Als ich vor zwei Tagen in der Wachau war, um mir endlich meine Marillen zu besorgen, war ich an diesen wunderbaren Stand, der nicht nur die leckersten Marillen hatte, sondern auch ebensolche Zwetschken, Heidelbeeren und Pfirsiche. Bei den Pfirsichen konnte ich als einziges widerstehen. Die Heidelbeeren stehen in einer großen Schale in der Küche und werden dort fleißig genascht, aber die Zwetschken mussten einem höheren Zweck zugeführt werden.
Und nachdem ich einen enorm guten Kaiserschmarren produziere, den nämlich (meiner bescheidenen Meinung nach besten von allen), ist ein Zwetschkenröster gleich das Naheliegenste!
Zwetschkenröster
für 4 Gläser á 720 ml
3 kg Zwetschken, schon entkernt und geviertelt
500 g Gelierzucker 3:1
3 Zimtstangen
15 Nelken
Saft einer Zitrone
Rum
Die geviertelten Zwetschken mit dem Gelierzucker und dem Zitronensaft in einem großen Kochtopf vermengen und über Nacht stehen lassen, damit die Zwetschken Saft lassen können.
Die Marmeladegläser heiß ausspülen und kopfüber auf einem Küchenhandtuch abtropfen lassen.
Die Zimtstangen und Gewürznelken in ein Musselinsäckchen (oder einen Teebeutel) füllen, zubinden und in den Topf geben.
Die Zwetschkenmasse erhitzen und ca. 6-8 Minuten spudeln unter umrühren kochen lassen. Vom Herd ziehen und mit beliebig viel Rum abschmecken, das Gewürzsäckchen entfernen.
Den Röster randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen, die Gläser gleich verschließen und die Gläser auf dem Kopf auskühlen lassen.
Passt perfekt zu Kaiserschmarren, zu was auch sonst. Wer das Rezept für oben erwähnten perfekten Kaiserschmarren braucht, findet es hier.
Kochen, Essen und Trinken sind drei Leidenschaften von mir. Also gebe ich mal so weiter, was in dem Teil meines Lebens, der sich mit "Nahrung" beschäftigt, so tut. Hier findet ihr Rezepte, Tipps und Anekdoten meiner Kocherlebnisse. Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen :)
Posts mit dem Label Marmeladen/Chutneys werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Marmeladen/Chutneys werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 24. Juli 2011
Samstag, 23. Juli 2011
Wachauer Marillenmarmelade
Endlich! Seit wievielen Blogeinträgen rede ich schon von den Wachauer Marillen? Und endlich ist es soweit, letzte Woche hat die Ernte begonnen und wird - für all jene, die sich noch welche holen wollen - etwa 2 Wochen andauern.
Nun hier also endlich die langersehnte Wachauer Marillenmarmelade. Einfach und enorm lecker. Natürlich mit viel Rum. Was sonst!
Wachauer Marillenmarmelade
für ca. 12 Gläser á 370 ml
3,5 kg Marillen, schon entsteint und geviertelt
1,80 kg Gelierzucker 2:1
Saft von 1-2 Zitronen
Rum
Die geviertelten Marillen in einen großen Topf geben, den Zucker und den Zitronensaft hinzufügen, umrühren und einige Stunden ruhen lassen, am besten über Nacht. So geben die Marillen Saft ab.
Marmeladegläser mit sehr heißem Wasser ausspülen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
Eine Untertasse in den Tiefkühler geben (für die Gelierprobe).
Den Topf mit den Marillen erhitzen und aufkochen. Etwa 8 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei immer wieder umrühren. Gelierprobe machen: Auf die eiskalte Untertasse ein paar Tropfen Marmelade geben, die in ein bis zwei Minuten gelieren muss. Sonst noch etwas weiterkochen und Gelierprobe wiederholen. Falls nötig mit einem Schaumlöffel abschäumen. Je nachdem, ob man Stückchen in der Marmelade haben möchte oder nicht, die Masse mit einem Pürierstab pürieren.
Den Topf vom Herd ziehen und reichlich Rum einrühren, nach Geschmack. Die Marmelade randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen (das geht am besten mit einem Eichkoch-Trichter mit weitem Hals). Die Gläser sofort fest verschließen und auf den Kopf stellen. Nach 30 - 60 Minuten umdrehen und fertig auskühlen lassen.
Diese Marmelade ist eine meiner Nummer 1 kulinarischen Kindheitserinnerungen. Meine Mutter hat letztes Jahr Marillenmarmelade produziert, wie jedes Jahr, seit mein Bruder und ich auf der Welt sind. Allerdings hat die keiner gegessen. Wie auch. Ich bin ja nicht die große Marmeladevertilgerin, und mein Bruder lebt in New York. Deshalb hat sie heuer gestreikt. Naja, ab heuer heißt es dann wohl für mich, dass ich meine Kindheitserinnerungs-Marmelade selbst produzieren muss. Aber wenn es so einfach ist... :)
Nun hier also endlich die langersehnte Wachauer Marillenmarmelade. Einfach und enorm lecker. Natürlich mit viel Rum. Was sonst!
Wachauer Marillenmarmelade
für ca. 12 Gläser á 370 ml
3,5 kg Marillen, schon entsteint und geviertelt
1,80 kg Gelierzucker 2:1
Saft von 1-2 Zitronen
Rum
Die geviertelten Marillen in einen großen Topf geben, den Zucker und den Zitronensaft hinzufügen, umrühren und einige Stunden ruhen lassen, am besten über Nacht. So geben die Marillen Saft ab.
Marmeladegläser mit sehr heißem Wasser ausspülen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
Eine Untertasse in den Tiefkühler geben (für die Gelierprobe).
Den Topf mit den Marillen erhitzen und aufkochen. Etwa 8 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei immer wieder umrühren. Gelierprobe machen: Auf die eiskalte Untertasse ein paar Tropfen Marmelade geben, die in ein bis zwei Minuten gelieren muss. Sonst noch etwas weiterkochen und Gelierprobe wiederholen. Falls nötig mit einem Schaumlöffel abschäumen. Je nachdem, ob man Stückchen in der Marmelade haben möchte oder nicht, die Masse mit einem Pürierstab pürieren.
Den Topf vom Herd ziehen und reichlich Rum einrühren, nach Geschmack. Die Marmelade randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen (das geht am besten mit einem Eichkoch-Trichter mit weitem Hals). Die Gläser sofort fest verschließen und auf den Kopf stellen. Nach 30 - 60 Minuten umdrehen und fertig auskühlen lassen.
Diese Marmelade ist eine meiner Nummer 1 kulinarischen Kindheitserinnerungen. Meine Mutter hat letztes Jahr Marillenmarmelade produziert, wie jedes Jahr, seit mein Bruder und ich auf der Welt sind. Allerdings hat die keiner gegessen. Wie auch. Ich bin ja nicht die große Marmeladevertilgerin, und mein Bruder lebt in New York. Deshalb hat sie heuer gestreikt. Naja, ab heuer heißt es dann wohl für mich, dass ich meine Kindheitserinnerungs-Marmelade selbst produzieren muss. Aber wenn es so einfach ist... :)
Dienstag, 28. Juni 2011
Marmelade? Nur her damit!
Seit ich so erfolgreich meine Erdbeermarmelade produziert habe, bin ich ganz wild auf das Thema "Einmachen". Ein wunderbares Thema, und so dehnbar! Von Marmeladen über Gelees bis hin zu Likören und Chutneys ist alles drinnen, und ich habe es mit meinem (jetzt zwei) Marmeladen grad mal angekratzt. Dazu gehört natürlich gesagt, dass der schon mal kurz erwähnte Marillenlikör noch in seinem Alkoholbettchen im Keller schlummert, aber dazu dann demnächst mehr.
Ein ewiges Thema des Einkochens ist die Jahreszeit. Im Winter Erdbeermarmelade machen? Ha, wohl eher nicht. Es gibt aber die nur wenig bekannte Möglichkeit, Trockenfrüchte ins Einmachen mit einzubeziehen. Wieso auch nicht - sie werden reif geerntet (im Gegensatz zu allen exotischen Früchten, die man bei uns im Supermarkt bekommt) und in bester Qualität angeboten. Da laut der Website http://www.wachauermarille.at (ja, die Wachauer Marille hat ihre eigene Website, was ich ja einfach nur göttlich finde) die Wachauer Marillensaison noch ein gutes halbes Monat auf sich warten lässt, und ich aber schon in den Startlöchern scharre, habe ich als Zwischengang eine einmal etwas ungewöhnliche Marmelade mit besagten Trockenfrüchten probiert.
Feiger Apfel
Feigen-Apfel-Marmelade für etwa 10 Gläser á 370 ml
1,4 kg geschälte, blättrig geschnittene Äpfel
450 g getrocknete Feigen
2 Zitronen
1 kg Gelierzucker 2:1
250 ml Rum
etwas Zimt
etwas geriebene Muskatnuss
Die Gläser vorbereiten: Mit kochend heißem Wasser ausspülen und auf ein vorbereitetes Handtuch kopfüber zum Trocknen stellen.
Die Menge der Äpfel bezieht sich auf bereits fertig geputzte Äpfel. Den harten Stielansatz der Feigen abschneiden und diese in kleine Stückchen schneiden oder hacken. Die Zitronen auspressen. Zitronensaft, Äpfel, Feigen und Gewürze in einen großen Topf geben und soviel Wasser dazuschütten, dass das Obst gerade eben bedeckt ist.
Zum Kochen bringen und zugedeckt etwa 20 bis 30 Minuten schwach köcheln lassen, bis das Obst durch und durch weich ist. Vom Herd ziehen und mit dem Stabmixer pürieren. Je nach Geschmack können hierbei auch Stückchen übrigbleiben.
Den Zucker zugeben und solange rühren, bis er sich völlig aufgelöst hat. Den Topf dann wieder auf die Herdplatte stellen und die Masse sprudelnd zugedeckt etwa 10 bis 15 Minuten kochen, währenddessen eine Untertasse in den Tiefkühler legen.
Nach der Kochzeit etwas Obstmasse auf die eisgekühlte Untertasse geben. Wenn sie innerhalb von einer Minute geliert, ist die Masse fertig, ansonsten weiterkochen und in 5-Minuten-Abständen wieder probieren.
Falls Stückchen in der Marmelade sind, den Topf nach Fertigstellung vom Herd nehmen und abgedeckt 10 bis 15 Minuten stehen lassen. So wandern die Fruchtstückchen im Glas nicht nach oben, sondern bleiben gut durchgemischt.
Die Marmelade randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen, diese rasch verschließen, damit durch die Hitze im Glas Keime abgetöten werden und ein Unterdruck entsteht. Die Gläser danach für mindestens 30 Minuten auf den Kopf stellen. Anschließend fertig abkühlen lassen.
Ich bin ja schon recht gespannt, wie sich diese Marmelade macht. Ich könnte mir ja vorstellen, falls sie nicht zu süß ist, dass sie auch mit Weichkäse harmoniert, so wie ein Feigen-Chutney. Mal probieren.
Notfall-Tipp für Marmeladen-Macher: Ich habe das obenstehende Rezept erst so abgewandelt, nachdem die Marmelade laut Original-Rezept nicht geliert ist. Falls das passiert: Die Marmelade wieder in einen Topf leeren, erhitzen und Dr. Oetker Gelfix dazugeben. Das hält dann bombenfest. :)
Ein ewiges Thema des Einkochens ist die Jahreszeit. Im Winter Erdbeermarmelade machen? Ha, wohl eher nicht. Es gibt aber die nur wenig bekannte Möglichkeit, Trockenfrüchte ins Einmachen mit einzubeziehen. Wieso auch nicht - sie werden reif geerntet (im Gegensatz zu allen exotischen Früchten, die man bei uns im Supermarkt bekommt) und in bester Qualität angeboten. Da laut der Website http://www.wachauermarille.at (ja, die Wachauer Marille hat ihre eigene Website, was ich ja einfach nur göttlich finde) die Wachauer Marillensaison noch ein gutes halbes Monat auf sich warten lässt, und ich aber schon in den Startlöchern scharre, habe ich als Zwischengang eine einmal etwas ungewöhnliche Marmelade mit besagten Trockenfrüchten probiert.
Feiger Apfel
Feigen-Apfel-Marmelade für etwa 10 Gläser á 370 ml
1,4 kg geschälte, blättrig geschnittene Äpfel
450 g getrocknete Feigen
2 Zitronen
1 kg Gelierzucker 2:1
250 ml Rum
etwas Zimt
etwas geriebene Muskatnuss
Die Gläser vorbereiten: Mit kochend heißem Wasser ausspülen und auf ein vorbereitetes Handtuch kopfüber zum Trocknen stellen.
Die Menge der Äpfel bezieht sich auf bereits fertig geputzte Äpfel. Den harten Stielansatz der Feigen abschneiden und diese in kleine Stückchen schneiden oder hacken. Die Zitronen auspressen. Zitronensaft, Äpfel, Feigen und Gewürze in einen großen Topf geben und soviel Wasser dazuschütten, dass das Obst gerade eben bedeckt ist.
Zum Kochen bringen und zugedeckt etwa 20 bis 30 Minuten schwach köcheln lassen, bis das Obst durch und durch weich ist. Vom Herd ziehen und mit dem Stabmixer pürieren. Je nach Geschmack können hierbei auch Stückchen übrigbleiben.
Den Zucker zugeben und solange rühren, bis er sich völlig aufgelöst hat. Den Topf dann wieder auf die Herdplatte stellen und die Masse sprudelnd zugedeckt etwa 10 bis 15 Minuten kochen, währenddessen eine Untertasse in den Tiefkühler legen.
Nach der Kochzeit etwas Obstmasse auf die eisgekühlte Untertasse geben. Wenn sie innerhalb von einer Minute geliert, ist die Masse fertig, ansonsten weiterkochen und in 5-Minuten-Abständen wieder probieren.
Falls Stückchen in der Marmelade sind, den Topf nach Fertigstellung vom Herd nehmen und abgedeckt 10 bis 15 Minuten stehen lassen. So wandern die Fruchtstückchen im Glas nicht nach oben, sondern bleiben gut durchgemischt.
Die Marmelade randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen, diese rasch verschließen, damit durch die Hitze im Glas Keime abgetöten werden und ein Unterdruck entsteht. Die Gläser danach für mindestens 30 Minuten auf den Kopf stellen. Anschließend fertig abkühlen lassen.
Ich bin ja schon recht gespannt, wie sich diese Marmelade macht. Ich könnte mir ja vorstellen, falls sie nicht zu süß ist, dass sie auch mit Weichkäse harmoniert, so wie ein Feigen-Chutney. Mal probieren.
Notfall-Tipp für Marmeladen-Macher: Ich habe das obenstehende Rezept erst so abgewandelt, nachdem die Marmelade laut Original-Rezept nicht geliert ist. Falls das passiert: Die Marmelade wieder in einen Topf leeren, erhitzen und Dr. Oetker Gelfix dazugeben. Das hält dann bombenfest. :)
Donnerstag, 16. Juni 2011
Neue Welten im Marmeladeglas
Heute habe ich mich in ganz neue Gefilde gewagt, und zwar in die Welt der Marmelade (und später auch noch in die Welt des indischen Chai). Ich habe im Leben noch nie Marmelade gekocht, ich hab noch nicht mal jemals meiner Mutter dabei geholfen. Dank Google und zwei Einmach-Kochbüchern in meinem Besitz habe ich mich aber soweit vorinformiert, dass ich mich darüber getraut und die letzten Momente der heurigen Erdbeersaison ausgenützt habe.
Und... ha! Das ist ja kinderleicht!
Um etwaiges Anfängerglück nicht überzustrapazieren habe ich ganz einfach begonnen, mit besagter klassischer Erdbeermarmelade (lt. EU übrigens Konfitüre, aber daran will ich mich nicht gewöhnen).
Erdbeermarmelade
3 kg vollreife Erdbeeren
1,5 kg Gelierzucker 2:1
Rum
4 Vanilleschoten
Saft einer Zitrone
Zuvor ist zu sagen: Aus 3kg Erdbeeren hatte ich nach dem Putzen noch etwa 2,2kg übrig - entsprechend muss man die Gelierzuckermenge anpassen (Gewicht Erdbeeren : 2 = Zuckermenge). Das waren bei mir 10 Gläser á 370ml Marmelade.
Als Vorbereitung die Erdbeeren waschen und putzen. Die Marmeladegläser mit heißem, wenn möglich kochendem Wasser ausspülen und kopfüber auf ein Geschirrtuch zum Abtropfen und Trocken stellen.
Die Erdbeeren mit dem Zitronensaft in einen möglichst großen Topf geben und mit einem Stabmixer pürieren. Den Zucker dazugeben. Je nachdem, ob man nur Rumgeschmack oder tatsächlich alkoholische Marmelade will, den Rum gleich beigeben (Alkohol kocht sich aus) oder erst nach dem Kochen. Ich habe etwa 250ml verwendet.
Die Vanilleschoten aufschneiden, das Mark herauskratzen. Mark und Vanilleschoten den pürierten Erdbeeren beigeben. Eine kleine Untertasse für die Gelierprobe in den Tiefkühler stellen.
Den Topf unter ständigem Rühren erhitzen bis das Fruchtmark kocht. 4 Minuten schwach köcheln lassen, dann eine Gelierprobe machen (einen TL heiße Marmelade auf den tiefgekühlten Teller geben. Wenn sie geliert, dann passt es, ansonsten weiterkochen und wieder probieren).
Die Marmelade mit einem Schöpfer randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen. Sehr hilfreich ist dabei ein spezieller breiter Trichter, dann patzt man nicht auf den Gläserrand.
Die Gläser fest zuschrauben und sofort auf den Kopf stellen. Etwa 30 Minuten auf dem Kopf stehen lassen, dann umdrehen und ganz auskühlen lassen.
Natürlich kann ich meine leckere Marmelade jetzt noch nicht probieren, während sie abkühlt. Deshalb habe ich mir stattdessen und als Belohnung einen indischen Masala Chai gemacht.
Ich bin ja total süchtig nach Starbucks' Chai Latte. Wunderbar! Die machen ihn allerdings mit Sirup. Als ich mir Sirup kaufen wollte hat mich mein Freund für verrückt erklärt, da er früher immer "echten" Masala Chai aus Gewürzen getrunken hat.
Nun ja, nachdem ich nach meinem indischen Kochabenteuer vor 3 Tagen mit Gewürzen top-ausgestattet bin, habe ich mich gleich drangemacht und ein Masala Chai Rezept von Chefkoch probiert. Ich habe mich strikt an das Rezept gehalten, mir ist es aber zuviel Schwarztee. Deshalb hier meine ganz leicht abgeänderte Version:
Masala Chai Tee
für 2 Personen
3 Tassen Wasser (ca. 450 ml)
2 Tassen Milch (ca. 300 ml)
3 grüne Kardamon-Kapseln
2 ganze Nelken
1/2 EL Fenchelsamen
1/2 TL Anis
1/2 Stange Zimt
1/4 - 1/2 TL frischer Ingwer, fein gehackt
1 EL schwarzer loser Tee
3-4 EL Honig
Alle Gewürze und den Honig in der angegebenen Wassermenge aufkochen und 10 Minuten schwach köcheln lassen. Die Milch hinzugeben und unter gelegentlichem Rühren nochmals 5 Minuten schwach köcheln. Schließlich den Tee dazugeben, aufkochen und vom Herd nehmen. Für belebenden Chai 3-5 Minuten ziehen lassen, für beruhigenden Chai 6-10 Minuten ziehen lassen.
Durch ein feines Sieb in Gläser füllen.
Das Foto habe ich mir von der Chefkoch-Rezeptautorin "geliehen" :)
Ich finde ihn sehr lecker, der kommt schon recht nahe an das heran, was Starbucks bietet. Nächstes Mal werde ich einen Teil der Milch aufschäumen und später dazugeben, yum :)
Und... ha! Das ist ja kinderleicht!
Um etwaiges Anfängerglück nicht überzustrapazieren habe ich ganz einfach begonnen, mit besagter klassischer Erdbeermarmelade (lt. EU übrigens Konfitüre, aber daran will ich mich nicht gewöhnen).
Erdbeermarmelade
3 kg vollreife Erdbeeren
1,5 kg Gelierzucker 2:1
Rum
4 Vanilleschoten
Saft einer Zitrone
Zuvor ist zu sagen: Aus 3kg Erdbeeren hatte ich nach dem Putzen noch etwa 2,2kg übrig - entsprechend muss man die Gelierzuckermenge anpassen (Gewicht Erdbeeren : 2 = Zuckermenge). Das waren bei mir 10 Gläser á 370ml Marmelade.
Als Vorbereitung die Erdbeeren waschen und putzen. Die Marmeladegläser mit heißem, wenn möglich kochendem Wasser ausspülen und kopfüber auf ein Geschirrtuch zum Abtropfen und Trocken stellen.
Die Erdbeeren mit dem Zitronensaft in einen möglichst großen Topf geben und mit einem Stabmixer pürieren. Den Zucker dazugeben. Je nachdem, ob man nur Rumgeschmack oder tatsächlich alkoholische Marmelade will, den Rum gleich beigeben (Alkohol kocht sich aus) oder erst nach dem Kochen. Ich habe etwa 250ml verwendet.
Die Vanilleschoten aufschneiden, das Mark herauskratzen. Mark und Vanilleschoten den pürierten Erdbeeren beigeben. Eine kleine Untertasse für die Gelierprobe in den Tiefkühler stellen.
Den Topf unter ständigem Rühren erhitzen bis das Fruchtmark kocht. 4 Minuten schwach köcheln lassen, dann eine Gelierprobe machen (einen TL heiße Marmelade auf den tiefgekühlten Teller geben. Wenn sie geliert, dann passt es, ansonsten weiterkochen und wieder probieren).
Die Marmelade mit einem Schöpfer randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen. Sehr hilfreich ist dabei ein spezieller breiter Trichter, dann patzt man nicht auf den Gläserrand.
Die Gläser fest zuschrauben und sofort auf den Kopf stellen. Etwa 30 Minuten auf dem Kopf stehen lassen, dann umdrehen und ganz auskühlen lassen.
Natürlich kann ich meine leckere Marmelade jetzt noch nicht probieren, während sie abkühlt. Deshalb habe ich mir stattdessen und als Belohnung einen indischen Masala Chai gemacht.
Ich bin ja total süchtig nach Starbucks' Chai Latte. Wunderbar! Die machen ihn allerdings mit Sirup. Als ich mir Sirup kaufen wollte hat mich mein Freund für verrückt erklärt, da er früher immer "echten" Masala Chai aus Gewürzen getrunken hat.
Nun ja, nachdem ich nach meinem indischen Kochabenteuer vor 3 Tagen mit Gewürzen top-ausgestattet bin, habe ich mich gleich drangemacht und ein Masala Chai Rezept von Chefkoch probiert. Ich habe mich strikt an das Rezept gehalten, mir ist es aber zuviel Schwarztee. Deshalb hier meine ganz leicht abgeänderte Version:
Masala Chai Tee
für 2 Personen
3 Tassen Wasser (ca. 450 ml)
2 Tassen Milch (ca. 300 ml)
3 grüne Kardamon-Kapseln
2 ganze Nelken
1/2 EL Fenchelsamen
1/2 TL Anis
1/2 Stange Zimt
1/4 - 1/2 TL frischer Ingwer, fein gehackt
1 EL schwarzer loser Tee
3-4 EL Honig
Alle Gewürze und den Honig in der angegebenen Wassermenge aufkochen und 10 Minuten schwach köcheln lassen. Die Milch hinzugeben und unter gelegentlichem Rühren nochmals 5 Minuten schwach köcheln. Schließlich den Tee dazugeben, aufkochen und vom Herd nehmen. Für belebenden Chai 3-5 Minuten ziehen lassen, für beruhigenden Chai 6-10 Minuten ziehen lassen.
Durch ein feines Sieb in Gläser füllen.
Das Foto habe ich mir von der Chefkoch-Rezeptautorin "geliehen" :)
Ich finde ihn sehr lecker, der kommt schon recht nahe an das heran, was Starbucks bietet. Nächstes Mal werde ich einen Teil der Milch aufschäumen und später dazugeben, yum :)
Abonnieren
Posts (Atom)





