden in der Küche ist ganz super, weil da kanns doch mal feucht sein, und das wird wunderbar klebrig.
Wer ähnliche Erfahrung mitbringt kann sich auch gerne mal im Blogeintrag Emotionen beim Backen schlau machen und mir seine Erfahrungen mitteilen. Ich wäre sicher ganz froh zu hören, dass ich nicht die Einzige bin, die dazu neigt, in der Küche in unkontrollierte Schreianfälle auszubrechen.
Hier noch Tipps für den Umgang mit Germteig, der sogenannte Germ-Beziehungsratgeber:
Tipp 1: Alle Zutaten für den Teig auf Zimmertemperatur bringen. Kalt mag er gar nicht. Am besten ist lauwarm.
Tipp 2: Wenn man nicht genau weiß, wo der ideale warme Ort zum Gehen für den Germteig ist, dann den Ofen auf geringste Stufe (unter 50°C) heizen, den abgedeckten Topf hineinstellen und einen Kochlöffel in die Ofentür klemmen, damit es nicht zu heiß wird.
Tipp 3: Je öfter man den Teig gehen lässt und wieder zusammenschlägt, desto feinporiger wird der Teig. Das ist halt eine Zeitfrage.
Donnerstag, 14. Juli 2011
Zwetschkenkuchen
Ich esse ja nur jeden zweiten Tag. Zumindest versuche ich das so gut wie es geht. Das Ganze nennt sich übrigens 10in2, falls es irgendwen interessiert. :)
Ich bin ja wirklich begeistert von dieser Methode. Zum einen nimmt man wirklich ab dabei (deutlich mehr als ich wenn man Sport macht, ähem), zum anderen hat es bei mir wieder die Begeisterung für Kochen & Essen geweckt. Denn glaubt mir, wenn man einen ganzen Tag nichts essen darf, hat man laaaange Zeit darüber nachzudenken, was man gerade gern alles essen würde. Ich lese an diesem Tag immer meine Kochbücher von vorn bis hinten durch und lebe praktisch auf chefkoch.de um herauszufinden, was ich am nächsten Tag so alles kochen will.
Übrigens auch einer der Gründe, warum der Kochblog wieder hochaktiv ist!
Normalerweise lasse ich an meinen Nicht-Ess-Tagen ja das Kochen sein. Das ist schließlich wie Masochismus. Aber heute konnte ich nicht widerstehen und habe mich Abends nach dem Wohnungsputz noch an einen leckeren Zwetschkenkuchen gemacht.
Zwetschkenkuchen
Für ein mittelgroßes Backblech
800 g Zwetschken
210 g zimmerwarme Butter
210 g Kristallzucker
6 Dotter
6 Eiweiß
70 g geriebene Nüsse
Schale einer Zitrone
210 g Mehl
1/2 Backpulver
Rum
Die zimmerwarme Butter mit Zucker gut aufrühren, die Eigelb nacheinander dazugeben, das Ganze schaumig werden lassen. Währenddessen die Zwetschken waschen, halbieren und entkernen.
Rum dazugeben, Schale einer Zitrone hineinreiben, Nüsse vorsichtig einrühren.
Die Eiweiß mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen, unterheben.
Zum Schluss ganz vorsichtig das Mehl einheben.
Ein Blech mit Backpapier auslegen, den Teig gleichmäßig darauf streichen. Die Zwetschkenhälften mit der Hautseite auf den Teig legen und ein wenig eindrücken.
Im vorgezeihten Backrohr bei 190°C ca. 1/2 Stunde backen, bis auf einem Holzstäbchen kein Teig mehr haften bleibt.
Auskühlen lassen und mit Staubzucker servieren.
Tipp: Wenn die Zwetschken noch nicht sehr süß sind (oder die Esser es gerne süßer wollen), dann gegen Ende der Backzeit das Blech aus dem Rohr nehmen und die Zwetschken mit Staubzucker bestreuen. Das Ganze wieder ab ins Rohr. Der Zucker karamellisiert auf den Zwetschken.
Dieses Rezept stammt von meiner Mutter und ist in meinen Händen bereits in der 4. Generation in Verwendung. Allerdings muss ich natürlich zugeben, dass dieses Rezept unter dem Namen "Gleichschwer-Kuchen" jeder Oma und jeder Mama bekannt ist.
Genausogut kann man übrigens Marillen oder Nektarinen verwenden. Auch Kirschen schmecken sehr lecker, bei einem Kirschkuchen empfehle ich aber, in den Teig noch geschmolzene Manner-Schokolade einzurühren.
Und hiermit gab's endlich wiedermal ein Kuchenrezept. Immerhin sind Kuchen und Torten bisher die meistgepostetsten Rezepte von mir. :)
Ich bin ja wirklich begeistert von dieser Methode. Zum einen nimmt man wirklich ab dabei (deutlich mehr als ich wenn man Sport macht, ähem), zum anderen hat es bei mir wieder die Begeisterung für Kochen & Essen geweckt. Denn glaubt mir, wenn man einen ganzen Tag nichts essen darf, hat man laaaange Zeit darüber nachzudenken, was man gerade gern alles essen würde. Ich lese an diesem Tag immer meine Kochbücher von vorn bis hinten durch und lebe praktisch auf chefkoch.de um herauszufinden, was ich am nächsten Tag so alles kochen will.
Übrigens auch einer der Gründe, warum der Kochblog wieder hochaktiv ist!
Normalerweise lasse ich an meinen Nicht-Ess-Tagen ja das Kochen sein. Das ist schließlich wie Masochismus. Aber heute konnte ich nicht widerstehen und habe mich Abends nach dem Wohnungsputz noch an einen leckeren Zwetschkenkuchen gemacht.
Zwetschkenkuchen
Für ein mittelgroßes Backblech
800 g Zwetschken
210 g zimmerwarme Butter
210 g Kristallzucker
6 Dotter
6 Eiweiß
70 g geriebene Nüsse
Schale einer Zitrone
210 g Mehl
1/2 Backpulver
Rum
Die zimmerwarme Butter mit Zucker gut aufrühren, die Eigelb nacheinander dazugeben, das Ganze schaumig werden lassen. Währenddessen die Zwetschken waschen, halbieren und entkernen.
Rum dazugeben, Schale einer Zitrone hineinreiben, Nüsse vorsichtig einrühren.
Die Eiweiß mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen, unterheben.
Zum Schluss ganz vorsichtig das Mehl einheben.
Ein Blech mit Backpapier auslegen, den Teig gleichmäßig darauf streichen. Die Zwetschkenhälften mit der Hautseite auf den Teig legen und ein wenig eindrücken.
Im vorgezeihten Backrohr bei 190°C ca. 1/2 Stunde backen, bis auf einem Holzstäbchen kein Teig mehr haften bleibt.
Auskühlen lassen und mit Staubzucker servieren.
Tipp: Wenn die Zwetschken noch nicht sehr süß sind (oder die Esser es gerne süßer wollen), dann gegen Ende der Backzeit das Blech aus dem Rohr nehmen und die Zwetschken mit Staubzucker bestreuen. Das Ganze wieder ab ins Rohr. Der Zucker karamellisiert auf den Zwetschken.
Dieses Rezept stammt von meiner Mutter und ist in meinen Händen bereits in der 4. Generation in Verwendung. Allerdings muss ich natürlich zugeben, dass dieses Rezept unter dem Namen "Gleichschwer-Kuchen" jeder Oma und jeder Mama bekannt ist.
Genausogut kann man übrigens Marillen oder Nektarinen verwenden. Auch Kirschen schmecken sehr lecker, bei einem Kirschkuchen empfehle ich aber, in den Teig noch geschmolzene Manner-Schokolade einzurühren.
Und hiermit gab's endlich wiedermal ein Kuchenrezept. Immerhin sind Kuchen und Torten bisher die meistgepostetsten Rezepte von mir. :)
Mittwoch, 22. Juni 2011
Alles Banane!
Samstag war nicht mein Tag. Das fing schon damit an, dass ich erst um kurz nach 9 Uhr aufgewacht bin, obwohl ich um diese Uhrzeit schon längst im Einkaufszentrum sein hätte sollen. Konkret stand bis 13 Uhr am Plan: Geburtstagsgeschenk für meine Mum besorgen, Bananenschnitten machen, Haare waschen und pünktlich wegfahren, um meinen Bruder vom Münchner Flughafen abzuholen.
Aber ganz in der Früh war ich noch recht entspannt, habe das Geburtstagsgeschenk besorgt und war auch recht flott wieder zuhause, wo ich gleich die Bananenschnitten angehen wollte, als mir aufgefallen ist, dass ich keinen Staubzucker im Haus habe. Nach einem kurzen Anflug von Panik und der Überlegung, die dummen Schnitten Schnitten sein zu lassen, hat sich mein braver Freund erbeten, Staubzucker zu besorgen. Während er also Einkaufen war, habe ich den Punkt "Morgenwäsche & Haare waschen" erledigt und dann gewartet, bis er wieder da war.
Die Bananenschnitten waren super zu machen. Der Biskuit ist so aufgegangen, dass er für das Schnittenblech zu hoch wurde und von mir halbiert werden musste.
Schließlich war es 12:45, als ich die Glasur über dem Kuchen verteilt habe, also perfektes Timing. Das Blech habe ich mit einer Trägerhaube abgedeckt, es wurde ins Auto verfrachtet und ab gings nach München.
Richtung München in den Stau.
Und in noch mehr Stau.
In soviel Stau, dass ich die pünktliche Abholung meines Bruders vom Flughafen in den Wind geschrieben und mir überlegt habe, meinen Staufrust in Bananenschnitten zu ertränken. Als mich mich nach diesen umgesehen habe, um meine Überlegung wahr werden zu lassen - Schock! Deshalb hat es also im auto so gut nach Schokoglasur gerochen! Weil selbige sich, beim Verladen immer noch flüssig, in meinen Kofferraum entleert hat!
Verdammt! Ich musste also Stop-and-Go bis zum Flughafen warten, um mir die Ganzheit der Sauerei zu geben, die noch schlimmer war als befürchtet.
Zumindest konnte ich dann meinen Bruder in die Arme schließen und mir auf dem Weg zurück zum Auto bei verschiedenen Bistros ein Kilo Servietten erbetteln, die allerdings auch nix geholfen haben.
Die Bananenschnitten allerdings waren ein Traum. Immerhin. Glasur war immer noch genügend drauf. Ich werde daran denken, wenn ich in den nächsten Tagen meinen Kofferraum ausschrubbe.
Das Besondere an den Schnitten ist übrigens die hausgemachte Creme. Viel besser als Vanillepudding!
Bananenschnitten
aus dem Kochbuch "Die gute Küche II" von Wagner/Plachutta, mit Abwandlungen
Zutaten Biskuit
7 ganze Eier
260 g Staubzucker
Schale einer Zitrone
200 g glattes Mehl
säuerliche Marillenmarmelade
Rum
Zutaten Creme
90 g Stärkemehl
3/4 l Milch, etwas mehr im Vorrat vorsichtshalber
150 g Butter
90 g Staubzucker
1 Spritzer Zitronensaft
2 Packerl echter Vanillezucker
Rum
Zutaten Belag
200 g Haushaltsschokolade (Manner)
200 g Butter
5-8 Bananen (nach Blechgröße)
Für den Biskuit die ganzen Eier mit Staubzucker etwa 15 Minuten lang schaumig rühren (für alle jene armen Schweine, die nicht im Besitz einer Küchenmaschine sind: viel Spaß. Es ist nämlich wirklich nötig, die Masse verfünffacht sich dabei).
Zitronenschale, Mehl und Rum unterheben.
Auf ein tiefes Backblech Backpapier legen, die Masse einfüllen und glatt streichen. Bei 200°C backen, bis eine Holznadel ohne Rückstände herauskommt (10-15 Minuten).
Auskühlen lassen, Backpapier abziehen und Teigplatte wieder aufs Blech legen.
Für die Creme etwas Milch mit Stäkemehl glattrühren, die restliche Milch mit Vanillezucker aufkochen. Mehlmischung unter stetigem Rühren einmengen, dabei wird die Masse sehr dick. Sie soll nicht mehr rinnen, aber rührbar sein, d.h. eventuell mit etwas Milch verdünnen. Danach kalt stellen (Tipp: in einen Hefen mit Eiswasser stellen, geht schnell).
Butter, Staubzucker, Rum und Zitronensaft sehr schaumig rühren, die ausgekühlte Milchcreme löffelweise unterrühren.
Schokolade und Butter in der Mikrowelle bei niedriger Wattzahl schmelzen. Sollte sie dabei zu warm werden, einfach gut umrühren und unter Rühren auskühlen lassen.
Den Biskuitboden mit Marmelade dünn einstreichen. Bananen der Länge nach dritteln, den Biskuit dicht belegen. Die Creme darüber glattstreichen. Mit einem Schöpflöffel vorsichtig die Schokoglasur darüber verteilen.
Tipp: Kühl stellen, damit bei euch nicht wie bei mir die Glasur dann irgendwo landet, wo sie auf keinen Fall hinsoll.
Mit der hausgemachten Creme ist das eine sehr leckere Sache, auf jeden Fall besser als mit Vanillepudding (der allerdings und zugegeben, als Fertigprodukt schon Zeit spart).
Aber ganz in der Früh war ich noch recht entspannt, habe das Geburtstagsgeschenk besorgt und war auch recht flott wieder zuhause, wo ich gleich die Bananenschnitten angehen wollte, als mir aufgefallen ist, dass ich keinen Staubzucker im Haus habe. Nach einem kurzen Anflug von Panik und der Überlegung, die dummen Schnitten Schnitten sein zu lassen, hat sich mein braver Freund erbeten, Staubzucker zu besorgen. Während er also Einkaufen war, habe ich den Punkt "Morgenwäsche & Haare waschen" erledigt und dann gewartet, bis er wieder da war.
Die Bananenschnitten waren super zu machen. Der Biskuit ist so aufgegangen, dass er für das Schnittenblech zu hoch wurde und von mir halbiert werden musste.
Schließlich war es 12:45, als ich die Glasur über dem Kuchen verteilt habe, also perfektes Timing. Das Blech habe ich mit einer Trägerhaube abgedeckt, es wurde ins Auto verfrachtet und ab gings nach München.
Richtung München in den Stau.
Und in noch mehr Stau.
In soviel Stau, dass ich die pünktliche Abholung meines Bruders vom Flughafen in den Wind geschrieben und mir überlegt habe, meinen Staufrust in Bananenschnitten zu ertränken. Als mich mich nach diesen umgesehen habe, um meine Überlegung wahr werden zu lassen - Schock! Deshalb hat es also im auto so gut nach Schokoglasur gerochen! Weil selbige sich, beim Verladen immer noch flüssig, in meinen Kofferraum entleert hat!
Verdammt! Ich musste also Stop-and-Go bis zum Flughafen warten, um mir die Ganzheit der Sauerei zu geben, die noch schlimmer war als befürchtet.
Zumindest konnte ich dann meinen Bruder in die Arme schließen und mir auf dem Weg zurück zum Auto bei verschiedenen Bistros ein Kilo Servietten erbetteln, die allerdings auch nix geholfen haben.
Die Bananenschnitten allerdings waren ein Traum. Immerhin. Glasur war immer noch genügend drauf. Ich werde daran denken, wenn ich in den nächsten Tagen meinen Kofferraum ausschrubbe.
Das Besondere an den Schnitten ist übrigens die hausgemachte Creme. Viel besser als Vanillepudding!
Bananenschnitten
aus dem Kochbuch "Die gute Küche II" von Wagner/Plachutta, mit Abwandlungen
Zutaten Biskuit
7 ganze Eier
260 g Staubzucker
Schale einer Zitrone
200 g glattes Mehl
säuerliche Marillenmarmelade
Rum
Zutaten Creme
90 g Stärkemehl
3/4 l Milch, etwas mehr im Vorrat vorsichtshalber
150 g Butter
90 g Staubzucker
1 Spritzer Zitronensaft
2 Packerl echter Vanillezucker
Rum
Zutaten Belag
200 g Haushaltsschokolade (Manner)
200 g Butter
5-8 Bananen (nach Blechgröße)
Für den Biskuit die ganzen Eier mit Staubzucker etwa 15 Minuten lang schaumig rühren (für alle jene armen Schweine, die nicht im Besitz einer Küchenmaschine sind: viel Spaß. Es ist nämlich wirklich nötig, die Masse verfünffacht sich dabei).
Zitronenschale, Mehl und Rum unterheben.
Auf ein tiefes Backblech Backpapier legen, die Masse einfüllen und glatt streichen. Bei 200°C backen, bis eine Holznadel ohne Rückstände herauskommt (10-15 Minuten).
Auskühlen lassen, Backpapier abziehen und Teigplatte wieder aufs Blech legen.
Für die Creme etwas Milch mit Stäkemehl glattrühren, die restliche Milch mit Vanillezucker aufkochen. Mehlmischung unter stetigem Rühren einmengen, dabei wird die Masse sehr dick. Sie soll nicht mehr rinnen, aber rührbar sein, d.h. eventuell mit etwas Milch verdünnen. Danach kalt stellen (Tipp: in einen Hefen mit Eiswasser stellen, geht schnell).
Butter, Staubzucker, Rum und Zitronensaft sehr schaumig rühren, die ausgekühlte Milchcreme löffelweise unterrühren.
Schokolade und Butter in der Mikrowelle bei niedriger Wattzahl schmelzen. Sollte sie dabei zu warm werden, einfach gut umrühren und unter Rühren auskühlen lassen.
Den Biskuitboden mit Marmelade dünn einstreichen. Bananen der Länge nach dritteln, den Biskuit dicht belegen. Die Creme darüber glattstreichen. Mit einem Schöpflöffel vorsichtig die Schokoglasur darüber verteilen.
Tipp: Kühl stellen, damit bei euch nicht wie bei mir die Glasur dann irgendwo landet, wo sie auf keinen Fall hinsoll.
Mit der hausgemachten Creme ist das eine sehr leckere Sache, auf jeden Fall besser als mit Vanillepudding (der allerdings und zugegeben, als Fertigprodukt schon Zeit spart).
Montag, 17. November 2008
New York, New York
Nachdem mein geliebter Bruder Axel nach Neujahr in die große, böse Stadt zieht und auch jetzt gerade für 9 Tage dort war, habe ich das zum Anlass genommen, die Torte zu seinem Geburtstag mit Motto zu versehen.
Deswegen kann ich heute leider auch nichts Aufregenderes als eine Sachertorte präsentieren, die lässt sich zum mal am besten dekorieren.
Das Rezept kann hier gefunden werden:
http://tinikocht.blogspot.com/2008/04/wiener-flair.html

Auch ansonsten habe war ich zwar unheimlich fleißig, habe ein Tiramisu gemacht und Brownies, aber wie ich schon mal erwähnt habe, gebe ich das Tiramisu-Rezept nicht preis, und das Brownies-Thema wurde hier ohnehin schon erschöpfend behandelt.
So denn, bis zum nächsten NEUEN Eintrag! :)
Deswegen kann ich heute leider auch nichts Aufregenderes als eine Sachertorte präsentieren, die lässt sich zum mal am besten dekorieren.
Das Rezept kann hier gefunden werden:
http://tinikocht.blogspot.com/2008/04/wiener-flair.html

Auch ansonsten habe war ich zwar unheimlich fleißig, habe ein Tiramisu gemacht und Brownies, aber wie ich schon mal erwähnt habe, gebe ich das Tiramisu-Rezept nicht preis, und das Brownies-Thema wurde hier ohnehin schon erschöpfend behandelt.
So denn, bis zum nächsten NEUEN Eintrag! :)
Donnerstag, 13. November 2008
Tortenfieber

Eine Punschtorte. Das wohl einfachste Hausmittel auf Erden, damit dir nach dem Genuss eines Stückes so sagenhaft schlecht ist, dass du schwörst, nie wieder Punschtorte zu essen. Bis zum nächsten Mal.
Ich persönlich wäre ja nie auf die Idee gekommen, eine Punschtorte zu fabrizieren. Nicht, nachdem man im Wiener Kaffeehaus Heiner die besten Punschkrapferl der Welt (um die ebenfalls besten Punschkrapferl-Preise der Welt) kaufen kann.
Aber eine Freundin meiner Mama hatte Geburtstag, und bevor die Damen das Geld in eine gekaufte Torte (iiih) stecken, baute ich das Ding lieber selbst. Zudem war es eine gewisse Herausforderung, da ich besagtes Stück noch nie in Angriff genommen hatte.
Wie auch immer, das Drama "Punschtorte" war ein Mehrakter. Sogar begeisterte Theaterfans hätten dieses Stück nach dem ersten Akt verlassen. Mir aber hat es nichts geholfen, denn für eine gekaufte Torte war es bereits zu spät.
Erster Akt: Der Biskuit Teil I
Nachdem ich eine Reihe von Kochbüchern habe, alle davon niegelnagelneu und chic, habe ich natürlich großspurig auf das 70er-Jahre Punschrezept meiner Mutter verzichtet. In einem der edlen Wälzer fand sich das Rezept für die Torte mit einem separaten Rezept für den Boden. Gesagt, getan. Es kam mir komisch vor, schon während dem Herstellen, aber bitte: Das Buch stammt von einem großen Meister, wehe den Zweiflern!
Ergebnis: Eingefallen, zerbrochen, hässlich. Eine Schande. Und ich grantig.
Zweiter Akt: Der Biskuit Teil II
Nun ist aber eine Punschtorte ohne Biskuitboden wie ein Blatt ohne Baum, einfach nicht möglich. Deshalb habe ich zähneknirschend zum bereits erwähnten 70er-Jahre-Rezept aus einer Frauenzeitschrift gegriffen und den Biskuit laut den Vorgaben von Christa O. mit edler Fönwelle gebacken:
6 Eigelb mit 3 EL heißem Wasser und 130g Zucker schaumig schlagen (Rum dazu, meine Anmerkung, was auch sonst). 6 Eiweiß mit 20g Kristallzucker steif schlagen, auf die Eigelbcreme setzen. 125g Mehl darüber sieben, alles locker miteinander vermengen. In eine bebutterte und bemehlte Springform leeren, im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad backen, bis sie durch ist.
Auskühlen lassen, zweimal durchschneiden. Den oberen und unteren Boden mit Rum tränken (aber massig, ich war zu vorsichtig) und mit Marillenmarmelade dünn bestreichen. Die mittlere Platte sehr fein zerpflücken. 6 Blatt Gelatine kalt einweichen. 150g Zucker, Schale und Saft je einer Zitrone und einer Orange erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. 4 EL Marillenmarmelade und ein guter 1/8-Liter Rum dazugeben. die Gelatine gut ausdrücken und in der warmen Flüssigkeit auflösen. 1/2 Liter Schlag steif schlagen, zusammen mit der Flüssigkeit unter die Krümel mengen und in die Torte füllen.
Über Nacht beschweren (z.B. ein Tablett draufstellen mit etwas Schwerem obenauf) und kalt stellen.
Was ich übrigens laut meiner Mum anmerken muss: Die Füllung sollte mit Kakaopulver dunkel gefärbt werden, weil das einfach so gehört.
Dritter Akt: Aprikotieren
Eine Verschnaufpause in der langen Herstellungszeit dieser Dramaturgie. Die Torte rundherum mit erwärmter passierter Marillenmarmelade einstreichen, zum Trocknen wieder in die Kühle stellen.
Vierter Akt: Die Glasur Teil I
Wie auf dem Foto zu erkennen ist, macht es sich ausgesprochen apart, die Torte nicht rundherum zuckerlrosa zu glasieren, sondern nur obenauf.
Nein, die Glasur habe ich nicht selbst gemacht. Da streike sogar ich. Und im Supermarkt bekommt man ganz wunderbare Becher mit fertiger Punschglasur. Ich habe gleich zwei gekauft, rein vorsichtshalber, ich kenne ja meine Fähigkeiten im Glasieren von Torten (Null, in Ziffern: 0). ZUM GLÜCK!
Denn das Zeug ist ein echter Sargnagel! Ich habe es erwämt, auf die Oberfläche der Torte geleert - und nicht nicht mal ordentlich verstrichen, da ist das Zeug schon wieder so fest geworden, dass sich jeder Strich eingebrannt hat. Na toll. Auch mit dem zweiten Becher Glasur ist es sich nur um ein Haar ausgegangen, dass ich die Oberfläche erstens ganz bedecken konnte und zweitens ohne gröbere Glasurschäden. Nicht mal der Haarfön, mein ansonstiger Küchenhelfer in der Not, konnte hier noch etwas retten.
Fünfter Akt: Die Glasur Teil II
Wie schon erwähnt, ist meine Punschtorte nicht rundum rosa, sondern seitlich mit Schokolade glasiert. Ich habe also Kochschokolade geschmolzen, mit Butter glasierfähig gemacht, und diese Glasur mit Pinsel auf die Seitenränder meiner Torte gestrichen, immer ganz vorsichtig, schließlich muss der Übergang Punschglasur zu Schokoglasur halbwegs regelmäßig sein.
Dann kam die beinahe fertige Torte wieder in die Kälte.
Sechster Akt: Fertig und Halleluja!
Mit Staubzucker und Wasser eine schöne Zuckerglasur anrühren, in einen Spritzbeutel füllen und in anmutigen Buchstaben beliebige freundschaftliche Worte (oder saftige Flüche, je nach Gelungenheit und Ziel der Torte), zarte Muster am Rand (um Glasurübergangs-Tragödien zu vertuschen) und liebliche Muster spritzen. Bei den lieblichen Mustern, kleiner Tipp am Rande: Bei Herzen vorsichtig sein, mein 3-fach-Herz wird grne mit einem Herz mit schiefen Flügeln verwechselt.
Dann noch eventuell mit gekauften Marzipanblüten dekorieren.
Für die, die hier gerne noch Akt Nummer 7, "Die Marzipanblüten-Herstellung", gelesen hätten: Träumt weiter!
Mittwoch, 5. November 2008
Torten zur Promotion
Meine allerliebste Beatrice wurde vor einiger Zeit gezwungen, endlich ihre Promotionsfeier zu veranstalten. Und dieser Tag fiel auf den 1. November. (Mag ja blasphemisch sein, aber wen stört's!). Weil sie gerade ein ganz armes Schwein ist (ich sage nur Turnus auf der dritten Internen), habe ich angekündigt, für die Nachspeisen zu sorgen. Kurz und gut: Ich habe 3 Kuchen geplant.
Der erste: BROWNIES MIT KIRSCHEN
Und ich denke nicht daran, dieses geniale Rezept hier wieder mal niederzuschreiben, ich habs ja schon längst gemacht, der interessierte Leser möge sich durch den Blog bequemen (und die Labels ausnützen, dann findet man alles schnell).
Der zweite: AMEISENGUGELHUPF
Wer an dieser Stelle hysterisch zu schreien beginnt: "Nicht schon wieder ein Gugelhupf, AAAAAAAAAAAAAA", der soll eben nicht weiterlesen. Ich bin Master of Gugelhupf, so ist es eben.
Diesmal ist es nicht mal ein Öl-Gugelhupf, wie genial ist denn das!
An dieser Stelle wiedermal: Dank sei Plachutta "Die gute Küche" in Ewigkeit, Amen.
300g Butter mit 150g Staubzucker, 3 Eiern und 4 Eidottern schaumig rühren (und ich meine SCHAUMIG). Schale einer Zitrone (und ich meine SCHALE, kein Saft oder sonstein mieser ERsatz), massig Rum und Vanillezucker (Vanilleeeeeee, kein Vanilliiiiin) unterrühren. Schokolade (Wieviel? VIEL) klein hacken und unterheben.
4 Eiklar mit 150g Kristallzucker steif schlagen. Auf die Masse gleiten lassen, darauf 240g Mehl geben, alles vorsichtig unterheben. In eine gebutterte und bemehlte Gugelhupfform geben. Bei 180° backen bis er durch ist (Stäbchenprobe). Sollte er zu dunkel sein, bevor er fertig ist, rechtzeitig mit Alufolie abdecken.
Für die Fleißigen und Begabten: Den erkalteten Gugelhupf aprikotieren und mit Schokolade glasieren. (Ich kanns nicht. Meine Glasuren schauen aus wie Sau.)
Für die, die nicht glasieren können/wollen, aber trotzdem MEHR wollen: Zitronenglasur aus Staubzucker und Zitronensaft herstellen und unregelmäßig drüberrinnen lassen.
Für die ganz Faulen: Mit Staubzucker überpudern.
Der dritte: Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln
Hat mir wiedermal einen ganzen Korb voll Komplimente eingebracht. Wirklich ein genialer, leckerer Kuchen. Auch für Nicht-Obstkuchen-Fans (wie mich) eine Gute Sache, auch wenn keine Schoki drin ist!
Zuerst die Streusel: 200g Mehl, Zimt (nach Geschmack), 150g Zucker und 150g kalte (!) Butterflocken in eine Schüssel geben und mit den Händen durchreiben, bis es Streusel sind. Dann ab in den Kühlschrank bevor das ganze zu einem Teig zusammenrinnt.
2kg Äpfel entkernen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Damit sie nicht braun werden, Zitronensaft einmengen (und zum besseren Geschmack: Rum).
250g Butter mit 250g Staubzucker und 5 ganzen Eiern schaumig rühren. Schale einer Zitrone und Rum einrühren. 400g Mehl, 1 Backpulver unterheben, zusammen mit 120ml Milch. Rum schadet übrigens nie.
Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen, Äpfel darauf verteilen, zum Schluss die Streusel. Backen bei 180°C bis der Kuchen durch ist.
Alle drei waren eine Wucht und sind sehr gut angekommen. Allerdings war es dann so, dass ich der erste Gast war (war noch zum Gemüseschneiden eingeteilt) mit meinen drei Kuchen. Danach kam Gerlinde (Bea's Mama) mit drei weiteren Kuchen (einem Hawaii-Blechkuchen, einem Nutella-Blechkuchen und einem Apfel-Kranzkuchen). Anschließend kam die Oma mit einem Korb frischer, hausgemachter Bauernkrapfen. Und zum Schluss die Tante mit einem Teller Kuchen.
Wir waren sozusagen überbelegt.
Absoluter Klassiker: Die superschlanke und zarte Bea ladet sich einen Teller voll mit einem Stück von jedem einzelnen Kuchen (aufgrund ihrer Meinung, sie müsste alle kosten, da alle ihr geschenkt worden sind). Nach 4 Stück hat sie aufgegeben, die grüne Farbe im Gesicht war unverkennbar. Es waren aber MEINE Kuchen, die sie gegessen hat, weils halt einfach die Besten sind :D.
Der erste: BROWNIES MIT KIRSCHEN
Und ich denke nicht daran, dieses geniale Rezept hier wieder mal niederzuschreiben, ich habs ja schon längst gemacht, der interessierte Leser möge sich durch den Blog bequemen (und die Labels ausnützen, dann findet man alles schnell).
Der zweite: AMEISENGUGELHUPF
Wer an dieser Stelle hysterisch zu schreien beginnt: "Nicht schon wieder ein Gugelhupf, AAAAAAAAAAAAAA", der soll eben nicht weiterlesen. Ich bin Master of Gugelhupf, so ist es eben.
Diesmal ist es nicht mal ein Öl-Gugelhupf, wie genial ist denn das!
An dieser Stelle wiedermal: Dank sei Plachutta "Die gute Küche" in Ewigkeit, Amen.
300g Butter mit 150g Staubzucker, 3 Eiern und 4 Eidottern schaumig rühren (und ich meine SCHAUMIG). Schale einer Zitrone (und ich meine SCHALE, kein Saft oder sonstein mieser ERsatz), massig Rum und Vanillezucker (Vanilleeeeeee, kein Vanilliiiiin) unterrühren. Schokolade (Wieviel? VIEL) klein hacken und unterheben.
4 Eiklar mit 150g Kristallzucker steif schlagen. Auf die Masse gleiten lassen, darauf 240g Mehl geben, alles vorsichtig unterheben. In eine gebutterte und bemehlte Gugelhupfform geben. Bei 180° backen bis er durch ist (Stäbchenprobe). Sollte er zu dunkel sein, bevor er fertig ist, rechtzeitig mit Alufolie abdecken.
Für die Fleißigen und Begabten: Den erkalteten Gugelhupf aprikotieren und mit Schokolade glasieren. (Ich kanns nicht. Meine Glasuren schauen aus wie Sau.)
Für die, die nicht glasieren können/wollen, aber trotzdem MEHR wollen: Zitronenglasur aus Staubzucker und Zitronensaft herstellen und unregelmäßig drüberrinnen lassen.
Für die ganz Faulen: Mit Staubzucker überpudern.
Der dritte: Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln
Hat mir wiedermal einen ganzen Korb voll Komplimente eingebracht. Wirklich ein genialer, leckerer Kuchen. Auch für Nicht-Obstkuchen-Fans (wie mich) eine Gute Sache, auch wenn keine Schoki drin ist!
Zuerst die Streusel: 200g Mehl, Zimt (nach Geschmack), 150g Zucker und 150g kalte (!) Butterflocken in eine Schüssel geben und mit den Händen durchreiben, bis es Streusel sind. Dann ab in den Kühlschrank bevor das ganze zu einem Teig zusammenrinnt.
2kg Äpfel entkernen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Damit sie nicht braun werden, Zitronensaft einmengen (und zum besseren Geschmack: Rum).
250g Butter mit 250g Staubzucker und 5 ganzen Eiern schaumig rühren. Schale einer Zitrone und Rum einrühren. 400g Mehl, 1 Backpulver unterheben, zusammen mit 120ml Milch. Rum schadet übrigens nie.
Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen, Äpfel darauf verteilen, zum Schluss die Streusel. Backen bei 180°C bis der Kuchen durch ist.
Alle drei waren eine Wucht und sind sehr gut angekommen. Allerdings war es dann so, dass ich der erste Gast war (war noch zum Gemüseschneiden eingeteilt) mit meinen drei Kuchen. Danach kam Gerlinde (Bea's Mama) mit drei weiteren Kuchen (einem Hawaii-Blechkuchen, einem Nutella-Blechkuchen und einem Apfel-Kranzkuchen). Anschließend kam die Oma mit einem Korb frischer, hausgemachter Bauernkrapfen. Und zum Schluss die Tante mit einem Teller Kuchen.
Wir waren sozusagen überbelegt.
Absoluter Klassiker: Die superschlanke und zarte Bea ladet sich einen Teller voll mit einem Stück von jedem einzelnen Kuchen (aufgrund ihrer Meinung, sie müsste alle kosten, da alle ihr geschenkt worden sind). Nach 4 Stück hat sie aufgegeben, die grüne Farbe im Gesicht war unverkennbar. Es waren aber MEINE Kuchen, die sie gegessen hat, weils halt einfach die Besten sind :D.
Dienstag, 9. September 2008
Rückkehr mit Zwetschken-Streusel-Kuchen
Lang, lang ist's her. Das wird sich jetzt wieder ändern, ich verspreche es! Die Herbst- und Weihnachtszeit ist die schönste, wenns ums Thema Kochen geht. Geplant ist schon im Oktober ein mehrgängiges Menü, auf das ihr euch freuen könnt!
Wie auch immer, letztens habe ich nach langer Zeit endlich wieder mal gebacken. Ohne Anlass, außer frische Zwetschken können als Anlass bezeichnet werden. Und weil es ganz ohne Herausforderung nicht geht, ist es ein Germteig, auf dem die Zwetschken ihre letzte Ruhe finden werden.
Ich habe ja noch nie einen sitzengebliebenen Germteig erlebt, aber ich glaube, das liegt auch daran, dass ein Germteig genauso ist wie ich:
1.) Wir müssen es beide immer schön warm haben.
2.) Wir müssen beide immer genug zu Essen haben.
3.) Wir müssen beide sehr liebevoll behandelt werden.
Grundregel: Liebe deinen Germteig!
ZWETSCHKEN-STREUSEL-KUCHEN
Für 1 Blech:
375g Weizenmehl
80g Zucker
100g Butter
1 Ei
150 ml Milch
2,5 Kilo Zwetschken
1 Vanillezucker
geriebene Zitronenschale
1 Würfel Germ
Für die Streusel:
150g Zucker
200g weiche Butter
150g Mehl
1 Vanillezucker
Zimt
Von der Milch etwas beiseite nehmen, auf maximal 40 Grad erwärmen und den Germ darin auflösen. Restliche Milch in einem Topg erwärmen und die Butter darin schmelzen. Alle Zutaten mit der Küchenmaschine etwa 5 Minuten kneten, bis ein nicht-klebender glatter Teig entsteht (falls zu patzig noch etwas Mehl dazu, falls zu trocken noch etwas Milch oder ein Ei dazu).
Im auf maximal 50° eingestellten Ofen bei offener Ofentür abgedeckt 20 Minuten gehen lassen.
Inzwischen alle Zutaten für die Streusel mit dem Handrührgerät zu Streuseln verarbeiten. Zwetschken waschen, halbieren und entkernen.
Wenn der Teig gegangen ist, auf einem gefetteten Blech ausrollen. Dachziegelartig mit den halbierten Zwetschken belegen. Mit den Streuseln bestreuen. Nochmals 15 bis 20 Minuten im Warmen gehen lassen, dann bei 180° (Umluft) ungefähr 25 bis 30 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind.
Nachdem daheim bei mir ja kaum mal einer wirklich Kuchen isst, haben sich meine Kollegen sehr darüber gefreut. :)
Wie auch immer, letztens habe ich nach langer Zeit endlich wieder mal gebacken. Ohne Anlass, außer frische Zwetschken können als Anlass bezeichnet werden. Und weil es ganz ohne Herausforderung nicht geht, ist es ein Germteig, auf dem die Zwetschken ihre letzte Ruhe finden werden.
Ich habe ja noch nie einen sitzengebliebenen Germteig erlebt, aber ich glaube, das liegt auch daran, dass ein Germteig genauso ist wie ich:
1.) Wir müssen es beide immer schön warm haben.
2.) Wir müssen beide immer genug zu Essen haben.
3.) Wir müssen beide sehr liebevoll behandelt werden.
Grundregel: Liebe deinen Germteig!
ZWETSCHKEN-STREUSEL-KUCHEN
Für 1 Blech:
375g Weizenmehl
80g Zucker
100g Butter
1 Ei
150 ml Milch
2,5 Kilo Zwetschken
1 Vanillezucker
geriebene Zitronenschale
1 Würfel Germ
Für die Streusel:
150g Zucker
200g weiche Butter
150g Mehl
1 Vanillezucker
Zimt
Von der Milch etwas beiseite nehmen, auf maximal 40 Grad erwärmen und den Germ darin auflösen. Restliche Milch in einem Topg erwärmen und die Butter darin schmelzen. Alle Zutaten mit der Küchenmaschine etwa 5 Minuten kneten, bis ein nicht-klebender glatter Teig entsteht (falls zu patzig noch etwas Mehl dazu, falls zu trocken noch etwas Milch oder ein Ei dazu).
Im auf maximal 50° eingestellten Ofen bei offener Ofentür abgedeckt 20 Minuten gehen lassen.
Inzwischen alle Zutaten für die Streusel mit dem Handrührgerät zu Streuseln verarbeiten. Zwetschken waschen, halbieren und entkernen.
Wenn der Teig gegangen ist, auf einem gefetteten Blech ausrollen. Dachziegelartig mit den halbierten Zwetschken belegen. Mit den Streuseln bestreuen. Nochmals 15 bis 20 Minuten im Warmen gehen lassen, dann bei 180° (Umluft) ungefähr 25 bis 30 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind.
Nachdem daheim bei mir ja kaum mal einer wirklich Kuchen isst, haben sich meine Kollegen sehr darüber gefreut. :)
Freitag, 11. Juli 2008
Gasteintrag: Leckerer Kuchen
Meiner Freundin Monika, einer ehemaligen Arbeitskollegin, gebührt der erste Fremdeintrag in meinen Koch-Blog. Da heute ihr letzte Arbeitstag ist und sie gestern Abschied mit Würstchen und Kuchen gefeiert hat, muss ich diesen Kuchen erwähnen. Und ihr werdet schon an seinem Namen merken, wieso ich das muss:
MILKA-KUCHEN
5 Eier
15 dag Zucker
20 dag Haselnüsse
2 Tafeln Milka-Vollmilchschokolade
2 Becher Schlagobers
4 Bananen
1 Packg. Sahnesteif
Dotter und Zucker schaumig rühren. Eier trennen, Eiklar zu Schnee schlagen, unter die Dottermasse heben. Haselnüssel vorsichtig unterrühren.
Bei 160°C 30 Minuten backen und auskühlen lassen.
Halbierte Bananen auf den Tortenboden geben. 2 Tafeln Schokolade schmelzen und mit 1/2 Becher Schlagobers vermischen. Auskühlen lassen bis die Schokomasse zähflüssig ist. Auf die Bananen leeren und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Restliches Schlagobers steif schlagen, auf dem Kuchen vertreilen und mit Schokoraspeln garnieren.
MILKA-KUCHEN
5 Eier
15 dag Zucker
20 dag Haselnüsse
2 Tafeln Milka-Vollmilchschokolade
2 Becher Schlagobers
4 Bananen
1 Packg. Sahnesteif
Dotter und Zucker schaumig rühren. Eier trennen, Eiklar zu Schnee schlagen, unter die Dottermasse heben. Haselnüssel vorsichtig unterrühren.
Bei 160°C 30 Minuten backen und auskühlen lassen.
Halbierte Bananen auf den Tortenboden geben. 2 Tafeln Schokolade schmelzen und mit 1/2 Becher Schlagobers vermischen. Auskühlen lassen bis die Schokomasse zähflüssig ist. Auf die Bananen leeren und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Restliches Schlagobers steif schlagen, auf dem Kuchen vertreilen und mit Schokoraspeln garnieren.
Dienstag, 8. Juli 2008
Süße Verwertung von Äpfeln
2 Kilogramm Äpfel im Kühlschrank und keine gute Verwendung dazu?
Dazu nicht jeder dazu geboren ist, soviele Äpfel zu verdrücken, muss man sie ja irgendwie verwerten. Eine leckere Möglichkeit ist z.B. Schweinefilet in Calvados, aber gestern habe ich die süße Variante gewählt und sie heute mit ins Büro gebracht.
Apfel-Blechkuchen
(Mengen sind für ein großes Backblech)
6 Eier
390 Gramm Zucker
1 Packg. Vanillezucker
200g Mehl
180g Speisestärke
1,5 Packg. Backpulver
150ml Milch
Geraspelte Schale einer Zitrone
Rum
Zimt
ca. 6 große Äpfel, säuerlich
Butter und Zucker schaumig schlagen, dann langsam und nacheinander Eier, Vanillezucker, Zitronenschale, Rum, Mehl, Stärke, Backpulver und Milch dazu. Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen, vorsichtig und gleichmäßig mit Zimt bestreuen. Die Äpfel schälen, mit Ausstecher entkernen und in Scheiben schneiden, den Teig gleichmäßig damit belegen.
Bei 180°C ca. 25 Minuten backen.
Dazu nicht jeder dazu geboren ist, soviele Äpfel zu verdrücken, muss man sie ja irgendwie verwerten. Eine leckere Möglichkeit ist z.B. Schweinefilet in Calvados, aber gestern habe ich die süße Variante gewählt und sie heute mit ins Büro gebracht.
Apfel-Blechkuchen
(Mengen sind für ein großes Backblech)
6 Eier
390 Gramm Zucker
1 Packg. Vanillezucker
200g Mehl
180g Speisestärke
1,5 Packg. Backpulver
150ml Milch
Geraspelte Schale einer Zitrone
Rum
Zimt
ca. 6 große Äpfel, säuerlich
Butter und Zucker schaumig schlagen, dann langsam und nacheinander Eier, Vanillezucker, Zitronenschale, Rum, Mehl, Stärke, Backpulver und Milch dazu. Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen, vorsichtig und gleichmäßig mit Zimt bestreuen. Die Äpfel schälen, mit Ausstecher entkernen und in Scheiben schneiden, den Teig gleichmäßig damit belegen.
Bei 180°C ca. 25 Minuten backen.
Dienstag, 29. April 2008
Für Bailey's-Fans
Mama: "Tini, dieses Wochenende sind wir alle daheim, du könntest doch was backen!"
Brav holt Tini das Kochbuch und blättert.
Auswahlverfahren:
1. Entscheidung: Torte oder Kuchen: Eindeutig Kuchen, weil ich konnte nur Samstag Mittag backen und am Samstag Nachmittag musst eich weg zum Mini Treffen.
2. Entscheidung: Normaler Kuchen oder Blechkuchen: Blechkuchen, weil besser zu teilen.
3. Entscheidung: Creme oder Nicht-Creme: Definitiv Nicht-Creme, hält nämlich länger.
Soviel zur Checkliste.
Eindeutig einschränkend kam hinzu, dass meine Mama schon seit längerem über den mangelnden Platz im Kühlschrank jammert, der von einer vollen Flasche Bailey's mitverursacht wird. Und nachdem keiner das Zeug trinkt (ich schon gar nicht nach einem denkwürdigen Rückwärtsessen zu Silvester 1998), muss es verbacken werden.
Bailey's-Kirschkuchen
5 ganze Eier
200g Staubzucker
1/4 Liter neutrales Pflanzenöl (Rapsöl o.ä.)
1/4 Liter Bailey's
120g Mehl
1 Backpulver
1 großes Glas Kirschen (abgetropft)
2 EL Kakaopulver
Butter und geriebene Nüsse für das Blech
Ganze Eier mit Staubzucker schaumig rühren. Langsam Öl und Bailey's dazugießen, Mehl mit Backpulver vermischen und unterheben. Ein Blech mit Butter ausreiben und mit den Nüssen ausstreuen. Dann 7/8 vom Teig darauf verstreichen. Den Teigrest mit Kakaopulver vermengen und mit den dunklen Teig diagonale Streifen in den hellen Teig ziehen. Dann auf den dunklen Streifen die Kirschen verteilen.
Bei 180°C ca. 25 Minuten backen.
Wer den Bailey's-Geschmack WIRKLICH gern hat, der sollte noch einen Schuss Rum dazugeben, das verstärkt nochmals den Bailey's Geschmack.
Vorsicht: Zuviel Mehl macht den Kuchen schnell trocken, aber haltbar.
Habe ich ausprobiert, indem ich ihn mitgebracht habe für Herbert nach Bern. Trocken - aber haltbar :)
Brav holt Tini das Kochbuch und blättert.
Auswahlverfahren:
1. Entscheidung: Torte oder Kuchen: Eindeutig Kuchen, weil ich konnte nur Samstag Mittag backen und am Samstag Nachmittag musst eich weg zum Mini Treffen.
2. Entscheidung: Normaler Kuchen oder Blechkuchen: Blechkuchen, weil besser zu teilen.
3. Entscheidung: Creme oder Nicht-Creme: Definitiv Nicht-Creme, hält nämlich länger.
Soviel zur Checkliste.
Eindeutig einschränkend kam hinzu, dass meine Mama schon seit längerem über den mangelnden Platz im Kühlschrank jammert, der von einer vollen Flasche Bailey's mitverursacht wird. Und nachdem keiner das Zeug trinkt (ich schon gar nicht nach einem denkwürdigen Rückwärtsessen zu Silvester 1998), muss es verbacken werden.
Bailey's-Kirschkuchen
5 ganze Eier
200g Staubzucker
1/4 Liter neutrales Pflanzenöl (Rapsöl o.ä.)
1/4 Liter Bailey's
120g Mehl
1 Backpulver
1 großes Glas Kirschen (abgetropft)
2 EL Kakaopulver
Butter und geriebene Nüsse für das Blech
Ganze Eier mit Staubzucker schaumig rühren. Langsam Öl und Bailey's dazugießen, Mehl mit Backpulver vermischen und unterheben. Ein Blech mit Butter ausreiben und mit den Nüssen ausstreuen. Dann 7/8 vom Teig darauf verstreichen. Den Teigrest mit Kakaopulver vermengen und mit den dunklen Teig diagonale Streifen in den hellen Teig ziehen. Dann auf den dunklen Streifen die Kirschen verteilen.
Bei 180°C ca. 25 Minuten backen.
Wer den Bailey's-Geschmack WIRKLICH gern hat, der sollte noch einen Schuss Rum dazugeben, das verstärkt nochmals den Bailey's Geschmack.
Vorsicht: Zuviel Mehl macht den Kuchen schnell trocken, aber haltbar.
Habe ich ausprobiert, indem ich ihn mitgebracht habe für Herbert nach Bern. Trocken - aber haltbar :)
Donnerstag, 24. April 2008
Wiener Flair
Was ist wienerischer als die Sachertorte?
Und - eine weniger romantische Überlegung: Wenn am Donnerstag der Chef Geburtstag hat und ich am Mittwoch Abend keine Zeit zu backen habe - was kann ich am Dienstag Abend fabrizieren, was mindestens zwei Tage hält?
Antwort: Sachertorte. Ganz simpel. Ist wohl auch eine der wenigen Torten, die sich problemlos einfrieren lassen (nur so als Tipp am Rande).
Wie gesagt, heute ist der Geburtstag von unserem Chef, so haben wir als Team (8 Mädels) uns etwas einfallen lassen. Nach mehreren guten Ideen, die aus Zeitgründen nichts geworden sind, haben wir ein Gruppenfoto gemacht. Eine Kollegin aus der Grafik hat uns in einen roten Kreis platziert, uns mit einem Photoshop-Malfilter und Zwergenhauben versehen, und schon war die Vorlage fertig, die wir auf eine Marzipanscheibe drucken haben lassen.
Sachertorte
250g weiche Butter
120g Staubzucker
120g Kristallzucker
12 Eier, getrennt
Rum
180g Semmelbrösel
250g Haushaltsschokolade
passierte Marillenmarmelade
Guss:
100ml Wasser
300g Haushaltsschokolade
300g Staubzucker
Für die Torte Butter mit Staubzucker gut schaumig rühren. Ein Eidotter nach dem anderen dazugeben, mit Rum abschmecken. Eiklar mit Kristallzucker steif schlagen, unter den Eiabtrieb mengen. Semmelbrösel vorsichtig unterheben.
Springform buttern und mehlen, Teig einfüllen, bei 180° ca. 1h backen (wenn die Oberfläche zu dunkel wird, einfach mit Alufolie abdecken).
Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen.
Marmelade (ca. ¾ Glas) mit Rum erwärmen. Torte in der Hälfte durchnschneiden, mit Marmelade bestreichen, wieder zusammensetzen. Danach rundherum gleichmäßig mit Marmelade einstreichen. Trocknen lasen (am besten über Nacht).
Für den Guss:
Wasser, Staubzucker und Schokolade aufkochen lassen, wenn die Mischung kocht vom Herd nehmen und tablieren (Topf in eiskaltes Wasser stellen, Guss so lange am Rand reiben, bis die Masse zähflüssig ist). Kuchen damit überziehen.
Ganz ehrlich: Mein Guss war eine Schande, aber das kommt eben von der Ungeduld. Deshalb: Immer einen Tag zusätzlich einplanen, der Sachertorte ist das sowieso wurscht. Und wenn man die Glasur aufträgt, wenn die Marmelade noch nicht trocken ist, dann kommt eben eine so hässliche Oberfläche zusammen, wie ich das geschafft habe. Zum Glück hat die Marzipanscheibe alles wieder gutgemacht, und die Kerzerl und der Sekt dazu tun sowieso ihr übriges.
Anbei übrigens noch ein Foto von der gelungenen Sachertorte meiner Freundin Angelika :)
Montag, 21. April 2008
Kür der Lieblings-Blogleser
Dieser Blogeintrag ist ausdrücklich zwei Mädels gewidmet, und zwar Tamara und Liesi!
Euch zwei gebührt mein herzlicher Dank, ihr zwei seid nämlich die berühmten zwei Herrschaften „Arsch und Friedrich“, für die ich hier schreibe, jetzt habe ich es herausgefunden!
Tamara, die ihren Unmut über meine längere Blogabsenz schriftlich per Kommentar festgehalten hat, und Liesi, die mich jedes Mal in der Tanzschule daran erinnert, dass ich doch bitte wieder mal einen faulen Hintern in Bewegung setzen solle (nicht wörtlich, aber dem Sinn nach), werden hiermit zu den offiziellen Lieblings-Blog-Lesern erklärt!
Demnächst folgt eine richtig leckere Sachertorte, um allerdings die Wartezeit zu überbrücken, stelle ich hier meinen Lieblings-Ruckzuck-Megalecker-Schokokuchen vor.
Schneller Schokokuchen (Brownies)
250g Butter oder Margarine
1 Tasse Zucker
250g Kochschokolade
½ - 1 Tasse Mehl (mehr Alkohol = mehr flüssig = mehr Mehl)
Alkohol (einfach mehr), am besten Rum
4 Eier
nach Belieben Kirschen (gut abgetropft) aus dem Glas
Mandelsplitter
Ofen auf 170° vorheizen. Butter und Zucker schaumig rühren, ein Ei nach dem anderen unterrühren, Schokolade schmelzen und unterrühren. Rum und Mehl dazu, auf ein Backblech streichen, nach Belieben Kirschen darauf verteilen und eindrücken, Mandelsplitter darüberstreuen.
Ca. 10 Minuten backen. Vorsicht: Soll innen feucht bleiben, sonst werden sie trocken. Gut zu schätzen: Sobald die Oberfläche Sprünge kriegt ist der Kuchen fertig.
(Liesi, du hast ihn bei der Carrera-Session schon mal gekostet ☺)
Euch zwei gebührt mein herzlicher Dank, ihr zwei seid nämlich die berühmten zwei Herrschaften „Arsch und Friedrich“, für die ich hier schreibe, jetzt habe ich es herausgefunden!Tamara, die ihren Unmut über meine längere Blogabsenz schriftlich per Kommentar festgehalten hat, und Liesi, die mich jedes Mal in der Tanzschule daran erinnert, dass ich doch bitte wieder mal einen faulen Hintern in Bewegung setzen solle (nicht wörtlich, aber dem Sinn nach), werden hiermit zu den offiziellen Lieblings-Blog-Lesern erklärt!
Demnächst folgt eine richtig leckere Sachertorte, um allerdings die Wartezeit zu überbrücken, stelle ich hier meinen Lieblings-Ruckzuck-Megalecker-Schokokuchen vor.
Schneller Schokokuchen (Brownies)
250g Butter oder Margarine
1 Tasse Zucker
250g Kochschokolade
½ - 1 Tasse Mehl (mehr Alkohol = mehr flüssig = mehr Mehl)
Alkohol (einfach mehr), am besten Rum
4 Eier
nach Belieben Kirschen (gut abgetropft) aus dem Glas
Mandelsplitter
Ofen auf 170° vorheizen. Butter und Zucker schaumig rühren, ein Ei nach dem anderen unterrühren, Schokolade schmelzen und unterrühren. Rum und Mehl dazu, auf ein Backblech streichen, nach Belieben Kirschen darauf verteilen und eindrücken, Mandelsplitter darüberstreuen.
Ca. 10 Minuten backen. Vorsicht: Soll innen feucht bleiben, sonst werden sie trocken. Gut zu schätzen: Sobald die Oberfläche Sprünge kriegt ist der Kuchen fertig.
(Liesi, du hast ihn bei der Carrera-Session schon mal gekostet ☺)
Montag, 3. März 2008
Wochenend-Treatment mit Birnen
Folgende Frage drängt sich auf: Ist Tini gerade am Obst-Trip? Birnen? Nachdem wir letzte Woche schon Äpfel hatten? Ist es nicht langsam genug mit Vitaminen im Kuchen?
Antwort: Nein, ist es nicht.
Begründung: ich will backen. Möglichst viel und möglichst andauernd. Das muss aber auch jemand essen. Und die Haupt-Kuchenvertilger in meiner Familie, namentlich mein Vater und mein Bruder, stehen sich's eben mehr auf gefakte Vitamine im Kuchen als auf Schokolade hoch 3. Ich verstehe es nicht, aber es ist egal, denn Backen macht so und so Spaß.
Und nachdem die Äpfel aus Österreich bereits einen Platz in meinem Blog erobert haben, folgen hier natürlich die Birnen. Leider nicht aus Österreich. Denn der liebe Billa bei uns hier verkauft Birnen aus zwei Ländern: Südamerika und Italien. Bei Südamerika habe ich einen Atemzug ausgelassen (aus dem Schock heraus). Bei Italien habe ich gezögert. Denn: Was ist jetzt schlimmer für das Klima:
1.) Birnen aus Italien zu kaufen oder
2.) Mit dem Auto zum nächsten Supermarkt zu fahren und zu hoffen, dass es dort österreichische Birnen gibt?
Spezialisten bitte vor.
Wie auch immer, aus dieser Überlegung heraus (eigentlich aus reiner Faulheit) habe ich zu den Birnen aus Italien gegriffen. War auch eine gute Idee, denn die waren größer als die anderen, ergo leichter zu schälen.
Zuhause angekommen habe ich mich auf's Backen gestürzt:
Birnenkuchen mit Kakaostreuseln
Teig:
800g Birnen
120g Butter, geschmolzen
100g Joghurt
100ml Bailey's
180g Mehl
75g Stärkemehl
1 Packg. Backpulver
100g Zucker
1 Packg. Vanillezucker
Streusel:
100g Mehl
100g Zucker
30g Kakao
130g kalte Butter in kleinen Flöckchen
Step 1:
Backrohr vorheizen auf 180° O-/U-Hitze. Springform fetten und mehlen.
Birnen schälen, entkernen, achteln und in Zitronenwasser legen.
Step 2:
Für die Streusel die Zutaten vermengen und zwischen den Händen zu Streuseln verreiben. Kühl stellen.
Wichtig: Zu kalte Butterflocken lassen sich nicht gut verreiben. Zu warme Flöckchen werden Teig und keine Streusel.
Step 3:
Jetzt erst der Teig (damit das Mehl nicht so aufquillt).
Eier in der Küchenmaschine gut verrühren, Zucker dazu, gut schaumig rühren. Danach Joghurt, Butter und Bailey's einmischen.
Mehl mit Stärkemehl und Backpulver mischen, unterrühren.
Die Masse in die Springform füllen, die Birnenspalten darauf verteilen und die Streusel gleichmäßig über die Birnen streuen.
Im vorgeheizten Backrohr ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe zwischen den Birnen).
War wirklich sehr lecker, auch wenn ich die Birnen nicht gesessen habe (siehe Zahnprobleme im letzten Blogeintrag).
Und wenn die Birnen das nächste Mal aus Österreich kommen, dann ist das Ganze garantiert noch viel besser ;)
Antwort: Nein, ist es nicht.
Begründung: ich will backen. Möglichst viel und möglichst andauernd. Das muss aber auch jemand essen. Und die Haupt-Kuchenvertilger in meiner Familie, namentlich mein Vater und mein Bruder, stehen sich's eben mehr auf gefakte Vitamine im Kuchen als auf Schokolade hoch 3. Ich verstehe es nicht, aber es ist egal, denn Backen macht so und so Spaß.
Und nachdem die Äpfel aus Österreich bereits einen Platz in meinem Blog erobert haben, folgen hier natürlich die Birnen. Leider nicht aus Österreich. Denn der liebe Billa bei uns hier verkauft Birnen aus zwei Ländern: Südamerika und Italien. Bei Südamerika habe ich einen Atemzug ausgelassen (aus dem Schock heraus). Bei Italien habe ich gezögert. Denn: Was ist jetzt schlimmer für das Klima:
1.) Birnen aus Italien zu kaufen oder
2.) Mit dem Auto zum nächsten Supermarkt zu fahren und zu hoffen, dass es dort österreichische Birnen gibt?
Spezialisten bitte vor.
Wie auch immer, aus dieser Überlegung heraus (eigentlich aus reiner Faulheit) habe ich zu den Birnen aus Italien gegriffen. War auch eine gute Idee, denn die waren größer als die anderen, ergo leichter zu schälen.
Zuhause angekommen habe ich mich auf's Backen gestürzt:
Birnenkuchen mit Kakaostreuseln
Teig:
800g Birnen
120g Butter, geschmolzen
100g Joghurt
100ml Bailey's
180g Mehl
75g Stärkemehl
1 Packg. Backpulver
100g Zucker
1 Packg. Vanillezucker
Streusel:
100g Mehl
100g Zucker
30g Kakao
130g kalte Butter in kleinen Flöckchen
Step 1:
Backrohr vorheizen auf 180° O-/U-Hitze. Springform fetten und mehlen.
Birnen schälen, entkernen, achteln und in Zitronenwasser legen.
Step 2:
Für die Streusel die Zutaten vermengen und zwischen den Händen zu Streuseln verreiben. Kühl stellen.
Wichtig: Zu kalte Butterflocken lassen sich nicht gut verreiben. Zu warme Flöckchen werden Teig und keine Streusel.
Step 3:
Jetzt erst der Teig (damit das Mehl nicht so aufquillt).
Eier in der Küchenmaschine gut verrühren, Zucker dazu, gut schaumig rühren. Danach Joghurt, Butter und Bailey's einmischen.
Mehl mit Stärkemehl und Backpulver mischen, unterrühren.
Die Masse in die Springform füllen, die Birnenspalten darauf verteilen und die Streusel gleichmäßig über die Birnen streuen.
Im vorgeheizten Backrohr ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe zwischen den Birnen).
War wirklich sehr lecker, auch wenn ich die Birnen nicht gesessen habe (siehe Zahnprobleme im letzten Blogeintrag).
Und wenn die Birnen das nächste Mal aus Österreich kommen, dann ist das Ganze garantiert noch viel besser ;)
Montag, 25. Februar 2008
Wo ist der Apfel, suuuuch den Apfel...!
Alle reden von CO2-Problemen und zuviel CO2-Ausstoß und dem CO2-Rucksack von Lebensmitteln. Mich hat dieser Medienwahn auf jeden Fall schon soweit gebracht, dass ich jedesmal ein schlechtes Gewissen bekomme, wenn ich etwas Nicht-Europäisches (z.T. schon nicht-Österreichisches) in der Obst-/Gemüse-Abteilung einkaufe. Ich meine, alles hat natürlich seine Grenzen. Da die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass Bananen in Zukunft in der Toskana angebaut werden können, kommen die natürlich weiterhin aus Übersee. Dasselbe gilt für alle exotischen Früchte, wobei man natürlich Physalis oder Passionsfrüchte weniger häufig braucht als Bananen.
Ganz anders sieht es aus mit dem "üblichen" Zeug. Zwiebeln aus Neuseeland? Äh... hallooo? Auch Äpfel und Birnen brauche ich definitiv weder aus Portugal noch aus Süditalien.
Ok, diese Einleitung will dir, lieber Leser, eigentlich nur eines berichten: Ich wollte einen Kuchen backen und es sollte mit Zutaten sein, die "ganz österreichisch" sind. Und zur Zeit erhältlich aus Österreich (wie das ganze Jahr über): Äpfel.
Deshalb hier ein ganz österreichischer
Versunkener Apfelkuchen
ca. 1kg Äpfel, geschält und geviertelt, mit Zitronensaft beträufelt
125g weiche Butter
175g Zucker
1 Prise Salz
1 Pckg. Vanillezucker
4 Eier
200g Mehl
1 Pckg. Backpulver
Rum
150g Creme Fraiche
1 Pckg. Vanilepudding-Pulver
ev. etwas Zucker
ev. gehackte Nüsse
Eine Springform fetten und mehlen. Backrohr auf 175° vorheizen (O-/U-Hitze).
Butter, Salz, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. 3 Eier nacheinander hinzu, schaumig rühren. Einen Apfel mit einer groben Reibe unter den Teig rühren. Mehl und Backpulver mischen und mit dem Rum unter den Teig heben. In die Springform füllen und glattstreichen. Ev. mit gehackten Nüssen bestreuuen. Die geviertelten Äpfel auf den Teig legen und leicht andrücken. Im Herd ca. 12 min vorbacken.
Creme Fraiche, das 4. Ei und Saucenpulver glattrühren, ev. etwas zuckern. Wenn die Sauce zu dick ist, mit etwas Rum verdünnen (oder Milch). Nach den 12 Minuten über die Äpfel gießen, den Kuchen ca. 30 Minuten fertigbacken.
Der Versunkene Apfelkuchen wird besser, wenn er über Nacht durchziehen kann!
Ganz anders sieht es aus mit dem "üblichen" Zeug. Zwiebeln aus Neuseeland? Äh... hallooo? Auch Äpfel und Birnen brauche ich definitiv weder aus Portugal noch aus Süditalien.
Ok, diese Einleitung will dir, lieber Leser, eigentlich nur eines berichten: Ich wollte einen Kuchen backen und es sollte mit Zutaten sein, die "ganz österreichisch" sind. Und zur Zeit erhältlich aus Österreich (wie das ganze Jahr über): Äpfel.
Deshalb hier ein ganz österreichischer
Versunkener Apfelkuchen
ca. 1kg Äpfel, geschält und geviertelt, mit Zitronensaft beträufelt
125g weiche Butter
175g Zucker
1 Prise Salz
1 Pckg. Vanillezucker
4 Eier
200g Mehl
1 Pckg. Backpulver
Rum
150g Creme Fraiche
1 Pckg. Vanilepudding-Pulver
ev. etwas Zucker
ev. gehackte Nüsse
Eine Springform fetten und mehlen. Backrohr auf 175° vorheizen (O-/U-Hitze).
Butter, Salz, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. 3 Eier nacheinander hinzu, schaumig rühren. Einen Apfel mit einer groben Reibe unter den Teig rühren. Mehl und Backpulver mischen und mit dem Rum unter den Teig heben. In die Springform füllen und glattstreichen. Ev. mit gehackten Nüssen bestreuuen. Die geviertelten Äpfel auf den Teig legen und leicht andrücken. Im Herd ca. 12 min vorbacken.
Creme Fraiche, das 4. Ei und Saucenpulver glattrühren, ev. etwas zuckern. Wenn die Sauce zu dick ist, mit etwas Rum verdünnen (oder Milch). Nach den 12 Minuten über die Äpfel gießen, den Kuchen ca. 30 Minuten fertigbacken.
Der Versunkene Apfelkuchen wird besser, wenn er über Nacht durchziehen kann!
Dienstag, 12. Februar 2008
Wie man einen normalen Sonntag mit einem 4-Gang-Menü in einen feudalen Sonntag verwandelt
Liebe Leser (oder auch Nicht-Leser, manchmal denke ich, ich schreibe hier für Arsch & Friedrich, aber das sind ja immerhin auch schon Zwei, also mach ich weiter)!
Vorab: Kommentare sind nichts Böses, sondern erwünscht. Besonders, wenn wer was nachgekocht hat. Was ja scheinbar net passiert. Ich werd mal eine Rubrik "Dodlküche" einführen, dann gibts auch keine Ausrede mehr (gell Axel).
Nun zum Wochenende.
Reichlich unspektakulär. Theoretisch das erste Wochenende in der Fastenzeit. Das folgende Menü ist vollkommen fastentauglich! Ok, die Nachspeise. Aber in der Fastenzeit geht's ja theoretisch ums Fleisch!
(Zugegeben, die Fastenzeit ist mir recht wurscht. Wollte sogar gerade schreiben, dass Fastende diesen Blogeintrag nicht lesen sollen, weil das Menü nicht fastentauglich ist - da ist mir aufgefallen, dass es völlig fleischlos ist!).
Das wunderbare an diesem Menü ist: Es klingt edel, feudal, geschmacksreich und teuer. Ich will nicht sagen, dass es das nicht ist. Gute Zutaten kosten eben was, und man braucht vor allem von einer Zutat viel: ZEIT.
Man rechne 2 Stunden am Vortag zur Vorbereitung und nochmal 3 Stunden vor dem Essen.
Nun, ich lasse mal die Menüfolge heraus:
SUPPE Pfeffrige Paprikasuppe mit Ziegenkäse-Croutons
VORSPEISE Räuchermakrelenmousse im Strudelteig-Schälchen
HAUPTSPEISE Hausgemachte Kartoffel-Gnocci in Gorgonzola-Weißwein-Sauce
NACHSPEISE Tarte Tatin aux Figues mit hausgemachtem Vanilleeis
*Rhetorische Pause*
Traumhaft oder? :)
Wie auch immer, los geht's:
Pfeffrige Paprikasuppe mit Ziegenkäse-Croutons
4 bis 5 kleingeschnittene rote Paprika mit 2 kleingeschnittenen Zwiebeln in Olivenöl etwa 10 Minuten dünsten. Mit 900ml Hühner- oder Gemüsebrühe aufgießen, 400g Dosentomaten (in Stücken) dazu und etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Mit dem Stabmixer pürieren. Würzen mit: Salz (vorsichtig), Pfeffer, Cayennepfeffer und Harissa (Chili-Paste).
Am besten schon am Vortag zubereiten, jede Suppe wird über Nacht besser!
Noch etwas: Diese Suppe ist, bis auf das bissl Olivenöl, absolut fettfrei und praktisch ohne Kalorien! Und trotzdem verdammt lecker (Zitat Bruder: "Das ist die beste Suppe, die ich je gegessen habe!")
Für die Croutons kleine Baguettescheiben im Ofen antoasten, umdrehen, mit Ziegenkäsescheiben belegen und nochmals überbacken. Je ein Crouton in jede Suppenschüssel geben (irekt vor dem Servieren, saugt sich schnell mit Suppe voll). Ziegenkäse ist ein idealer Begleiter zu dieser Suppe. Wer ihn nicht mag, kann auch einen kräftigen Weichkäse nehmen.
Räuchermakrelenmousse im Strudelteig-Schälchen
Ebenfalls am Vortag zubereiten, es wird zu stressig vor dem Essen, und das Mousse kann ruhig im Kühlschrank für ein paar Tage stehen!
350 - 400g Räuchermakrelenfilets (oder Räucherforelle) entgräten und pürieren. 300ml Schlagobers schlagen und unter das Mousse heben. Würzen mit viel Pfeffer und viel Kren (Meerettich, auch eingelegt).
Für die Strudelteig-Täschen Strudelteig (TK) in Quadrate schneiden und in ein Muffinblech oder in Ringförmchen drücken und golden backen. Vorsichtig herausnehmen, sie brechen leicht. Über Nacht trocken lagern, damit sie keine Feuchtigkeit anziehen und letschert werden.
Mousse erst direkt vor dem Servieren in die Strudelteig-Schälchen füllen und mit frischem Baguette oder warmem Toast servieren.
Hausgemachte Kartoffel-Gnocci in Gorgonzola-Weißwein-Sauce
1 - 1,5kg Kartoffeln (mehlig) kochen, schälen und stampfen. Salz und Pfeffer dazu und mit einem Ei und Mehl nach Bedarf in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Eine Stunde rasten lassen. Dann aus dem Teig 1,5cm dicke Rollen formen und ca. 3cm lange Stücke abschneiden. Mit einer Gabel ein Rillenmuster in die Oberfläche drücken. Reichlich Salzwasser aufstellen, die Gnocci ins kochende Wasser geben (nicht zu viele auf einmal und nach dem Hineingeben umrühren, damit sie nicht zusammenkleben oder am Topf haften). Wenn sie aufsteigen sind sie fertig - abschöpfen und kalt abspritzen.
Für die Sauce 200g Gorgonzola in 250ml Schlagobers schmelzen (gut umrühren, brennt leicht an). Würzen mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Mit Weißwein ablöschen und wieder einkochen lassen. Gnocci darin schwenken und servieren.
Gute Tipps:
1.) Die Teiglinge lassen sich auf einem Tablett wunderbar einzeln einfrieren. Bei Bedarf können Sie aufgetaut und gekocht werden.
2.) Wenn kein Gorgonzola da ist, dann auf jeden Fall einen anderen würzigen (!) Schimmelkäse verwenden. Dolce Latte oder ähnliche Blauschimmelkäse sind zu mild für die Sauce.
Tarte Tatin aux Figues mit hausgemachtem Vanilleeis
Immer mein Lieblingsthema. Diesmal habe ich zum ersten Mal eine Tarte Tatin versucht, also eine französische Tarte, die gestürzt wird.
12 frische, reife Feigen vierteln. 100g Butter in einem Topf schmelzen, den Zucker darin karamellisieren lassen und die Feigen vorsichtig einrühren. Eine Tarteform ausfetten und die Feigen so darin verteilen, dass der Rand frei bleibt. 2 (TK-)Blätterteige auftauen. 100g geriebene Zartbitter-Schokolade und einen TL Würzmischung aus Zimt, Muskat, Piment und geriebenen Nelken
mischen. Mischung auf einem Blätterteig verteilen, den zweiten Blätterteig darüberlegen und an den Rändern gut zusammendrücken. Teig vorsichtig auf die Feigen in der Tarteform legen und die Ränder gut nach unten drücken.
Im Rohr bei 180° Ober-/Unterhitze goldbraun backen (ca. 25 Minuten). Nach dem Fertigbacken stürzen.
Für das Vanilleeis:
http://www.chefkoch.de/rezepte/124801053525478/Vanilleeis.html
Wichtig: Am Vortag zubereiten. Wenn keine Eismaschine zur Verfügung steht, einfach in einer Kastenform einfrieren und vor dem Servieren etwa 10 bis 15 Minuten antauen lassen, sonst ist es zu hart.
Lasst es euch schmecken. Ich habe leider die Vorbereitungszeit vor dem eigentlich Essen unterschätzt und bin deshalb nicht mehr dazu gekommen, mich herzurichten, dementsprechend bin ich in Jogginghose, gemütlichem Pulli und Kochschürze beim Essen gesessen. In dem Fall egal, weils ja nur die Familie war. Wenn das Menü aber einem "höheren Zweck" dienen soll, dann würde ich diesmal früher anfangen!
Ebenfalls ein guter Tipp für alle, die in mehrgängigen Menüs noch nicht so versiert sind: Nicht die Portionen überschätzen! Jede für sich lieber so herrichten, dass sie zu klein wirkt! Denn 4 Gänge füllen, egal wie! Vor allem die Gnocci sind ein "Magenstopfer"! Und gerade ich ärgere mich dann, wenn mein eigentlicher Höhepunkt, die Nachspeise, nicht mehr geschätzt wird, weil jeder schon am Rande der Kotzschüssel hängt (mal ganz bildlich gesprochen).
Vorab: Kommentare sind nichts Böses, sondern erwünscht. Besonders, wenn wer was nachgekocht hat. Was ja scheinbar net passiert. Ich werd mal eine Rubrik "Dodlküche" einführen, dann gibts auch keine Ausrede mehr (gell Axel).
Nun zum Wochenende.
Reichlich unspektakulär. Theoretisch das erste Wochenende in der Fastenzeit. Das folgende Menü ist vollkommen fastentauglich! Ok, die Nachspeise. Aber in der Fastenzeit geht's ja theoretisch ums Fleisch!
(Zugegeben, die Fastenzeit ist mir recht wurscht. Wollte sogar gerade schreiben, dass Fastende diesen Blogeintrag nicht lesen sollen, weil das Menü nicht fastentauglich ist - da ist mir aufgefallen, dass es völlig fleischlos ist!).
Das wunderbare an diesem Menü ist: Es klingt edel, feudal, geschmacksreich und teuer. Ich will nicht sagen, dass es das nicht ist. Gute Zutaten kosten eben was, und man braucht vor allem von einer Zutat viel: ZEIT.
Man rechne 2 Stunden am Vortag zur Vorbereitung und nochmal 3 Stunden vor dem Essen.
Nun, ich lasse mal die Menüfolge heraus:
SUPPE Pfeffrige Paprikasuppe mit Ziegenkäse-Croutons
VORSPEISE Räuchermakrelenmousse im Strudelteig-Schälchen
HAUPTSPEISE Hausgemachte Kartoffel-Gnocci in Gorgonzola-Weißwein-Sauce
NACHSPEISE Tarte Tatin aux Figues mit hausgemachtem Vanilleeis
*Rhetorische Pause*
Traumhaft oder? :)
Wie auch immer, los geht's:
Pfeffrige Paprikasuppe mit Ziegenkäse-Croutons
4 bis 5 kleingeschnittene rote Paprika mit 2 kleingeschnittenen Zwiebeln in Olivenöl etwa 10 Minuten dünsten. Mit 900ml Hühner- oder Gemüsebrühe aufgießen, 400g Dosentomaten (in Stücken) dazu und etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Mit dem Stabmixer pürieren. Würzen mit: Salz (vorsichtig), Pfeffer, Cayennepfeffer und Harissa (Chili-Paste).
Am besten schon am Vortag zubereiten, jede Suppe wird über Nacht besser!
Noch etwas: Diese Suppe ist, bis auf das bissl Olivenöl, absolut fettfrei und praktisch ohne Kalorien! Und trotzdem verdammt lecker (Zitat Bruder: "Das ist die beste Suppe, die ich je gegessen habe!")
Für die Croutons kleine Baguettescheiben im Ofen antoasten, umdrehen, mit Ziegenkäsescheiben belegen und nochmals überbacken. Je ein Crouton in jede Suppenschüssel geben (irekt vor dem Servieren, saugt sich schnell mit Suppe voll). Ziegenkäse ist ein idealer Begleiter zu dieser Suppe. Wer ihn nicht mag, kann auch einen kräftigen Weichkäse nehmen.
Räuchermakrelenmousse im Strudelteig-Schälchen
Ebenfalls am Vortag zubereiten, es wird zu stressig vor dem Essen, und das Mousse kann ruhig im Kühlschrank für ein paar Tage stehen!
350 - 400g Räuchermakrelenfilets (oder Räucherforelle) entgräten und pürieren. 300ml Schlagobers schlagen und unter das Mousse heben. Würzen mit viel Pfeffer und viel Kren (Meerettich, auch eingelegt).
Für die Strudelteig-Täschen Strudelteig (TK) in Quadrate schneiden und in ein Muffinblech oder in Ringförmchen drücken und golden backen. Vorsichtig herausnehmen, sie brechen leicht. Über Nacht trocken lagern, damit sie keine Feuchtigkeit anziehen und letschert werden.
Mousse erst direkt vor dem Servieren in die Strudelteig-Schälchen füllen und mit frischem Baguette oder warmem Toast servieren.
Hausgemachte Kartoffel-Gnocci in Gorgonzola-Weißwein-Sauce
1 - 1,5kg Kartoffeln (mehlig) kochen, schälen und stampfen. Salz und Pfeffer dazu und mit einem Ei und Mehl nach Bedarf in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Eine Stunde rasten lassen. Dann aus dem Teig 1,5cm dicke Rollen formen und ca. 3cm lange Stücke abschneiden. Mit einer Gabel ein Rillenmuster in die Oberfläche drücken. Reichlich Salzwasser aufstellen, die Gnocci ins kochende Wasser geben (nicht zu viele auf einmal und nach dem Hineingeben umrühren, damit sie nicht zusammenkleben oder am Topf haften). Wenn sie aufsteigen sind sie fertig - abschöpfen und kalt abspritzen.
Für die Sauce 200g Gorgonzola in 250ml Schlagobers schmelzen (gut umrühren, brennt leicht an). Würzen mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Mit Weißwein ablöschen und wieder einkochen lassen. Gnocci darin schwenken und servieren.
Gute Tipps:
1.) Die Teiglinge lassen sich auf einem Tablett wunderbar einzeln einfrieren. Bei Bedarf können Sie aufgetaut und gekocht werden.
2.) Wenn kein Gorgonzola da ist, dann auf jeden Fall einen anderen würzigen (!) Schimmelkäse verwenden. Dolce Latte oder ähnliche Blauschimmelkäse sind zu mild für die Sauce.
Tarte Tatin aux Figues mit hausgemachtem Vanilleeis
Immer mein Lieblingsthema. Diesmal habe ich zum ersten Mal eine Tarte Tatin versucht, also eine französische Tarte, die gestürzt wird.
12 frische, reife Feigen vierteln. 100g Butter in einem Topf schmelzen, den Zucker darin karamellisieren lassen und die Feigen vorsichtig einrühren. Eine Tarteform ausfetten und die Feigen so darin verteilen, dass der Rand frei bleibt. 2 (TK-)Blätterteige auftauen. 100g geriebene Zartbitter-Schokolade und einen TL Würzmischung aus Zimt, Muskat, Piment und geriebenen Nelken
mischen. Mischung auf einem Blätterteig verteilen, den zweiten Blätterteig darüberlegen und an den Rändern gut zusammendrücken. Teig vorsichtig auf die Feigen in der Tarteform legen und die Ränder gut nach unten drücken.
Im Rohr bei 180° Ober-/Unterhitze goldbraun backen (ca. 25 Minuten). Nach dem Fertigbacken stürzen.
Für das Vanilleeis:
http://www.chefkoch.de/rezepte/124801053525478/Vanilleeis.html
Wichtig: Am Vortag zubereiten. Wenn keine Eismaschine zur Verfügung steht, einfach in einer Kastenform einfrieren und vor dem Servieren etwa 10 bis 15 Minuten antauen lassen, sonst ist es zu hart.
Lasst es euch schmecken. Ich habe leider die Vorbereitungszeit vor dem eigentlich Essen unterschätzt und bin deshalb nicht mehr dazu gekommen, mich herzurichten, dementsprechend bin ich in Jogginghose, gemütlichem Pulli und Kochschürze beim Essen gesessen. In dem Fall egal, weils ja nur die Familie war. Wenn das Menü aber einem "höheren Zweck" dienen soll, dann würde ich diesmal früher anfangen!
Ebenfalls ein guter Tipp für alle, die in mehrgängigen Menüs noch nicht so versiert sind: Nicht die Portionen überschätzen! Jede für sich lieber so herrichten, dass sie zu klein wirkt! Denn 4 Gänge füllen, egal wie! Vor allem die Gnocci sind ein "Magenstopfer"! Und gerade ich ärgere mich dann, wenn mein eigentlicher Höhepunkt, die Nachspeise, nicht mehr geschätzt wird, weil jeder schon am Rande der Kotzschüssel hängt (mal ganz bildlich gesprochen).
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Montag, 4. Februar 2008
Unkreativ, aber: Schon wieder ein Gugelhupf
Schon wieder ein Gugelhupf? Wirds net langsam fad? ... könnte man als treuer Leser dieses Blogs fragen.
Naja, Leute - ganz ehrlich, nur wer den letzten schon ausprobiert hat, darf nun sudern. Die anderen sollen mal beim "3 in 1" anfangen ;)
Und auch dieser hier ist wirklich genial. Eigentlich ist er mit Abstand der Beste.
Hier das Rezept (wie aus dem Kochbuch "Süßes aus dem Sacher" von Wagner und Fink): der Eierlikörgugelhupf.
4 Eier
1 Pckg. Vanillezucker
200 g Kristallzucker
250 ml Pflanzenöl
250 ml Eierlikör
125 g Mehl (glatt)
125 g Stärkemehl
1 Pckg. Backpulver
Eier, Kristallzucker und Vanillezucker schaumig rühren. Öl und Eierlikör langsam einfließen lassen. Mehl, Stärkemehl und Backpulver versieben und unter den Teig rühren. In eine gefettete und bemehlte Gugelhupfform füllen und bei 180°C ca. 45 - 60 min backen.
Soweit zum Rezept. Ich sag nur: Es ist wirklich gut, ABER: Mein Fehler bei Eierlikörkuchen war früher immer, den billigen Eierlikör zu kaufen ("zum Backen brauchts nicht der Teure sein). Ergebnis: Der Kuchen hat immer einen pelzigen Geschmack auf der Zunge hinterlassen. In letzter Zeit kaufe ich zum Backen nur den Verpoorten Eierlikör (schweineteuer, aber das einzig Wahre). Und damit wird das Gebäck superlecker!
Und natürlich, weil ich ein Rezept ja nicht so lassen kann, wie es war, hier meine Abwandlung zu einem Marmor-Eierlikörgugelhupf:
1.) Die abgeriebene Schale einer Orange unter den Teig rühren.
2.) ca. 1/4 des Teigs in eine separate Schüssel gießen und einige Löffel Kakaopulver einrühren (falls es zu dick wird, dann mit etwas Eierlikör wieder flüssiger machen).
3.) Zuerst den hellen Teig in die Form füllen, dann darauf den Kakaoteig und (wenn Marmoreffekt gewünscht wird) mit einer Gabel spiralförmig verrühren).
Und nun der Tipp für die Schokoladetiger unter meinen Lesern:
Statt Kakaopulver 1,5 Tafeln Lindt Zartbitter mit Orangenaroma schmelzen und unter 1/4 des Teiges rühren und mit Eierlikör wieder flüssiger machen.
Dieser Teig ist schwerer als der helle Teig und sinkt nach unten, deshalb am besten gleich zuerst in die Form füllen und den hellen Teig obenauf.
Abschließend: Gugelhupf mit Kakaopulver einsieben und mit Puderzucker finishen.
Naja, Leute - ganz ehrlich, nur wer den letzten schon ausprobiert hat, darf nun sudern. Die anderen sollen mal beim "3 in 1" anfangen ;)
Und auch dieser hier ist wirklich genial. Eigentlich ist er mit Abstand der Beste.
Hier das Rezept (wie aus dem Kochbuch "Süßes aus dem Sacher" von Wagner und Fink): der Eierlikörgugelhupf.
4 Eier
1 Pckg. Vanillezucker
200 g Kristallzucker
250 ml Pflanzenöl
250 ml Eierlikör
125 g Mehl (glatt)
125 g Stärkemehl
1 Pckg. Backpulver
Eier, Kristallzucker und Vanillezucker schaumig rühren. Öl und Eierlikör langsam einfließen lassen. Mehl, Stärkemehl und Backpulver versieben und unter den Teig rühren. In eine gefettete und bemehlte Gugelhupfform füllen und bei 180°C ca. 45 - 60 min backen.
Soweit zum Rezept. Ich sag nur: Es ist wirklich gut, ABER: Mein Fehler bei Eierlikörkuchen war früher immer, den billigen Eierlikör zu kaufen ("zum Backen brauchts nicht der Teure sein). Ergebnis: Der Kuchen hat immer einen pelzigen Geschmack auf der Zunge hinterlassen. In letzter Zeit kaufe ich zum Backen nur den Verpoorten Eierlikör (schweineteuer, aber das einzig Wahre). Und damit wird das Gebäck superlecker!
Und natürlich, weil ich ein Rezept ja nicht so lassen kann, wie es war, hier meine Abwandlung zu einem Marmor-Eierlikörgugelhupf:
1.) Die abgeriebene Schale einer Orange unter den Teig rühren.
2.) ca. 1/4 des Teigs in eine separate Schüssel gießen und einige Löffel Kakaopulver einrühren (falls es zu dick wird, dann mit etwas Eierlikör wieder flüssiger machen).
3.) Zuerst den hellen Teig in die Form füllen, dann darauf den Kakaoteig und (wenn Marmoreffekt gewünscht wird) mit einer Gabel spiralförmig verrühren).
Und nun der Tipp für die Schokoladetiger unter meinen Lesern:
Statt Kakaopulver 1,5 Tafeln Lindt Zartbitter mit Orangenaroma schmelzen und unter 1/4 des Teiges rühren und mit Eierlikör wieder flüssiger machen.
Dieser Teig ist schwerer als der helle Teig und sinkt nach unten, deshalb am besten gleich zuerst in die Form füllen und den hellen Teig obenauf.
Abschließend: Gugelhupf mit Kakaopulver einsieben und mit Puderzucker finishen.
Montag, 28. Jänner 2008
3 in 1 Gugelhupf
Schokolade, Nuss oder doch Vanille?
Wer mal vor dieser Entscheidung gestanden ist - dumme Sache. Jetzt geht alles auf einmal!
Mit dem 3 in 1 Eierlikör-Gugelhupf!
4 Eier
200 g Zucker
200 ml Pflanzenöl (Rapsöl o.ä.)
125 ml Eierlikör
150 g Mehl
1/2 Sackerl Backpulver
Schale von 1 Orange
4 EL Kakaopulver
Milch
60 g gemahlene Nüsse
Rum
1 Pckg. Vanillepudding-Pulver
Eierlikör
Gugelhupfform fetten und mehlen. Herd vorheizen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze.
Ganze Eier mit Zucker und Orangenschale schaumig rühren. Öl und Eierlikör langsam einlaufen lassen. Mehl mit Backpulver vermischen und einrühren. Den Teig dritteln.
1. Drittel verrühren mit Kakaopulver und etwas Milch. 2. Drittel verrühren mit Nüssen und Rum. 3. Drittel verrühren mit Vanillepudding-Pulver und Eierlikör.
Zuerst den Kakaoteig in die Form gießen. Dann möglichst in einem Strahl in der Mitte den Nussteig darauffließen lassen. Wiederrum mittig den Vanilleteig eingießen.
Im vorgeheizten Rohr ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe).
Form aus einer Höhe von ca. 10 cm 2 bis 3mal auf die Arbeitsplatte fallen lassen. (Löst den Kuchen von der Form). Stürzen, noch warm dick mit Staubzucker bestreuen und abkühlen lassen.
Ich kann mir auch gut eine Schokoglasur oder Orangenglasur dazu vorstellen!
Wurde heute in der Arbeit erprobt und hat Komplimente eingebracht!
Wer mal vor dieser Entscheidung gestanden ist - dumme Sache. Jetzt geht alles auf einmal!
Mit dem 3 in 1 Eierlikör-Gugelhupf!
4 Eier
200 g Zucker
200 ml Pflanzenöl (Rapsöl o.ä.)
125 ml Eierlikör
150 g Mehl
1/2 Sackerl Backpulver
Schale von 1 Orange
4 EL Kakaopulver
Milch
60 g gemahlene Nüsse
Rum
1 Pckg. Vanillepudding-Pulver
Eierlikör
Gugelhupfform fetten und mehlen. Herd vorheizen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze.
Ganze Eier mit Zucker und Orangenschale schaumig rühren. Öl und Eierlikör langsam einlaufen lassen. Mehl mit Backpulver vermischen und einrühren. Den Teig dritteln.
1. Drittel verrühren mit Kakaopulver und etwas Milch. 2. Drittel verrühren mit Nüssen und Rum. 3. Drittel verrühren mit Vanillepudding-Pulver und Eierlikör.
Zuerst den Kakaoteig in die Form gießen. Dann möglichst in einem Strahl in der Mitte den Nussteig darauffließen lassen. Wiederrum mittig den Vanilleteig eingießen.
Im vorgeheizten Rohr ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe).
Form aus einer Höhe von ca. 10 cm 2 bis 3mal auf die Arbeitsplatte fallen lassen. (Löst den Kuchen von der Form). Stürzen, noch warm dick mit Staubzucker bestreuen und abkühlen lassen.
Ich kann mir auch gut eine Schokoglasur oder Orangenglasur dazu vorstellen!
Wurde heute in der Arbeit erprobt und hat Komplimente eingebracht!
Samstag, 17. November 2007
Happy Birthday mit Tiramisu und New York Cheesecake
Dies ist ein Nachtrag für den 15.11. Leider ist es aus untenstehenden Gründen nicht gegangen, dass ich den Eintrag früher zu Papier (zu Bildschirm) bringe.
Der 15.11., auch bekannt als Herbert's 25. Geburtstag, war ein eher... zacher Tag. Nicht, weil die Arbeit viel gewesen wäre (was sie war), oder weil jeder Kunde im Job wieder mal alles gestern haben wollte (was zutrifft), sondern einfach, weil ich saumüde war.
Am 14., also am Vorabend, hatte ich ja Tanzstunden bis um 23 Uhr. Dann sind Herbert und ich (er schon "recht fröhlich" nach 4 Bier)in unser Stamm-After-Dance-Lokal "Weinzeit" gegangen. Tja, es hat nicht lange gedauert, da haben wir angefangen ein Punktesystem fürs Weinsaufen zu entwickeln:
Der Kellner bringt uns irgendeinen Wein von der Weinkarte, und wir müssen erraten, was für einer es ist. Das wird nach einem ausgeklügelten Punktesystem bewertet: Der, der als erster 10 Punkte hat, bekommt vom anderen ein Glas Wein spendiert. Der, der zuerst 100 Punkte hat, bekommt vom anderen ein mindestens 4-gängiges Menü an einer außergewöhnlichen Location serviert. Wobei ich ja persönlich zweiteres eher langweilig finde - ich würd das auch ohne Punkte jederzeit machen!!! :)
Wie auch immer, der langen Rede kurzer Sinn: Es wurde SEHR flüssig und SEHR spät, und ich musste trotzdem am 15. um 6:30 aufstehen. Ich war tot, leider war der Tag total stressig. Zu Mittag: Schnell nach Hause, Tiramisu nach meinem Spezialrezept machen, das ich leider nicht verraten kann. D.h. sollte jemals wer mein Über-Drüber-Tiramisu probieren wollen: Lieb sein und von mir einladen lassen.
Abends dann gab's auch keine Pause: Ich bin nach Hause und habe sofort einen New York Cheesecake gebacken für den 22. Geburtstag meines Bruders am 16.11.
Der ist aber kein Geheimrezept, sondern ein wirklich Gutes von Chefkoch:
http://www.chefkoch.de/rezepte/255841100875767/New-York-Cheesecake.html
Sehr einfach zu machen, nur vier Anmerkungen:
1. Spekulatius sind nur zu Weihnachten leicht zu bekommen. Deshalb von Leibniz die Vollkornkekse nehmen.
2. Der Cake geht im Ofen ganz wunderbar auf, fällt danach aber radikal zusammen. Das ist ok, das gehört so!
3. Ich empfehle stark, das ganze etwas zu verfeinern, z.B. mit abgeriebender Orangenschale und Grand Marnier oder abgeriebener Zitronenschale und etwas Rum.
4. Statt einer aufwendigen Erdbeersauce einfach TK-Himbeeren mit Joghurt und Grand Marnier oder Maraschino verrühren. Mein Tipp: Kein Zucker, der Kuchen ist heavy genug!
Für alle die, die mein Leiden an jedem Tag noch weiter verfolgen wollen: Es war dann eh gleich mal zu Ende. Denn nach Dr. House um 20:15 (absolutes MUSS) bin ich sofort schlafen gegangen. (Natürlich nicht, ohne mein nagelneues Pralinen-Buch noch zu lesen, demnächst gibt es hier also vermutlich neue Erkenntnisse von der Pralinen-Front).
Der 15.11., auch bekannt als Herbert's 25. Geburtstag, war ein eher... zacher Tag. Nicht, weil die Arbeit viel gewesen wäre (was sie war), oder weil jeder Kunde im Job wieder mal alles gestern haben wollte (was zutrifft), sondern einfach, weil ich saumüde war.
Am 14., also am Vorabend, hatte ich ja Tanzstunden bis um 23 Uhr. Dann sind Herbert und ich (er schon "recht fröhlich" nach 4 Bier)in unser Stamm-After-Dance-Lokal "Weinzeit" gegangen. Tja, es hat nicht lange gedauert, da haben wir angefangen ein Punktesystem fürs Weinsaufen zu entwickeln:
Der Kellner bringt uns irgendeinen Wein von der Weinkarte, und wir müssen erraten, was für einer es ist. Das wird nach einem ausgeklügelten Punktesystem bewertet: Der, der als erster 10 Punkte hat, bekommt vom anderen ein Glas Wein spendiert. Der, der zuerst 100 Punkte hat, bekommt vom anderen ein mindestens 4-gängiges Menü an einer außergewöhnlichen Location serviert. Wobei ich ja persönlich zweiteres eher langweilig finde - ich würd das auch ohne Punkte jederzeit machen!!! :)
Wie auch immer, der langen Rede kurzer Sinn: Es wurde SEHR flüssig und SEHR spät, und ich musste trotzdem am 15. um 6:30 aufstehen. Ich war tot, leider war der Tag total stressig. Zu Mittag: Schnell nach Hause, Tiramisu nach meinem Spezialrezept machen, das ich leider nicht verraten kann. D.h. sollte jemals wer mein Über-Drüber-Tiramisu probieren wollen: Lieb sein und von mir einladen lassen.
Abends dann gab's auch keine Pause: Ich bin nach Hause und habe sofort einen New York Cheesecake gebacken für den 22. Geburtstag meines Bruders am 16.11.
Der ist aber kein Geheimrezept, sondern ein wirklich Gutes von Chefkoch:
http://www.chefkoch.de/rezepte/255841100875767/New-York-Cheesecake.html
Sehr einfach zu machen, nur vier Anmerkungen:
1. Spekulatius sind nur zu Weihnachten leicht zu bekommen. Deshalb von Leibniz die Vollkornkekse nehmen.
2. Der Cake geht im Ofen ganz wunderbar auf, fällt danach aber radikal zusammen. Das ist ok, das gehört so!
3. Ich empfehle stark, das ganze etwas zu verfeinern, z.B. mit abgeriebender Orangenschale und Grand Marnier oder abgeriebener Zitronenschale und etwas Rum.
4. Statt einer aufwendigen Erdbeersauce einfach TK-Himbeeren mit Joghurt und Grand Marnier oder Maraschino verrühren. Mein Tipp: Kein Zucker, der Kuchen ist heavy genug!
Für alle die, die mein Leiden an jedem Tag noch weiter verfolgen wollen: Es war dann eh gleich mal zu Ende. Denn nach Dr. House um 20:15 (absolutes MUSS) bin ich sofort schlafen gegangen. (Natürlich nicht, ohne mein nagelneues Pralinen-Buch noch zu lesen, demnächst gibt es hier also vermutlich neue Erkenntnisse von der Pralinen-Front).
Sonntag, 28. Oktober 2007
Hausgemachte Pasta & Nusstorte
Nicht alle wissen das von mir, aber: Ich bin eine begeisterte Sammlerin sinnloser Haushaltsgeräte. Popcornmaker, Eismaschine, Donutmaker, Waffelmaker, Schokofondue und seit neuestem: eine Pastamaschine zum Herstellen von 7 verschiedenen Pastasorten.
Gekauft in der Metro letzte Woche. War so: Habe ich mir spontan eingebildet, bin hingefahren, und da gabs 3: Das Angebot um 15 Euro (leider ausverkauft), das Billigteil um 16 Euro und das Geilomanengerät um 75 Euro. Tja, der werte Leser darf raten, was ich mir gekauft habe.
Das musste natürlich gleich ausprobiert werden, dementsprechend stand am Samstags-Plan: PASTA MIT RUCOLA, PARMASCHINKEN UND MASCARPONE.
Gefunden auf chefkoch de: http://www.chefkoch.de/rezepte/223991092651104/Pasta-mit-Rucola-Mascarpone-und-Parmaschinken.html
Am Freitag noch habe ich den Nudelteig zubereitet. Ein Teig zum Verlieben, ist wunderbar geworden. Habe auch noch getrockneten Basilikum zugegeben, war wirklich toll zu machen.
Auch das Ausrollen zu Teifplatten hat noch gut funktioniert. Leider habe ich die aber dann zu dünn gemacht, dementsprechend haben sie sich im Tagliatelle-Aufsatz nicht mehr so gut schneiden lassen. War also mein Fehler, dass sie dann zum Teil nicht so geworden ist, wie ich wollte.
Auf jeden Fall wurden die Tagliatelle zum Trocknen auf Geschirrtücher gelegt und liegengelassen.
Am Samstag dann habe ich zuerst die Torte zubereitet, nach einem Rezept aus dem neuen Gusto:
Strudeltorte mit Schoko-Nussfüllung
80g gehackte Walnüsse, 100g geriebene Walnüsse, 30g brauner Zucker, 30g gehackte Bitterschokolade und 20g weiche Butter vermischen. Honig erwärmen. Eine Spring- oder Tarteform mit Butter ausstreichen. Ein Strudelblatt so falten, dass es in die Form passt, mit flüssiger Butter betreichen, ein zweites Strudelbaltt genauso falten, wieder mit Butter betreichen. Darauf die Hälfte der Nussfülle verteilen und mit Honig beträufeln. Wieder ein Strudelblatt darauf, zweiten Teil der Nussfülle darauf, wieder mit Honig beträufeln und das ganze mit einem 4. gefalteten Strudelblatt bedecken, mit Butter bepinseln. Das ganze bei 180° etwa 25 Minuten ins Rohr.
Dazu reiche man 1 Becher Crème Fraîche verrührt mit 1 EL Staubzucker und 40g geriebenen Nüssen und geachtelte Feigen.
Also gleich mal meine Abwandlung: MEHR Nüsse. Und 30g Schokolade? Geh bitte, da braucht man ja gar net anfangen. Also wie gesagt: Mehr Nüsse und mindestens 100g gehackte Schokolade, dann weiß der Esser zumindest, dass da Schokolade drin sein soll.
Pasta mit Parmaschinken, Rucola und Mascarpone
Zwiebeln schneiden, anbraten, Tomaten in Stücken mit Saft dazuleeren und einkochen lassen. Dann den Mascarpone dazu, verrühren und würzen. Den Parma bandnudelartig schneiden, den Rucola in mundgerechte Stücke zerschneiden. Die Pasta kochen, mit der Sauce vermischen und Rucola und Parma unterheben.
Dazu frisch geriebenen Parmesan (von etwas anderem als frisch geriebenem Parmesan spreche ich hier sowieso nicht, weil dieses fertige Plastik-Zeug braucht echt keiner).
Also ich muss zugeben, ich war jetzt nicht SO überwältigt. Aber alle anderen waren sehr begeistert, kann also sein, dass es nur meinen Geschmacksnerv nicht 100%ig getroffen hat. Auf jeden Fall vorsichtig essen, diese Mascarpone-Sauce hats in sich.
Die Torte war hervorragend, schmeckt annähernd wie Baklava, sehr lecker!
Nach Torte und Pasta brauchte ich auf jeden Fall dringend einen Spaziergang. Hat sich aber nicht wirklich ergeben, weil ein lieber Freund mit seinem Porsche bei mir war übers Wochenende - He, wer geht schon zu Fuß wenn er in einem GT3 mitfahren kann?! Ich auf jeden Fall nicht. Poah ich bin IMMER noch pappsatt...
Gekauft in der Metro letzte Woche. War so: Habe ich mir spontan eingebildet, bin hingefahren, und da gabs 3: Das Angebot um 15 Euro (leider ausverkauft), das Billigteil um 16 Euro und das Geilomanengerät um 75 Euro. Tja, der werte Leser darf raten, was ich mir gekauft habe.
Das musste natürlich gleich ausprobiert werden, dementsprechend stand am Samstags-Plan: PASTA MIT RUCOLA, PARMASCHINKEN UND MASCARPONE.
Gefunden auf chefkoch de: http://www.chefkoch.de/rezepte/223991092651104/Pasta-mit-Rucola-Mascarpone-und-Parmaschinken.html
Am Freitag noch habe ich den Nudelteig zubereitet. Ein Teig zum Verlieben, ist wunderbar geworden. Habe auch noch getrockneten Basilikum zugegeben, war wirklich toll zu machen.
Auch das Ausrollen zu Teifplatten hat noch gut funktioniert. Leider habe ich die aber dann zu dünn gemacht, dementsprechend haben sie sich im Tagliatelle-Aufsatz nicht mehr so gut schneiden lassen. War also mein Fehler, dass sie dann zum Teil nicht so geworden ist, wie ich wollte.
Auf jeden Fall wurden die Tagliatelle zum Trocknen auf Geschirrtücher gelegt und liegengelassen.
Am Samstag dann habe ich zuerst die Torte zubereitet, nach einem Rezept aus dem neuen Gusto:
Strudeltorte mit Schoko-Nussfüllung
80g gehackte Walnüsse, 100g geriebene Walnüsse, 30g brauner Zucker, 30g gehackte Bitterschokolade und 20g weiche Butter vermischen. Honig erwärmen. Eine Spring- oder Tarteform mit Butter ausstreichen. Ein Strudelblatt so falten, dass es in die Form passt, mit flüssiger Butter betreichen, ein zweites Strudelbaltt genauso falten, wieder mit Butter betreichen. Darauf die Hälfte der Nussfülle verteilen und mit Honig beträufeln. Wieder ein Strudelblatt darauf, zweiten Teil der Nussfülle darauf, wieder mit Honig beträufeln und das ganze mit einem 4. gefalteten Strudelblatt bedecken, mit Butter bepinseln. Das ganze bei 180° etwa 25 Minuten ins Rohr.
Dazu reiche man 1 Becher Crème Fraîche verrührt mit 1 EL Staubzucker und 40g geriebenen Nüssen und geachtelte Feigen.
Also gleich mal meine Abwandlung: MEHR Nüsse. Und 30g Schokolade? Geh bitte, da braucht man ja gar net anfangen. Also wie gesagt: Mehr Nüsse und mindestens 100g gehackte Schokolade, dann weiß der Esser zumindest, dass da Schokolade drin sein soll.
Pasta mit Parmaschinken, Rucola und Mascarpone
Zwiebeln schneiden, anbraten, Tomaten in Stücken mit Saft dazuleeren und einkochen lassen. Dann den Mascarpone dazu, verrühren und würzen. Den Parma bandnudelartig schneiden, den Rucola in mundgerechte Stücke zerschneiden. Die Pasta kochen, mit der Sauce vermischen und Rucola und Parma unterheben.
Dazu frisch geriebenen Parmesan (von etwas anderem als frisch geriebenem Parmesan spreche ich hier sowieso nicht, weil dieses fertige Plastik-Zeug braucht echt keiner).
Also ich muss zugeben, ich war jetzt nicht SO überwältigt. Aber alle anderen waren sehr begeistert, kann also sein, dass es nur meinen Geschmacksnerv nicht 100%ig getroffen hat. Auf jeden Fall vorsichtig essen, diese Mascarpone-Sauce hats in sich.
Die Torte war hervorragend, schmeckt annähernd wie Baklava, sehr lecker!
Nach Torte und Pasta brauchte ich auf jeden Fall dringend einen Spaziergang. Hat sich aber nicht wirklich ergeben, weil ein lieber Freund mit seinem Porsche bei mir war übers Wochenende - He, wer geht schon zu Fuß wenn er in einem GT3 mitfahren kann?! Ich auf jeden Fall nicht. Poah ich bin IMMER noch pappsatt...
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Desserts,
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