Sagen wir mal es kommen liebe Gäste am Freitag, und die Woche ist die Hölle. Jeder Abend verplant, der dazugehörige Tag gehört dem Job. Die Wohnung sieht aus wie London 1945 und die einzige Zeit, um nicht nur zusammenzuräumen und zu putzen, sondern auch zu dekorieren und zu kochen, ist Freitag Nachmittag.
Dann bleibt einem nur eine Möglichkeit: Lasst die Gäste selbst ihr Abendessen machen - und nichts einfacher als das mit einem Schweizer Käsefondue!
Das Käsefondue hat übrigens noch einen entscheidenen Vorteil, den ich am nächsten Morgen herausgefunden habe: Es ist eine enorm gute Unterlage für ebenso enorm viel Alkohol, der davor und danach fließt - dazu siehe das Glühwein-Rezept etwas weiter unten!
Schweizer Käsefondue
für 4 Personen
350 - 400 g Greyerzer (Gruyère)
350 - 400 g Emmentaler
1 Stamperl Kirschschnaps
1 Knoblauchzehe
1 EL Stärkemehl
1/2 l trockener Weißwein
Baguette
Einen Topf (am einfachsten: beschichtet) mit dem Knoblauch ausstreichen (oder nicht original: einfach reinpressen). Den Käse in Stücke schneiden, je kleiner und dünner diese sind, desto schneller schmilzt er. Den Weißwein im Topf erhitzen, den Käse dazugeben und solange unter rühren erwärmen, bis der Käse geschmolzen ist. Das Stärkemehl mit dem Kirschwasser glatt rühren und in die Käsemasse einrühren.
Das Baguette in mundgerechte Stücke schneiden. Den Topf bei Tisch auf einem Rechaud warmhalten. Die Temperatur des Fondues ist ideal, wenn genügend Käse am eingetauchten Baguette hängenbleibt. Ist es zu warm erwischt man nicht viel Käse. :)
Hinweis 1: Traditionell wird das Käsefondue in einem Caquelon, einer Keramikpfanne serviert (siehe Bild). Auch denen, die einen Caquelon zur Verfügung haben, empfehle ich, den Käse im Topf vorzuschmelzen und umzuleeren - geht schneller!
Hinweis 2: Zusätzlich zum Brot kann man Parmaschinken servieren - schmeckt sehr gut ums Brot gewickelt und eingetaucht!
Und hier komtm noch bereits angekündigtes Wintergetränk, für das ich das Käsefondue als Unterlage wirklich wärmstens empfehlen kann!
Glühpunsch
1 Flasche guter Rotwein
1 Liter Orangensaft (ideal: frisch gepresst)
200 ml Rum
2 Sternanis
1 Zimtstange
3-4 Nelken
3 schwarze Kardamonkapseln
1 Vanillezucker (oder: 1 aufgeschlitze Vanilleschote)
brauner Zucker nach Geschmack
3-4 cm Stück frischer Ingwer
Schale und Saft einer Zitrone
Den Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zitronenschale sehr dünn abschälen. Rotwein, Orangensaft und alle Gewürze mit Zitronenschale und -saft sowie dem Zucker in einen Topf geben, aufkochen lassen und bei geschlossenem Deckel 30 Minuten sanft köcheln lassen.
Die Gewürze abseihen.
Den Rum dazu leeren.
Heiß mit dünnen Scheiben von ungespritzten Orangen servieren.
Ich bedanke mich bei den Websites http://www.heimwerker.de und http://www.absolut-bio.de, bei denen ich mir die Fotos geborgt habe. :)
Kochen, Essen und Trinken sind drei Leidenschaften von mir. Also gebe ich mal so weiter, was in dem Teil meines Lebens, der sich mit "Nahrung" beschäftigt, so tut. Hier findet ihr Rezepte, Tipps und Anekdoten meiner Kocherlebnisse. Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen :)
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Dienstag, 6. Dezember 2011
Sonntag, 31. Juli 2011
Tapas Abend
Es ist etwa zwei Wochen her, da habe ich ein Tapas-Kochbuch in die Hände bekommen und gleich einen Termin ausgeschrieben: Tapas-Abend für die Mädelsrunde! Stattgefunden hat er gestern im Haus meiner Eltern, da dort die Möglichkeiten der Küche und des Esstisches ganz andere sind als in meiner Wohnung, wo alles ein bisschen kleiner und unpraktischer ist. Vor allem hätte meine Küche die gestrige Kochschlacht niemals mitgemacht.
Angefangen hat der Tag ja schon mal ganz toll damit, dass ich meine Bankomatkarte verloren habe. Worauf ich natürlich alle Einkäufe im Interspar (nimmt Kreditkarte) erledigen musste und nicht zum Hofer gehen konnte. Außerdem war ich natürlich viel später dran als geplant. Um 13:45 habeich endlich begonnen, zu kochen. Un dum 14:30 ist meine liebende Freundin Steph gekommen, um mich dabei zu unterstützen. Zum Glück! Denn ohne sie wäre zum Einen meine Motivation flöten gegangen, zum Zweiten war es zu zweit einfach richtig lustig und zum Dritten hätte ich es zeitlich ohne sie nie geschafft, bis zum Eintreffen der anderen Mädels fertig zu werden.
Gleich zu Beginn möchte ich hier den wichtigsten Teil des Abendmenüs vorstellen. Was ein bisschen komisch klingt, ist wirklich total gut. Und gefährlich.
Tinto de Verano
Spanisches Wein-Mix-Getränk, das dort gern zu Tapas getrunken wird
Rotwein
Fanta (oder Sprite)
Orangen (oder Limetten)
Wermuth Rosso (z.B. Martini Rosso)
Eiswürfel
Rotwein und Fanta nach Geschmack mixen. 1 Teil Wein auf 2 Teile Fanta ist besser für den Alkoholpegel, aber 1:1 schmeckts einfach besser. In eine Karaffe mit Orangenscheiben geben und mit einem großzügigen Schuss Martini Rosso abschmecken. In großen Rotweingläsern mit Orangenscheiben servieren.
Ein leckeres Getränk, dass dem klassischen Aperol Sprizz tatsächlich Konkurrenz macht.
Aber kommen wir nun zu den Hauptakteuren des Tapas-Abends, den Speisen. Leider gibt es keine Fotos, weil ich nicht mehr rechtzeitig daran gedacht habe. Und nach zwei oder drei Gläsern Tinto de Verano habe ich auch keinen Wert mehr darauf gelegt. Deswegen bemühe ich eure Vorstellungskraft.
Aioli
Spanische Knoblauch-Sauce, der wahre Test für jede Beziehung
1 Dotter
1 Prise Zucker
1 TL Dijon Senf
1/2 TL Salz
ein Schuss Essig
6-8 Knoblauchzehen
250 ml Pflanzenöl
Die Zutaten müssen alle Zimmertemperatur haben. Alle Zutaten außer das Pflanzenöl in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab pürieren. Nun der Trick: Das Öl muss ganz langsam dazugemixt werden, d.h. immer sehr wenig Öl dazugeben, pürieren, bis die Masse homogen ist, erst dann wieder den nächsten Schwung Öl dazugeben. In kleinen Schritten machen. Wenn man das Öl komplett dazuleert, vermengt es sich nicht mit dem Dotter-Mix.
Pflanzenöl wie Rapsöl etc. ist übrigens besser als Olivenöl, da Olivenöl einen sehr starken Eigengeschmack hat. Wenn man Olivenöl wirklich gerne mag, dann kann man ja einen Teil Oliven- und einen Teil Pflanzenöl verwenden.
Übrigens ist das sozusagen selbstgemachte Mayonnaise. Ohne den Knoblauch hat man eine fast klassische Mayonnaise.
Salzmandeln
Der absolute Snack-Hit, auch als Vorrat herstellbar
200 g ungeschälte Mandeln
1/2 Eiweiß
grobes Meersalz
Die Mandeln auf ein Blech geben und bei 200°C im Backofen etwa 20 Minuten rösten, bis sie eine schöne Farbe haben. Das Eiweß mit dem Salz in einer Schüssel vermischen, die heißen Mandeln dazuleeren und rasch vermengen. Wenn die Mandeln alle gleichmäßig bedeckt sind, wieder aufs Blech geben und im ausgeschalteteten Ofen trocknen lassen.
Banderillas
Spießchen aus eingelegtem Gemüse
Sardellen-Ringerl (Sardellen um eine Kaper gerollt, gibt es fertig im Glas)
Silberzwieberl
kleine Delikatess-Gurkerl
Oliven
Zahnstocher
Auf jeden Zahnstocher ein Sardellen-Ringer, ein Zwieberl, eine Olive und als Abschluss eine Gurke stecken, fertig.
Chorizo-Empanadas
Schnelle Blätterteig-Tascherl
Chorizo (spanische schwarfe Salami)
geriebenen Käse
fertigen Blätterteig
1 Ei
Den Ofen auf 170°C vorheizen.
Die Haut von einem Stück Chorizo abziehen und die Salami klein schneiden, mit geriebenem Käse vermengen.
Den Blätterteig in kleine Quadrate schneiden. Etwas Füllung auf jedes Quadrat setzen, den Teig zu einem Dreieck falten und gut schließen. Auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Das Ei verschlagen und jedes Dreieck damit bestreichen. Im Ofen backen, bis die Teigtascherl goldbraun sind.
Gerettete Kartoffeln
Ein frei erfundenes Gericht, das durch viel Herumpantschen und dem beherzten Eingreifen und Würzen von Steph am Ende richtig schmackhaft wurde
500 g festkochende Kartoffeln
1 große Zwiebel, fein gehackt
2-3 Dosen gewürfelte Tomaten
3 gepresste Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
250 g Sauerrahm
Salz, Pfeffer
eine Prise Muskatnuss
Oregano
Chilipulver nach Geschmack
ev. etwas Weinbrand
Die Kartoffeln in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel in einer Schmorpfanne glasig anbraten, den Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten, mit den Dosentomaten ablöschen. Das Tomatenmark einrühren. Die Kartoffeln dazugeben, den Deckel auf die Pfanne und köcheln lassen, bis die Kartoffeln durch sind.
Die Tomatensauce einkochen lassen, bis der Hauptteil der Flüssigkeit verdampft ist. Den Sauerrahm einrühren und mit den Gewürzen gut abschmecken. Mit Weißbrot servieren.
Albondigas in Tomatensauce
Fleischbällchen in würziger Sauce
350 g Rinderfaschiertes
2 feingehackte Zwiebeln
1 ganzes Ei
3 Zehen gepressten Knoblauch
einige Zweige frischen Thymian
5-10 EL Semmelbrösel
2 Dosen gestückelte Tomaten
Salz, Pfeffer, Chilipulver
Das Faschierte mit der Hälfte der Zwiebeln, den Blättchen von ein paar Zweigerl Thymian (oder vorsichtig etwas getrocknetem Thymian), dem Ei und dem Knoblauch vermischen. Soviele Semmelbrösel dazugeben, bis eine gut formbare Masse entsteht. Mit den Händen zu kleinen Bällchen formen und in einer Pfanne in heißem Öl rundherum gut durchbraten. Die Albondigas herausnehmen und zur Seite stellen.
Im verbliebenen Öl die restlichen Zwiebeln anbraten, die Tomatensauce dazugeben, mit Thymian, Salz, Pfeffer und Chilipulver würzig abschmecken. Die Albondigas in die Sauce geben und servieren.
Datiles con Bacon
Ein ganz neues aber sehr gutes Geschmackserlebnis
Getrocknete Datteln, entkernt
dünngeschnittenen Bauchspeck
Die Datteln mit dem Bauchspeck umwickeln. Sollte der Speck nicht halten, kann man ihn mit einem Zahnstocher fixieren.
In einer Pfanne ohne Öl braten, bis der Speck außen knusprig ist.
Und was wäre eine Einladung von mir ohne eine Nachspeise? Das funktioniert natürlich überhaupt nicht, denn wie in einem früheren Blogeintrag bereits erwähnt, ist die Nachspeise eigentlich der Hauptteil des ganzen Essens.
Folgendes Rezept ist übrigens wirklich sehr einfach und sehr rasch zu machen. Ein perfekter Kuchen, wenn man keine Lust und/oder Zeit hat, etwas Aufwändiges zu produzieren.
Mallorquinischer Mandelkuchen
Für eine Standard-Springform
6 ganze Eier
230 g Staubzucke
200 g geriebene Mandeln
Schale einer Zitrone
1 Sackerl Vanillezucker
Amaretto (ersatzweise Rum)
Butter un Semmelbrösel für die Form
Den Ofen auf 180°C vorheizen, die Springform ausbuttern und ausbröseln.
Die Eier mit Vanillezucker, Staubzucker, Zironenschale und einem guten Schuss Amaretto schaumig rühren, bis die Masse voluminös und weiß ist. Die Mandeln mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben. Alles in die Springform füllen und insgesamt ca. 45 -50 Minuten backen (Stäbchenprobe). Den Kuchen am besten nach der halben Backzeit mit Alufolie abdecken, da er sonst zu dunkel wird.
Nicht schrecken, der Kuchen ist mehr eine Tarte und fällt daher in sich zusammen, das gehört so.
Den Kuchen entweder mit Vanilleeis oder mit Schlagobers (verfeinert mit etwas Amaretto) servieren.
Angefangen hat der Tag ja schon mal ganz toll damit, dass ich meine Bankomatkarte verloren habe. Worauf ich natürlich alle Einkäufe im Interspar (nimmt Kreditkarte) erledigen musste und nicht zum Hofer gehen konnte. Außerdem war ich natürlich viel später dran als geplant. Um 13:45 habeich endlich begonnen, zu kochen. Un dum 14:30 ist meine liebende Freundin Steph gekommen, um mich dabei zu unterstützen. Zum Glück! Denn ohne sie wäre zum Einen meine Motivation flöten gegangen, zum Zweiten war es zu zweit einfach richtig lustig und zum Dritten hätte ich es zeitlich ohne sie nie geschafft, bis zum Eintreffen der anderen Mädels fertig zu werden.
Gleich zu Beginn möchte ich hier den wichtigsten Teil des Abendmenüs vorstellen. Was ein bisschen komisch klingt, ist wirklich total gut. Und gefährlich.
Tinto de Verano
Spanisches Wein-Mix-Getränk, das dort gern zu Tapas getrunken wird
Rotwein
Fanta (oder Sprite)
Orangen (oder Limetten)
Wermuth Rosso (z.B. Martini Rosso)
Eiswürfel
Rotwein und Fanta nach Geschmack mixen. 1 Teil Wein auf 2 Teile Fanta ist besser für den Alkoholpegel, aber 1:1 schmeckts einfach besser. In eine Karaffe mit Orangenscheiben geben und mit einem großzügigen Schuss Martini Rosso abschmecken. In großen Rotweingläsern mit Orangenscheiben servieren.
Ein leckeres Getränk, dass dem klassischen Aperol Sprizz tatsächlich Konkurrenz macht.
Aber kommen wir nun zu den Hauptakteuren des Tapas-Abends, den Speisen. Leider gibt es keine Fotos, weil ich nicht mehr rechtzeitig daran gedacht habe. Und nach zwei oder drei Gläsern Tinto de Verano habe ich auch keinen Wert mehr darauf gelegt. Deswegen bemühe ich eure Vorstellungskraft.
Aioli
Spanische Knoblauch-Sauce, der wahre Test für jede Beziehung
1 Dotter
1 Prise Zucker
1 TL Dijon Senf
1/2 TL Salz
ein Schuss Essig
6-8 Knoblauchzehen
250 ml Pflanzenöl
Die Zutaten müssen alle Zimmertemperatur haben. Alle Zutaten außer das Pflanzenöl in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab pürieren. Nun der Trick: Das Öl muss ganz langsam dazugemixt werden, d.h. immer sehr wenig Öl dazugeben, pürieren, bis die Masse homogen ist, erst dann wieder den nächsten Schwung Öl dazugeben. In kleinen Schritten machen. Wenn man das Öl komplett dazuleert, vermengt es sich nicht mit dem Dotter-Mix.
Pflanzenöl wie Rapsöl etc. ist übrigens besser als Olivenöl, da Olivenöl einen sehr starken Eigengeschmack hat. Wenn man Olivenöl wirklich gerne mag, dann kann man ja einen Teil Oliven- und einen Teil Pflanzenöl verwenden.
Übrigens ist das sozusagen selbstgemachte Mayonnaise. Ohne den Knoblauch hat man eine fast klassische Mayonnaise.
Salzmandeln
Der absolute Snack-Hit, auch als Vorrat herstellbar
200 g ungeschälte Mandeln
1/2 Eiweiß
grobes Meersalz
Die Mandeln auf ein Blech geben und bei 200°C im Backofen etwa 20 Minuten rösten, bis sie eine schöne Farbe haben. Das Eiweß mit dem Salz in einer Schüssel vermischen, die heißen Mandeln dazuleeren und rasch vermengen. Wenn die Mandeln alle gleichmäßig bedeckt sind, wieder aufs Blech geben und im ausgeschalteteten Ofen trocknen lassen.
Banderillas
Spießchen aus eingelegtem Gemüse
Sardellen-Ringerl (Sardellen um eine Kaper gerollt, gibt es fertig im Glas)
Silberzwieberl
kleine Delikatess-Gurkerl
Oliven
Zahnstocher
Auf jeden Zahnstocher ein Sardellen-Ringer, ein Zwieberl, eine Olive und als Abschluss eine Gurke stecken, fertig.
Chorizo-Empanadas
Schnelle Blätterteig-Tascherl
Chorizo (spanische schwarfe Salami)
geriebenen Käse
fertigen Blätterteig
1 Ei
Den Ofen auf 170°C vorheizen.
Die Haut von einem Stück Chorizo abziehen und die Salami klein schneiden, mit geriebenem Käse vermengen.
Den Blätterteig in kleine Quadrate schneiden. Etwas Füllung auf jedes Quadrat setzen, den Teig zu einem Dreieck falten und gut schließen. Auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Das Ei verschlagen und jedes Dreieck damit bestreichen. Im Ofen backen, bis die Teigtascherl goldbraun sind.
Gerettete Kartoffeln
Ein frei erfundenes Gericht, das durch viel Herumpantschen und dem beherzten Eingreifen und Würzen von Steph am Ende richtig schmackhaft wurde
500 g festkochende Kartoffeln
1 große Zwiebel, fein gehackt
2-3 Dosen gewürfelte Tomaten
3 gepresste Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
250 g Sauerrahm
Salz, Pfeffer
eine Prise Muskatnuss
Oregano
Chilipulver nach Geschmack
ev. etwas Weinbrand
Die Kartoffeln in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel in einer Schmorpfanne glasig anbraten, den Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten, mit den Dosentomaten ablöschen. Das Tomatenmark einrühren. Die Kartoffeln dazugeben, den Deckel auf die Pfanne und köcheln lassen, bis die Kartoffeln durch sind.
Die Tomatensauce einkochen lassen, bis der Hauptteil der Flüssigkeit verdampft ist. Den Sauerrahm einrühren und mit den Gewürzen gut abschmecken. Mit Weißbrot servieren.
Albondigas in Tomatensauce
Fleischbällchen in würziger Sauce
350 g Rinderfaschiertes
2 feingehackte Zwiebeln
1 ganzes Ei
3 Zehen gepressten Knoblauch
einige Zweige frischen Thymian
5-10 EL Semmelbrösel
2 Dosen gestückelte Tomaten
Salz, Pfeffer, Chilipulver
Das Faschierte mit der Hälfte der Zwiebeln, den Blättchen von ein paar Zweigerl Thymian (oder vorsichtig etwas getrocknetem Thymian), dem Ei und dem Knoblauch vermischen. Soviele Semmelbrösel dazugeben, bis eine gut formbare Masse entsteht. Mit den Händen zu kleinen Bällchen formen und in einer Pfanne in heißem Öl rundherum gut durchbraten. Die Albondigas herausnehmen und zur Seite stellen.
Im verbliebenen Öl die restlichen Zwiebeln anbraten, die Tomatensauce dazugeben, mit Thymian, Salz, Pfeffer und Chilipulver würzig abschmecken. Die Albondigas in die Sauce geben und servieren.
Datiles con Bacon
Ein ganz neues aber sehr gutes Geschmackserlebnis
Getrocknete Datteln, entkernt
dünngeschnittenen Bauchspeck
Die Datteln mit dem Bauchspeck umwickeln. Sollte der Speck nicht halten, kann man ihn mit einem Zahnstocher fixieren.
In einer Pfanne ohne Öl braten, bis der Speck außen knusprig ist.
Und was wäre eine Einladung von mir ohne eine Nachspeise? Das funktioniert natürlich überhaupt nicht, denn wie in einem früheren Blogeintrag bereits erwähnt, ist die Nachspeise eigentlich der Hauptteil des ganzen Essens.
Folgendes Rezept ist übrigens wirklich sehr einfach und sehr rasch zu machen. Ein perfekter Kuchen, wenn man keine Lust und/oder Zeit hat, etwas Aufwändiges zu produzieren.
Mallorquinischer Mandelkuchen
Für eine Standard-Springform
6 ganze Eier
230 g Staubzucke
200 g geriebene Mandeln
Schale einer Zitrone
1 Sackerl Vanillezucker
Amaretto (ersatzweise Rum)
Butter un Semmelbrösel für die Form
Den Ofen auf 180°C vorheizen, die Springform ausbuttern und ausbröseln.
Die Eier mit Vanillezucker, Staubzucker, Zironenschale und einem guten Schuss Amaretto schaumig rühren, bis die Masse voluminös und weiß ist. Die Mandeln mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben. Alles in die Springform füllen und insgesamt ca. 45 -50 Minuten backen (Stäbchenprobe). Den Kuchen am besten nach der halben Backzeit mit Alufolie abdecken, da er sonst zu dunkel wird.
Nicht schrecken, der Kuchen ist mehr eine Tarte und fällt daher in sich zusammen, das gehört so.
Den Kuchen entweder mit Vanilleeis oder mit Schlagobers (verfeinert mit etwas Amaretto) servieren.
Donnerstag, 16. Juni 2011
Neue Welten im Marmeladeglas
Heute habe ich mich in ganz neue Gefilde gewagt, und zwar in die Welt der Marmelade (und später auch noch in die Welt des indischen Chai). Ich habe im Leben noch nie Marmelade gekocht, ich hab noch nicht mal jemals meiner Mutter dabei geholfen. Dank Google und zwei Einmach-Kochbüchern in meinem Besitz habe ich mich aber soweit vorinformiert, dass ich mich darüber getraut und die letzten Momente der heurigen Erdbeersaison ausgenützt habe.
Und... ha! Das ist ja kinderleicht!
Um etwaiges Anfängerglück nicht überzustrapazieren habe ich ganz einfach begonnen, mit besagter klassischer Erdbeermarmelade (lt. EU übrigens Konfitüre, aber daran will ich mich nicht gewöhnen).
Erdbeermarmelade
3 kg vollreife Erdbeeren
1,5 kg Gelierzucker 2:1
Rum
4 Vanilleschoten
Saft einer Zitrone
Zuvor ist zu sagen: Aus 3kg Erdbeeren hatte ich nach dem Putzen noch etwa 2,2kg übrig - entsprechend muss man die Gelierzuckermenge anpassen (Gewicht Erdbeeren : 2 = Zuckermenge). Das waren bei mir 10 Gläser á 370ml Marmelade.
Als Vorbereitung die Erdbeeren waschen und putzen. Die Marmeladegläser mit heißem, wenn möglich kochendem Wasser ausspülen und kopfüber auf ein Geschirrtuch zum Abtropfen und Trocken stellen.
Die Erdbeeren mit dem Zitronensaft in einen möglichst großen Topf geben und mit einem Stabmixer pürieren. Den Zucker dazugeben. Je nachdem, ob man nur Rumgeschmack oder tatsächlich alkoholische Marmelade will, den Rum gleich beigeben (Alkohol kocht sich aus) oder erst nach dem Kochen. Ich habe etwa 250ml verwendet.
Die Vanilleschoten aufschneiden, das Mark herauskratzen. Mark und Vanilleschoten den pürierten Erdbeeren beigeben. Eine kleine Untertasse für die Gelierprobe in den Tiefkühler stellen.
Den Topf unter ständigem Rühren erhitzen bis das Fruchtmark kocht. 4 Minuten schwach köcheln lassen, dann eine Gelierprobe machen (einen TL heiße Marmelade auf den tiefgekühlten Teller geben. Wenn sie geliert, dann passt es, ansonsten weiterkochen und wieder probieren).
Die Marmelade mit einem Schöpfer randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen. Sehr hilfreich ist dabei ein spezieller breiter Trichter, dann patzt man nicht auf den Gläserrand.
Die Gläser fest zuschrauben und sofort auf den Kopf stellen. Etwa 30 Minuten auf dem Kopf stehen lassen, dann umdrehen und ganz auskühlen lassen.
Natürlich kann ich meine leckere Marmelade jetzt noch nicht probieren, während sie abkühlt. Deshalb habe ich mir stattdessen und als Belohnung einen indischen Masala Chai gemacht.
Ich bin ja total süchtig nach Starbucks' Chai Latte. Wunderbar! Die machen ihn allerdings mit Sirup. Als ich mir Sirup kaufen wollte hat mich mein Freund für verrückt erklärt, da er früher immer "echten" Masala Chai aus Gewürzen getrunken hat.
Nun ja, nachdem ich nach meinem indischen Kochabenteuer vor 3 Tagen mit Gewürzen top-ausgestattet bin, habe ich mich gleich drangemacht und ein Masala Chai Rezept von Chefkoch probiert. Ich habe mich strikt an das Rezept gehalten, mir ist es aber zuviel Schwarztee. Deshalb hier meine ganz leicht abgeänderte Version:
Masala Chai Tee
für 2 Personen
3 Tassen Wasser (ca. 450 ml)
2 Tassen Milch (ca. 300 ml)
3 grüne Kardamon-Kapseln
2 ganze Nelken
1/2 EL Fenchelsamen
1/2 TL Anis
1/2 Stange Zimt
1/4 - 1/2 TL frischer Ingwer, fein gehackt
1 EL schwarzer loser Tee
3-4 EL Honig
Alle Gewürze und den Honig in der angegebenen Wassermenge aufkochen und 10 Minuten schwach köcheln lassen. Die Milch hinzugeben und unter gelegentlichem Rühren nochmals 5 Minuten schwach köcheln. Schließlich den Tee dazugeben, aufkochen und vom Herd nehmen. Für belebenden Chai 3-5 Minuten ziehen lassen, für beruhigenden Chai 6-10 Minuten ziehen lassen.
Durch ein feines Sieb in Gläser füllen.
Das Foto habe ich mir von der Chefkoch-Rezeptautorin "geliehen" :)
Ich finde ihn sehr lecker, der kommt schon recht nahe an das heran, was Starbucks bietet. Nächstes Mal werde ich einen Teil der Milch aufschäumen und später dazugeben, yum :)
Und... ha! Das ist ja kinderleicht!
Um etwaiges Anfängerglück nicht überzustrapazieren habe ich ganz einfach begonnen, mit besagter klassischer Erdbeermarmelade (lt. EU übrigens Konfitüre, aber daran will ich mich nicht gewöhnen).
Erdbeermarmelade
3 kg vollreife Erdbeeren
1,5 kg Gelierzucker 2:1
Rum
4 Vanilleschoten
Saft einer Zitrone
Zuvor ist zu sagen: Aus 3kg Erdbeeren hatte ich nach dem Putzen noch etwa 2,2kg übrig - entsprechend muss man die Gelierzuckermenge anpassen (Gewicht Erdbeeren : 2 = Zuckermenge). Das waren bei mir 10 Gläser á 370ml Marmelade.
Als Vorbereitung die Erdbeeren waschen und putzen. Die Marmeladegläser mit heißem, wenn möglich kochendem Wasser ausspülen und kopfüber auf ein Geschirrtuch zum Abtropfen und Trocken stellen.
Die Erdbeeren mit dem Zitronensaft in einen möglichst großen Topf geben und mit einem Stabmixer pürieren. Den Zucker dazugeben. Je nachdem, ob man nur Rumgeschmack oder tatsächlich alkoholische Marmelade will, den Rum gleich beigeben (Alkohol kocht sich aus) oder erst nach dem Kochen. Ich habe etwa 250ml verwendet.
Die Vanilleschoten aufschneiden, das Mark herauskratzen. Mark und Vanilleschoten den pürierten Erdbeeren beigeben. Eine kleine Untertasse für die Gelierprobe in den Tiefkühler stellen.
Den Topf unter ständigem Rühren erhitzen bis das Fruchtmark kocht. 4 Minuten schwach köcheln lassen, dann eine Gelierprobe machen (einen TL heiße Marmelade auf den tiefgekühlten Teller geben. Wenn sie geliert, dann passt es, ansonsten weiterkochen und wieder probieren).
Die Marmelade mit einem Schöpfer randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen. Sehr hilfreich ist dabei ein spezieller breiter Trichter, dann patzt man nicht auf den Gläserrand.
Die Gläser fest zuschrauben und sofort auf den Kopf stellen. Etwa 30 Minuten auf dem Kopf stehen lassen, dann umdrehen und ganz auskühlen lassen.
Natürlich kann ich meine leckere Marmelade jetzt noch nicht probieren, während sie abkühlt. Deshalb habe ich mir stattdessen und als Belohnung einen indischen Masala Chai gemacht.
Ich bin ja total süchtig nach Starbucks' Chai Latte. Wunderbar! Die machen ihn allerdings mit Sirup. Als ich mir Sirup kaufen wollte hat mich mein Freund für verrückt erklärt, da er früher immer "echten" Masala Chai aus Gewürzen getrunken hat.
Nun ja, nachdem ich nach meinem indischen Kochabenteuer vor 3 Tagen mit Gewürzen top-ausgestattet bin, habe ich mich gleich drangemacht und ein Masala Chai Rezept von Chefkoch probiert. Ich habe mich strikt an das Rezept gehalten, mir ist es aber zuviel Schwarztee. Deshalb hier meine ganz leicht abgeänderte Version:
Masala Chai Tee
für 2 Personen
3 Tassen Wasser (ca. 450 ml)
2 Tassen Milch (ca. 300 ml)
3 grüne Kardamon-Kapseln
2 ganze Nelken
1/2 EL Fenchelsamen
1/2 TL Anis
1/2 Stange Zimt
1/4 - 1/2 TL frischer Ingwer, fein gehackt
1 EL schwarzer loser Tee
3-4 EL Honig
Alle Gewürze und den Honig in der angegebenen Wassermenge aufkochen und 10 Minuten schwach köcheln lassen. Die Milch hinzugeben und unter gelegentlichem Rühren nochmals 5 Minuten schwach köcheln. Schließlich den Tee dazugeben, aufkochen und vom Herd nehmen. Für belebenden Chai 3-5 Minuten ziehen lassen, für beruhigenden Chai 6-10 Minuten ziehen lassen.
Durch ein feines Sieb in Gläser füllen.
Das Foto habe ich mir von der Chefkoch-Rezeptautorin "geliehen" :)
Ich finde ihn sehr lecker, der kommt schon recht nahe an das heran, was Starbucks bietet. Nächstes Mal werde ich einen Teil der Milch aufschäumen und später dazugeben, yum :)
Dienstag, 7. Juni 2011
Die Guacamole - ein Zwiespalt
Mexikanisches Essen und Österreich sind zwei grundverschiedene Dinge, die nicht zusammenpassen. Während man für eine richtig leckere Guacamole auch richtig reife Avocados braucht, bekommt man in österreichischen Supermärkten eines ganz bestimmt nicht: reife Avocados. Auch wenn man zur Abwechslung mal welche erwischt, die weich sind, schmecken sie trotzdem nur mit viel Fantasie nach dem, was sie sein sollen.
Die logische Schlussfolgerung lautet: Dann eben keine Guacamole, Liptauer ist schließlich auch gut und Bärlauchaufstrich hat sogar die gleiche Farbe.
Jetzt ist es aber so, dass ich nach meiner Zeit in Südkalifornien mexikanisches Essen einfach nur himmlisch finde. Das ist in Kalifornien ja auch ziemlich einfach. Die Hälfte der Einwohner sind Mexikaner, wiederum davon die Hälfte betreiben ein Restaurant. Günstig, lecker und authentisch. Weiters gibt es dort Avocados, die wirklich nach Avocados schmecken, weil man sie dort anbauen kann wie bei uns Äpfel.
Und eines der leckersten Dinge in mexikanischen Restaurants, neben meinen geliebten Steak Fajitas, ist die klassische Vorspeise Guacamole mit Tortilla Chips.
Heute habe ich meiner wehmütigen Erinnerung an dieses wunderbare Essen nachgegeben und Guacamole fabriziert. Leider kein Vergleich zu Guacamole mit frisch-vom-Baum-Früchten, aber trotzdem eine leckere Angelegenheit zum Snacken oder als Vorspeise, die noch dazu sehr rasch erledigt ist:
Guacamole
(folgende Menge reicht als Vorspeise mit Chips für 3 Personen)
1 reife (haha) Avocado
1 Tomate
1 Knoblauchzehe
1 Limette
Salz, Pfeffer, Chili nach Wunsch
Die Tomaten entkernen und in kleine Stückchen schneiden. Die Knoblauchzehe zerdrücken. Die Avocado schälen und zusammen mit Tomate und Knoblauchzehe mit einer Gabel zerdrücken. Idealerweise bleiben dabei noch kleine Stückchen erhalten (Chunk Style). Mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und Chili (frisch, getrocknet oder Pulver) abschmecken.
Von der Limette braucht man nicht mal die Hälfte. Aus dem Rest lässt sich ein Caipirinha für 1 Person machen :)
Was wirklich lecker zu einer Guacamole als Vorspeise schmeckt, ist originalgetreu eine leckere Margarita. Deshalb hier gleich das Rezept:
MARGARITA
(für 1 Glas)
4cl Tequila
2cl Lime Juice
2cl Cointreau
Salz
In eine Kaffeeuntertasse Limejuice oder Wasser geben, in eine zweite Untertasse Salz. Ein Cocktailglas mit dem Rand zuerst in Lime Juice und dann in Salz eintunken, so entsteht ein Salzrand (ja der muss sein, ohne Salzrand schmeckt das Ganze nicht).
In einen Cocktailshaker Eiswürfel, Tequila, Cointreau und Lime Juice geben, kräftig schütteln. In das Glas abseihen. Eine Scheibe Limette an den Rand. Prost!
Die logische Schlussfolgerung lautet: Dann eben keine Guacamole, Liptauer ist schließlich auch gut und Bärlauchaufstrich hat sogar die gleiche Farbe.
Jetzt ist es aber so, dass ich nach meiner Zeit in Südkalifornien mexikanisches Essen einfach nur himmlisch finde. Das ist in Kalifornien ja auch ziemlich einfach. Die Hälfte der Einwohner sind Mexikaner, wiederum davon die Hälfte betreiben ein Restaurant. Günstig, lecker und authentisch. Weiters gibt es dort Avocados, die wirklich nach Avocados schmecken, weil man sie dort anbauen kann wie bei uns Äpfel.
Und eines der leckersten Dinge in mexikanischen Restaurants, neben meinen geliebten Steak Fajitas, ist die klassische Vorspeise Guacamole mit Tortilla Chips.
Heute habe ich meiner wehmütigen Erinnerung an dieses wunderbare Essen nachgegeben und Guacamole fabriziert. Leider kein Vergleich zu Guacamole mit frisch-vom-Baum-Früchten, aber trotzdem eine leckere Angelegenheit zum Snacken oder als Vorspeise, die noch dazu sehr rasch erledigt ist:
Guacamole
(folgende Menge reicht als Vorspeise mit Chips für 3 Personen)
1 reife (haha) Avocado
1 Tomate
1 Knoblauchzehe
1 Limette
Salz, Pfeffer, Chili nach Wunsch
Die Tomaten entkernen und in kleine Stückchen schneiden. Die Knoblauchzehe zerdrücken. Die Avocado schälen und zusammen mit Tomate und Knoblauchzehe mit einer Gabel zerdrücken. Idealerweise bleiben dabei noch kleine Stückchen erhalten (Chunk Style). Mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und Chili (frisch, getrocknet oder Pulver) abschmecken.
Von der Limette braucht man nicht mal die Hälfte. Aus dem Rest lässt sich ein Caipirinha für 1 Person machen :)
Was wirklich lecker zu einer Guacamole als Vorspeise schmeckt, ist originalgetreu eine leckere Margarita. Deshalb hier gleich das Rezept:
MARGARITA
(für 1 Glas)
4cl Tequila
2cl Lime Juice
2cl Cointreau
Salz
In eine Kaffeeuntertasse Limejuice oder Wasser geben, in eine zweite Untertasse Salz. Ein Cocktailglas mit dem Rand zuerst in Lime Juice und dann in Salz eintunken, so entsteht ein Salzrand (ja der muss sein, ohne Salzrand schmeckt das Ganze nicht).
In einen Cocktailshaker Eiswürfel, Tequila, Cointreau und Lime Juice geben, kräftig schütteln. In das Glas abseihen. Eine Scheibe Limette an den Rand. Prost!
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Aufstrich/Dipps,
Cocktail,
Getränke,
Party und Snacks
Mittwoch, 5. November 2008
Lang ist's her!
Manchmal bin ich ja froh, dass ich keine treue Leserschaft habe, denn die würde sich ja permanent über mein mangelndes Schreiben beschweren.
Tatsache ist aber: Ich habe auch lange nichts mehr gemacht. Nun aber kommt die kalte Jahreszeit, in der man noch viel weniger Zeit hat als sonst an Abenden und Wochenenden, sich genüsslich mit Keksen, Kuchen und Gästeverpflegungen stresst - und dann jammert, dass Weihnachten immer so mühselig weil stressig ist.
Ich bin da keine Ausnahme, Weihnachten ohne Stress ist wie Ostern ohne Krippenspiel... Oder wie war das?
Wie auch immer. Im letzten Eintrag habe ich ja schon angekündigt, dass wieder ein großes Familienessen geplant ist. Ich sag nur: Tourette-Memorial-Day nur ohne wüste Beschimpfungen. Die Lautstärke ist aber angemessen. Je später der Abend desto lauter wird der Spaß. Kurz vorm Heimgehen ist es meistens so, dass es nur noch darum geht, die anderen zu überschreien. Das soll übrigens keine Beschwerde sein, ich habe ein lautes Organ und bin durchaus gewillt, es zu beweisen. Nur mein armer Daddy mit seinem Tinnitus ist da ein bissl eingeschränkt, weil er dann nix mehr verstehen kann. Aber Schreien kann er auch, deshalb fällt's nicht so auf :).
Also hiermit:
Oktöberliches Festmenü in 3 Gängen
APERITIF
Sekt mit Erdbeer-Blubber
Klingt komisch, ist aber so. Ich habe Erdbeeren (TK) aufgetaut und mit Staubzucker und viel Cointreau (eh klor) püriert. Das kam in den Kühlschrank. Ich habe dann am Abend Sekt in Gläser gefüllt und das Erdbeer-Pürree hineingegegeben. Das hat eine richtig gehende Gel-Kugel gebildet. Das nennt man Zufalls-Molekularküche für Dummies. Geil.
VORSPEISE
Kürbiscremesuppe
Lecker. Und habe ich im Zuge meines Blogschreibens auch schon mal beschreiben, deshalb gibt es hier die Rezeptbeschreibung nochmals für Fortgeschrittene (die andren mögen suchen):
Zweiebel (Menge nach Gefühl = MnG) in Butter anbraten. Kürbis (MnG) dazu, andünsten, mit Mehl abstauben und mit Hühnerbrühe (MnG) aufgießen. Kochen lassen, bis der Kürbis weich ist. Pürieren. Und dann mit Gewürzen abschmecken. Welche Gewürze? Tja, ich würde sagen: nach Gefühl, aber ich glaube, das will keiner hören, oder? :)
Deshalb: Salz, Pfefferwürzmischung, Chili, Muskatnuss, Thymian, Oregano, Zitrone, Cognac.
Wichtig: Würzen und dann bis am nächsten Tag stehen lassen. Die Gewürze müssen sich entfalten. Gegebenenfalls nachwürzen. Bei wem's dann immer noch nicht "so richtig" schmeckt: Mehr Cognac. Alkohol hilft immer.
Zum Servieren: Kürbiskernöl, Kürbiskerne und ein Kleks Schlagobers in die Mitte. Voilá. Ich sag nur: Ich könnte sie abfüllen und tiefgefroren verkaufen, so genial war die.
HAUPTSPEISE
Wildschweinbraten
Zugegeben, vor dem haben wir uns gefürchtet. Meine Mum hat Wildschweinbraten erster Klasse besorgt. 4 Kilo! Man hätte glauben können, es ist so viel, dass es wieder zum Leben erwachen könnte.
Der Respekt war grenzenlos, rotzdem ist sie es angegangen. Und das Geniale an dem Rezept: Es ist dodlsicher. Sogar für die, die sich vor Braten so fürchten als wäre er der schwarze Mann (z.B. ich).
Wir haben das Monstrum aufgeteilt, je einen Rosmarinzweig draufgelegt, gesalzen und gepfeffert und das ganze verschnürt. Die Dinger wurden rundherum jeweils scharf angebraten, dann in einem Bräter, der zur Hälfte mit (gutem) Rotwein gefüllt wurde, in den Ofen geschoben.
Das wars. Echt. Es war nicht mal mehr nötig, es nachzuwürzen (außer mit Cognac). Genial. Das Fleisch war ein Traum. Wir haben dann noch einen Teil der Sauce (mit viel Cognac) etwas eingekocht, damit der Saft intensiver wird, aber echt - kein Aufwand. Genius.
NACHSPEISE
Rest mener Geburtstagstorte
Da gibt's kein Rezept. Die Torte wurde von meiner Mutter beim Urbann gekauft, weil ich mir selber keine machen wollte. Was rennt hier falsch?
Aber sie war gut. Für eine gekaufte Torte :)
Tatsache ist aber: Ich habe auch lange nichts mehr gemacht. Nun aber kommt die kalte Jahreszeit, in der man noch viel weniger Zeit hat als sonst an Abenden und Wochenenden, sich genüsslich mit Keksen, Kuchen und Gästeverpflegungen stresst - und dann jammert, dass Weihnachten immer so mühselig weil stressig ist.
Ich bin da keine Ausnahme, Weihnachten ohne Stress ist wie Ostern ohne Krippenspiel... Oder wie war das?
Wie auch immer. Im letzten Eintrag habe ich ja schon angekündigt, dass wieder ein großes Familienessen geplant ist. Ich sag nur: Tourette-Memorial-Day nur ohne wüste Beschimpfungen. Die Lautstärke ist aber angemessen. Je später der Abend desto lauter wird der Spaß. Kurz vorm Heimgehen ist es meistens so, dass es nur noch darum geht, die anderen zu überschreien. Das soll übrigens keine Beschwerde sein, ich habe ein lautes Organ und bin durchaus gewillt, es zu beweisen. Nur mein armer Daddy mit seinem Tinnitus ist da ein bissl eingeschränkt, weil er dann nix mehr verstehen kann. Aber Schreien kann er auch, deshalb fällt's nicht so auf :).
Also hiermit:
Oktöberliches Festmenü in 3 Gängen
APERITIF
Sekt mit Erdbeer-Blubber
Klingt komisch, ist aber so. Ich habe Erdbeeren (TK) aufgetaut und mit Staubzucker und viel Cointreau (eh klor) püriert. Das kam in den Kühlschrank. Ich habe dann am Abend Sekt in Gläser gefüllt und das Erdbeer-Pürree hineingegegeben. Das hat eine richtig gehende Gel-Kugel gebildet. Das nennt man Zufalls-Molekularküche für Dummies. Geil.
VORSPEISE
Kürbiscremesuppe
Lecker. Und habe ich im Zuge meines Blogschreibens auch schon mal beschreiben, deshalb gibt es hier die Rezeptbeschreibung nochmals für Fortgeschrittene (die andren mögen suchen):
Zweiebel (Menge nach Gefühl = MnG) in Butter anbraten. Kürbis (MnG) dazu, andünsten, mit Mehl abstauben und mit Hühnerbrühe (MnG) aufgießen. Kochen lassen, bis der Kürbis weich ist. Pürieren. Und dann mit Gewürzen abschmecken. Welche Gewürze? Tja, ich würde sagen: nach Gefühl, aber ich glaube, das will keiner hören, oder? :)
Deshalb: Salz, Pfefferwürzmischung, Chili, Muskatnuss, Thymian, Oregano, Zitrone, Cognac.
Wichtig: Würzen und dann bis am nächsten Tag stehen lassen. Die Gewürze müssen sich entfalten. Gegebenenfalls nachwürzen. Bei wem's dann immer noch nicht "so richtig" schmeckt: Mehr Cognac. Alkohol hilft immer.
Zum Servieren: Kürbiskernöl, Kürbiskerne und ein Kleks Schlagobers in die Mitte. Voilá. Ich sag nur: Ich könnte sie abfüllen und tiefgefroren verkaufen, so genial war die.
HAUPTSPEISE
Wildschweinbraten
Zugegeben, vor dem haben wir uns gefürchtet. Meine Mum hat Wildschweinbraten erster Klasse besorgt. 4 Kilo! Man hätte glauben können, es ist so viel, dass es wieder zum Leben erwachen könnte.
Der Respekt war grenzenlos, rotzdem ist sie es angegangen. Und das Geniale an dem Rezept: Es ist dodlsicher. Sogar für die, die sich vor Braten so fürchten als wäre er der schwarze Mann (z.B. ich).
Wir haben das Monstrum aufgeteilt, je einen Rosmarinzweig draufgelegt, gesalzen und gepfeffert und das ganze verschnürt. Die Dinger wurden rundherum jeweils scharf angebraten, dann in einem Bräter, der zur Hälfte mit (gutem) Rotwein gefüllt wurde, in den Ofen geschoben.
Das wars. Echt. Es war nicht mal mehr nötig, es nachzuwürzen (außer mit Cognac). Genial. Das Fleisch war ein Traum. Wir haben dann noch einen Teil der Sauce (mit viel Cognac) etwas eingekocht, damit der Saft intensiver wird, aber echt - kein Aufwand. Genius.
NACHSPEISE
Rest mener Geburtstagstorte
Da gibt's kein Rezept. Die Torte wurde von meiner Mutter beim Urbann gekauft, weil ich mir selber keine machen wollte. Was rennt hier falsch?
Aber sie war gut. Für eine gekaufte Torte :)
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